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      • Von cuthbert Software-Overclocker(in)
        Mal abgesehen von der Datenkrake Masche, die ich, wie mehrfach gesagt, absolut nicht gut heiße und die derzeit wirklich auf Orwells Big Brother hinläuft.

        Es gibt schon einige Gründe, die FÜR so eine Plattform sprechen:

        An sich ist der Gedanke, sich mit Leuten zu vernetzen, die man lange schon nicht mehr gesehen hat, hauptsächlich aufgrund der räumlichen Entfernung, ja nicht schlecht. Ich mag die Idee sogar und habe so seinerzeit bei StudiVZ auch einige Leute wiedergefunden. Auch ein immer aktuelles Telefonbuch, von Freunden ist ne nette Sache, bzw. eine Plattform, auf der man sich spontan einfach mal mit einander unterhalten kann.

        Aber das Ganze wird ja ad absurdum getrieben. Der durchschnittliche FB-User hat 130 "Freunde".. ist klar... Schaut man sich die Freundeslisten durch, sind doch locker 80% nur Leute, die man mal getroffen hat, oder sogar welche, mit denen man heute eigentlich gar nichts mehr zu tun haben will. Nach dem Motto, "hey, mit dir hab ich doch mal geredet". Der FB-Fan widerspricht hier naturgemäß, seine 130 Freunde sind nämlich echt ...

        Und klar spielt auch der Dating-Faktor ne große Rolle. Im echten Leben kann man halt nicht sein selbst-idealisiertes Bild von sich aller Welt zeigen. Da steht man vllt eher beweglos am Rand der Tanzfläche (oder kommt gar nicht erst in die Nähe einer ). Wahrscheinlich hat man auch Hemmungen Mädels (oder Jungen) anzusprechen. Das ist sicher auch einer der Hauptgründe für den Erfolg solcher Plattformen. Was dann aus den Online-Eroberungen wird, weiß aber auch jeder. Letztendlich muss man dann eben doch mit dem echten Menschen klar kommen und nicht mit seinem FB-Profil. Scheitern vorprogrammiert, zumindest, wer es auf eine ernsthafte Beziehung anlegt. Am Ende einer solchen Beziehung dient die Plattform dann immerhin noch halbwegs als geeignetes Stalking-Medium.

        Ok, Ausnahmen bestätigen die Regel .

        Ideal wäre eine Lösung dezentral organisierter und verschlüsselter Vernetzungen, ohne kommerziellen Hintergrund. Allerdings kann man so was nicht global finanzieren, da man ja keine personalisierte Werbung für zig Millionen Menschen verkaufen kann und es wird schwer sein, seine Freunde zu finden, wenn man nicht gerade in die passende Vernetzung eingeladen wird.

        Bleibt also nur das gute alte Telefonbuch bzw. sonstige Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren (IM, Email etc..).

        Ok, das war jetzt schon sehr Off-Topic, aber ich kann sie schon verstehen die FBler und es sind keineswegs nur DAUs und Honks da unterwegs, auch nicht die mit Porträt-Foto und realem Namen. Es ist eben bequem und spannend.
        Aber, um zum Thema zurück zu kommen, gezwungen wird dazu zum Glück bis heute noch keiner, da auch mitzumachen.
      • Von sethdiabolos BIOS-Overclocker(in)
        Deine vorherigen Posts habe ich nicht mehr im Kopf, und vllt. auch überlesen. Der Vergleich hinkt nicht wirklich an sich. Nur damals wurden die Leute gegen ihren Willen archiviert und heutzutage verkauft man es ihnen als Mega-Super-Ultra-Social-Network-Tüte kurz MeSUUSN (Tüte als Wort ist nicht international genug), wo man alle alten Freunde, und die Menschen, die man nicht mehr kennen will, wieder findet und alle springen auf den Zug auf.
        Das ist zum Kotzen.

