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      • Von PhenomII-Fan Freizeitschrauber(in)
        Es passiert nichts. Derjenige bekommt die Strafzahlung für den KVz und darf in 2 Jahre lang nicht anrühren. Kommt in dieser Zeit kein Anderer und meldet sich, da es z.B. ein unlukrativer Standort ist, kann der Anbieter nach Ablauf der 2 Jahre ihn dann fertig erschließen.
        Die Kunden stehen in diesen 2 Jahren natürlich dumm da. Dem Anbieter, der es im besagten Jahr nicht geschafft hat den Bereich zu erschließen, kann man dann nur bedingt Vorwürfe machen. Die Zeit ist in Anbetrach der ganzen Arbeiten die notwendig sind, inkl. Planung, die immer viel Zeit verschlingt, kürzer als mancher denkt.
      • Von banned4life PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PhenomII-Fan
        Danke, danke!
        Genau, deswegen wollte ich auch etwas dazu schreiben. Meist bin ich zu faul zu antworten, aber gestern Abend war die Muße da und ich wollte mal ein paar Sachen richtig stellen.

        Eher die Technik die hinter und vor den Kabeln arbeitet.

        Genau so ist es. Die Möglichkeit haben erst einmal alle Anbieter.
        Es ist nicht einmal notwendig, dass ein Anbieter (egal welcher) ein ganzes Ortsnetz ausbauen muss. * Jeder Anbieter hat die Möglichkeit die schönsten und am lukrativsten Standorte sich heraus zu picken und auszubauen. Jedoch muss ab Zusage bei BNetzA der Ausbau mit FTTC innerhalb von einem Jahr erfolgen (nicht 100% sicher). Bei MBfD ist es, glaube ich, etwas länger. Ansonsten gibst es eine Strafzahlung für jeden nicht erschlossenen KVz/Neusteller und der Anbieter darf dann 2 Jahre lang diese nicht (erneut) ausbauen.

        .
        Wird durch Windhundverfahren entschieden. Derjenige der am schnellsten ausbaut kriegt den Zuschlag. Also nicht derjenige der sich zuerst meldet. Wenn er aber das Datum überschreitet verwirkt er das Recht auf diesen KVz. Die Frage ist nur, was passiert wenn man der einzige Interessent war.
      • Von PhenomII-Fan Freizeitschrauber(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Das merkt man ganz deutlich.
        Das Fachwissen sticht regelrecht heraus aus den vielen nachplappernden "Seiteneinsteigern".

        Da sind wohl viele Meter Kabel projektiert worden.
        Danke, danke!
        Genau, deswegen wollte ich auch etwas dazu schreiben. Meist bin ich zu faul zu antworten, aber gestern Abend war die Muße da und ich wollte mal ein paar Sachen richtig stellen.

        Eher die Technik die hinter und vor den Kabeln arbeitet.
        Zitat von Decrypter
        Übrigends hätte man ja selber KvZ mit Vectoring überbauen können. Aber dann hätte man ja Geld in die Hand nehmen müssen, was man bekanntlich ja nicht will.
        Genau so ist es. Die Möglichkeit haben erst einmal alle Anbieter.
        Es ist nicht einmal notwendig, dass ein Anbieter (egal welcher) ein ganzes Ortsnetz ausbauen muss. * Jeder Anbieter hat die Möglichkeit die schönsten und am lukrativsten Standorte sich heraus zu picken und auszubauen. Jedoch muss ab Zusage bei BNetzA der Ausbau mit FTTC innerhalb von einem Jahr erfolgen (nicht 100% sicher). Bei MBfD ist es, glaube ich, etwas länger. Ansonsten gibst es eine Strafzahlung für jeden nicht erschlossenen KVz/Neusteller und der Anbieter darf dann 2 Jahre lang diese nicht (erneut) ausbauen.

