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Games World
      • Von Blackvoodoo BIOS-Overclocker(in)
        So wie du das beschreibst will ich das ja auch nicht, das ist der Gummiband Effekt. Ich will das die KI erkennt das ich Strecke a nicht behersche und dadurch langsamer fährt, aber Strecke b kann ich blind und da brauche ich eine KI die stärker ist.
        Bei Rennsimulationen ist das immer so eine Gratwanderung. Stelle ich die KI auf 100% fahren die mir in 8 von 10 Fällen davon. Stelle ich die aber runter, sind sie mir zu schwach. Sowas sollte die KI halt erkennen. Von mir nehmen die die Zeiten die man im Training gefahren ist als Referenz.
      • Von gumbel Komplett-PC-Aufrüster(in)
        bei Rennspielen hasse ich eine dynamisch angepasste KI.
        Das gibts in NFS schon lange und führt dazu, dass man die ganze Strecke vorbildlich fahren kann, in der vorletzten Runde einen fundamentalen Fehler macht und den Gegner dennoch wieder einholen kann, weil der langsmaer fährt wenn man hinten liegt.

        Zum einen fühlt sich Ergebnis unrealistisch an, zum anderen ist es leider egal, wie gut man die ersten Runden fährt, da der Gegner immer nah hinter einem bleibt und man keinen Vorspung ausbauen kann.

        Eine durchgehend wirklich gute KI hab ich leider noch nicht erlebt. Auch wenn in vielen Spiele die KI manchmal eine guten Moment hat.
        Erst kürzlich bin ich in Jagged Alliance überrascht worden, weil die Gegner mich doch tatsächlich umzingelt haben. Naja, da ich nach hinten gesichert hatte hats dann auch nix gebracht. Auch verschanzen sich die Gegner machmal und lassen sich sogar nicht weglocken.
        Die Schattenseiten sind leider, dass sie in anderen Situationen direkt ins Gewehrfeuer laufen, obwohl auf diese Weise schon 5 Kollegen gestorben sind.

        Ich behaupte mal das Problem einer guten KI ist nicht die Rechenleistung, sondern die KI selber.
        Es gibt eifnach noch keine echte "KI". Die Entwickler können nur versuchen einfachste geskriptete Verhaltensregeln für die CPU so anzuwenden, dass es Spieler davon nicht viel mitbekommt.
        Das größte Problem ist aber, dass die KI nicht lernfähig ist und keine neuen Strategien entwickeln kann. Die beste Annäherung an so ein Verhalten ist noch mehrere Vorgehensweisen zu skripten und diese mit einer Zufallskomponente und abhängig von bisherigen Erfolgen dieser Taktik einzusetzen.

        Ein anderes Problem ist sicher die KI eine Situation richtig erfassen zu lassen und zwar so, dass sie nur dass "weiß" was sie wissen kann. Viele C&C oder SC Spieler dürften sich schon über die Superwaffen, die natürlich immer genau in der eigenen Basis landen, obwohl der Gegener diese noch überhaupt nicht "gesehen" hat, geärgert haben.

        @pcgh-Team: inhaltlich, ist das Interview leider recht mau und öffenbart nicht viel neues und noch viel weniger konkretes. Aber ok, ist ja auch nur eine Preview.
      • Von GtaSanAndreas PC-Selbstbauer(in)
        Zitat
        Zu Zeiten von Quadcore CPUs kann es doch nicht so schwer sein, bessere KI zu bringen.
        Ich bezweifle dass Entwickler von Spielen mit schlechten KIs gesagt haben "Wir arbeiten nicht mehr an der KI weil man sonst einen 40000€ Rechner dafür braucht (so wirkt es auf mich wenn Entwickler ihre Preis Vorstellung von einem "High-End System" preis geben )
        Wenn eine schlechte KI vorhanden ist dann liegt das wohl oder übel daran dass sie einfach so schlecht entwickelt wurde.

        Topic: Also bei "SP only" Spielen ist eine KI schon ziemlich wichtig. Macht ja keinen Spaß wenn gegner gegen Wände rennen oder einfach in die Luftschießen (mal extrem dargestellt)
      • Von Blackvoodoo BIOS-Overclocker(in)
        Ich finde eine gute KI ist eine KI die sich den stärken des Spielers anpassen kann.
        Vorallem bei Rennspielen währe das mal wichtig. In rFactor kann man zwar die KI in 1 Prozentschritten einstellen aber das ist einfach nicht das Wahre. Wenn ich z.b. den Nürburgring fahre, brauche ich eine Stärkere KI als z.b. in Monaco. Aber wer hat schon lust ständig die KI selbst einzustellen? Praktischer währe doch wenn die KI merkt, aha auf Strecke a fährt er super, also muß ich auch besser fahren, dagegen auf Strecke b ist er zu langsam, also fahre ich auch langsamer.

        Sowas ähnliches gab es schon in Nascar Racing glaue 2003 von Papyrus, da wurde (wenn man es in den Optionen eingestellt hat) die KI Stärke nach dem Rennen angepassst. Das war schon mal nicht schlecht, auch wenn es nicht ideal war.
        Da hier leider das selbe Problem war. Daytona war die KI Stärke z.b. 90% das Rennen habe ich gewonnen, nach dem Rennen steigt die KI Stärke z.b. auf 100%. Das nächste Rennen ist dann aber z.b. Sears Point (Nascar Fans kennen das), da wahr mir aber eine 100% KI zu stark.
        Die KI müsste also im Rennen sowas erkennen und reagieren. Aber ohne das so ein dummer Gummiband Effekt auftritt. Wenn ich mehr neben der Strecke als auf der Strecke bin, sollte die KI natürlich warten.

        Bei Shootern muss man unterscheiden, kämpfe ich gegen Menschliche Gegner oder gegen Monster? Monster wie z.b. Zombies sind halt normalerweise nicht schlau, da macht es nichts wenn die immer auf mich zu"laufen". Menschliche Gegner sollten aber erkennen, mist da vorne wurden schon paar meiner Kollegen getötet. Ich muss das anders Probieren...

        Zu Zeiten von Quadcore CPUs kann es doch nicht so schwer sein, bessere KI zu bringen.
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Interview
KI-Entwickler im Gespräch
Was ist eine gute KI und wie zeigt sich das in Spielen? Diese und andere Fragen stellten wir Markus Wilhelm, der beim KI-Middle­ware-Entwickler xaitment tätig ist und maßgeblich an der neuen xaitengine mitgearbeitet hat.
http://www.pcgameshardware.de/Interview-Thema-255585/News/KI-Entwickler-im-Gespraech-666310/
08.11.2008
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