Webseiten mit der Hosts-Datei sperren
Wer Webseiten von seinem Rechner aus nicht zugänglich machen will, kann diese mit der Hosts-Datei von Windows sperren. Damit wird die DNS-Abfrage abgefangen und in eine Schleife geschickt. Mit diesem Trick können sie etwa unterbinden, dass Kinder bestimmte Seiten nicht aufrufen.
Webseiten lassen sich auf dem eigenen PC auch mit der Hosts-Datei von Windows sperren. Das kann dann eine Option sein, wenn eine Sperrung per Router, Browser oder Internetanbieter nicht gewünscht ist. Über die Hosts-Datei werden die Webseiten zwar nicht direkt gesperrt, aber mittels eines Tricks sucht der Computer die Webseite dann auf der eigenen IP, was natürlich dazu führt, dass diese nicht angezeigt werden kann.
Im Grunde basiert der Trick darauf, dass der Windows-PC IP-Adressen in Namen umwandelt. Außerdem wird immer eine festgelegte Reihenfolge, wie der Rechner Webseiten öffnet. Als erstes wird nämlich immer die Hosts-Datei durchsucht. Wenn Sie eine Anfrage schon hier abfangen, läuft das Gesuch ins Leere und die DNS-Abfrage wird gar nicht erst gestartet. Im Gegensatz zur Variante mit dem Router funktioniert dieser Trick aber wie das Sperren im Browser nur auf dem Rechner, auf dem die Einträge gemacht wurden.
Was ist also zu tun? Starten Sie den Editor von Windows per "als Administrator ausführen" und gehen Sie dann auf "Datei > Öffnen". Im Verzeichnis "C:\Windows\System32\drivers\etc" findet sich die Hosts-Datei. Die hat allerdings keine Dateiendung, weshalb sie im Öffnen-Fenster das Dropdown entsprechend auswählen müssen. Nachdem die Datei geöffnet ist, finden sie dort in unmodifiziertem Zustand einige Kommentarzeilen, die mit einer Raute beginnen. Anschließend folgen die Einträge, die der Rechner beachten wird. Die Regel ist einfach: IP-Adresse gefolgt von Domain. Wenn Sie also etwa die Webseite pcgameshardware.de sperren wöllten, wären die Einträge wie folgt vorzunehmen:
127.0.0.1 pcgameshardware.de
127.0.0.1 www.pcgameshardware.de
Für jede Webseite sind zwei Einträge vonnöten - einmal mit dem vorangestellten www. und einmal ohne. Damit ist eine Schleife erstellt, weil der Rechner zugleich Sender und Empfänger der Anfrage ist. Da die Information so nicht einmal zum Browser gelangt, denkt der, dass alles in Ordnung ist. Der wirft dann einfach eine Fehlermeldung, wenn kein Webserver auf dem eigenen Rechner installiert ist.
Einmal eingetragen, muss die Hosts-Datei nur noch gespeichert werden. Die Änderungen sind sofort für das gesamte System aktiv. Browser werden ebenso in die Schleife geschickt wie alle anderen Anwendungen, die schon vor der DNS-Abfrage abgefangen werden. Wenn Sie die Änderung rückgängig machen wollen, können Sie die Einträge in der Hosts-Datei einfach wieder löschen oder mit einer vorangestellten Raute auskommentieren.
MfG
Da erschlage ich tausende Adressen lieber in Opera mit einem Streich: ad.*
ivwbox blockt man eigentlich nicht - denn das nutzt nichts, weil es nichts Schlimmes macht, das schadet nur der Webseite.
Aber dafür ist es praktisch überall - dann bräuchte man für jede Seite einen Eintrag. Wenn man das doch blocken, ist es mit *.ivwbox.* überall erledigt.
Diese hosts-Listen sind auch vergleichsweise riesig - und das Abklappern geht gut auf die Performance - bzw. beim Handy/Tablet schlägt sich das bei extremen Surfen auf die Akkulaufzeit nieder.
Mit einer 20 KB-Liste kille ich so gut wie Alles unter Android und Win - auch den größten Teil von Nervkram auf Seiten, die man zum ersten Mal betritt.
Damit und einer Whitelist für iptables ist mein Android auch komplett werbefrei.
Der Trick ist auch so neu, der geht bald in Rente.
MfG