        * So geschehen bei den Plauener Stadtwerken. Die haben sich natürlich nur die Innenstadt und das Gewerbegebiet herausgesucht. In der Presse hat man dann kleinlaut und eher nebenbei durchblicken lassen, dass es bei alle anderen Plauener noch Jahre dauern wird. Aber vorher groß rumbratzen [sinngemäß!]: "Wir, die Stadtwerke bauen endlich Plauen aus, das was die Telekom ja nicht will...". Sie hatten schlichtweg nicht die Zusage erhalten. Man muss fairerweiße sagen, dass die Telekom hier schon jahrelang ausbauen hätten können. Damit haben die, meiner Meinung nach, sich große Chancen vertan.
      • Von Decrypter Freizeitschrauber(in)
        Zitat
        Vectoring gibt es ja erst seit letztes Jahr. Und das VDSL was aus den Vermittlungsstellen kommt ist auch noch non-Vectoring. Das war ja auch der Streitfaktor. Die Mitanbieter haben sich quer gegen die Telekom gestellt (nachvollziehbar). Da sie sich nun Vectoring-Leitungen vom Telekom-Knoten mieten müssen, anstatt vielleicht VDSL aus einen ihrer eigenen Infrastruktur weiter nutzen zu können.
        Und gegen Vectoring aus dem HVT wollen die Mitanbieter per Eilantrag vorgehen und eben dieses verhindern. Weil sie dadurch ihre wenigen eigenen Indoor VDSL Anschlüsse definitiv verlieren würden und hier dann auf das teurere und regulierte Vorleistungprodukt der Telekom zurückgreifen müßten und somit ihre Billig Tarife nicht mehr haltbar sind. Das sich aber Telefonica, der meistgenutzte Technikpartner, komplett aus den HVTs zurückziehen wird, also die eigene DSL Technik in allen HVTs mittelfristig abbaut, wird gekonnt ignoriert. Spätestens dann ist man auch bei ADSL/ADSL2 auf die Vorleistungsprodukte der Telekom angewiesen. Ebenso die Tatsache, das schon heute die großen bundesweit verfügbaren Wettbewerber bei VDSL außerhalb der HVTs auf die entsprechenden Vorleistungsprodukte der Telekom setzen. Wird Vectoring im Nahbereich um den HVT bzw. direkt aus dem HVT eingesetzt, müssen die Wettbewerber dann eben auch hier die Vorleistungsprodukte nutzen. Macht den Käse auch nicht mehr fett.

        Die Wettbewerber tun so, als ob sie bei Vectoring auch ihre ADSL/ADSL2+ Anschlüsse komplett verlieren würden. Und das ist einfach komplett falsch. Übrigends hätte man ja selber KvZ mit Vectoring überbauen können. Aber dann hätte man ja Geld in die Hand nehmen müssen, was man bekanntlich ja nicht will. Ich lach mich jedes Mal schlapp, wenn die VATM/BREKO Bande tönt, das die Telekom mit Vectoring deren Glasfaserausbau torpediert. Als wenn VATM/BREKO jemals in einen Ausbau investieren würde. Eher friert da die Hölle zu. Die wenigen Anbieter, die investieren, haben die VATM/BREKO längst verlassen. Wie z.B. NetCologne. Und das wohl nicht ohne Grund.
      • Von wuselsurfer Software-Overclocker(in)
        Zitat von PhenomII-Fan
        ... Das Wissen kommt nicht von ungefähr.
        Das merkt man ganz deutlich.
        Das Fachwissen sticht regelrecht heraus aus den vielen nachplappernden "Seiteneinsteigern".

        Da sind wohl viele Meter Kabel projektiert worden.
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Internet
Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen
Wie die Bundesnetzagentur bekannt gibt, hat sie bei der Europäischen Kommission die Entgeltvorschläge für den Layer-2-Bitstrom der Deutschen Telekom und anderer in Erwartung einer Stellungnahme vorgelegt. Es geht dabei um die Preise, die Drittanbieter für den Zugriff auf Vectoring zahlen müssen.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Vectoring-Preise-fuer-Konkurenten-1213855/
19.11.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/11/VDSL2-Vectoring_Deutsche_Telekom_bekommt_gruenes_Licht_fuer_Ausbauplaene-pcgh_b2teaser_169.jpg
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