        Kein Individualismus mehr, keine eigenen Gedanken, der perfekte Weg zu Kollektiv. Meine Vision sagt jetzt einen Krieg voraus gegen die Leute, die sich wehren und eine spätere stimmige, aber totallitäre Welt.
        Lustig, sowas gabs 1933 bis 1945 auch schon mal. Da fanden die Menschen es am Anfang auch toll und später wars nicht mehr so gut.

        Entschuldigt mich bitte, wenn ich mich paranoid anhöre. Besser Paras, als bescheuert....
      • Von cuthbert Software-Overclocker(in)
        Ich hab ja auch nur gesagt dass der Unterschied zwischen Stasi und FB ist, dass man sich bei FB FREIWILLIG registrieren muss, wohin gegen man von der Stasi UNFREIWILLIG bespitzelt wurde. Daher hinkt der Vergleich eben.

        Gegen die Sachen, die du nennst, widersprechen meine vorherige Posts imho in keinster Weise, auch wenn man wirklich sehr dämlich sein muss, um alles zu veröffentlichen, was man macht, wobei es davon sicher auch genug Menschen gibt.
      • Von sethdiabolos BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von cuthbert
        Naja, auch wenn ich wie gesagt nicht gut heißen kann, was FB und co (Google ist kein Stück besser), mit den Daten machen und vor allem noch machen werden, ist der Vergleich mit der Stasi (derzeit) noch etwas weit her geholt. In der DDR wurden die Menschen unwissend bespitzelt und verfolgt, bei FB hat man immerhin noch die Wahl, ob man mitmacht und kann selbst entscheiden was man über sich veröffentlicht.
        Ich bitte Dich.

        Ein Online-Profil mit einem psychologischen Profil für Kaufeigenschaften und potentiellen finanziellen Aspekten zu erzeugen ist ganz einfach für den Computer.
        Eine Bild-Tracking-Software mit Bilddaten und IP-/MAC-Adressen zu erstellen ist auch recht einfach. Damit hat man deine Adresse und ein aktuelles Bild von Dir (sofern Webcam vorhanden).
        Das potentielle Kaufverhalten kann auch mit steuerlichen Querverweisen gespickt werden, woraufhin dein Kaufverhalten interessant fürs Finanzamt wird, oder die jeweilige Instanz, die recherchiert. "Aha, Herr XYZ hat im Monat ABC so und so viel gekauft und daraufhin sehen wir ein potentielles Vermögen XXXXX. Nebenbei sollte man den Urlaub im Ausland noch erwähnen."
        Das das Finanzamt Interesse an solchen Daten hat ist jedem bekannt und bei Facebook bekommen sie vllt. sogar Mengenrabatt für Finanzdelikte....^^
        Ein potentielles Druckmittel erzeugst Du zwangsläufig über die Zeit selber, wenn Du aktiv viel bei Facebook postest, und daran erinnerst Du dich in ein paar Jahren garnicht mehr und dann bist Du erpressbar.
      • Von cuthbert Software-Overclocker(in)
        Zitat von frankreddien
        Na ich glaub das ist ein paar Nummern größer als die Stasi. Absolut verboten.......typisch Facebook

        Naja, auch wenn ich wie gesagt nicht gut heißen kann, was FB und co (Google ist kein Stück besser), mit den Daten machen und vor allem noch machen werden, ist der Vergleich mit der Stasi (derzeit) noch etwas weit her geholt. In der DDR wurden die Menschen unwissend bespitzelt und verfolgt, bei FB hat man immerhin noch die Wahl, ob man mitmacht und kann selbst entscheiden was man über sich veröffentlicht.

        Aber wenn es soweit kommt, dass man ohne ein Online-Profil, nicht mehr weiter kommt (Job etc.) bzw. sozial schlechter da steht, dann hat man auch eine Art Zwang, selbst wenn die Anmeldung immer noch „freiwillig “ ist.

        Ich hoffe mal wirklich, das diese Vorstellung paranoid ist, aber wenn man sieht, was für Auswirkungen heute schon an der Tagesordnung sind, will ich mir gar nicht vorstellen, wie es in zehn Jahren aussieht, falls es so weiter geht.
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