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      • Von Phenom BE Freizeitschrauber(in)
        ICh fänf es toll tagesschau vor allem in besseresr Qualität und früher im Internet sehen zu können.
      • Von KrHome BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von INU.ID
        Moment, warum das? Es kommt stellenweise sogar durchs gleiche Kabel? Also ich sehe das Internetz zwar auch eher als etwas eigenes, aber dann doch eher/näher Richtung Rundfunk anstatt Printmedium.
        Die Öffentlich-rechtlichen sehen das sicher wie du, was ja logisch ist, denn wer sieht schon gerne zu, wie seine Existenzgrundlage immer mehr verschwindet (damit meine ich klassisches Fernsehen) und er selbst letztlich damit auch.

        Der Rundfunkstaatsvertrag umfasst auch das Internet.

        Ich sehe das Ganze aber etwas anders.
        Der Sinn des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist ja die Grundversorgung und Wahrung der Unabhängigkeit des Rundfunks (man ist nicht gezwungen wirtschaftlich zu arbeiten - wohin das führen würde sieht man aktuell an den Privaten (Unterschichtenfernsehen)). Das war früher mal ganz wichtig, als die Hauptunterrichtungsquelle noch der Rundfunk in Form von Fernsehen und Radio war.

        Heute macht das Internet diese ganze Geschichte überflüssig. Jeder kann sich frei unterrichten und viel wichtiger als Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist ein staatlich nicht reguliertes Internet. Dazu kommt noch, dass das Internet nichtmal technisch Rundfunk ist, sondern auch bei Bildübertragung video-on-demand. Das führt auch dazu, dass die Kosten für Informationsverbreitung immer weiter sinken und der Informationsfluss so erleichtert wird. Noch ein Grund mehr für weniger Gebühren.
      • Von Gadteman Freizeitschrauber(in)
        Hallöle, um zuerst auf den Beitragstart einzugehen...
        Die Ideenlosigkeit der privaten Betreiber und Sender sei mal dahingestellt und die Diskussion über den Sinnfreien Inhalt der Sendungen ebenfalls. Wenn die tagesschau zu Ihrer Bildschirmpräsens ein separaten Internetauftritt ausbauen will, dann sehe ich auch endlich einen Sinnvollen Einsatz der "Zwangsgebühren". In wieweit da ein kostenloses App für Smartphones Sinn macht bzw. die Tragweite der Problematik die auch schon KrHome erwähnt hatte, ist aus der kleinen Meldung auf der Main nicht abzuleiten.

        @ all
        Internet soll kein Printmedium sein? Wo waren denn die Wurzeln des Internets? Einige scheinen in diesem Multimediabrei vergessen zu haben woher das Internet an sich her stammt. Neben dem gedruckten Wort war das Internet in seinen Anfängen ein "zweite Printmedium" allerdings papierlos/elektronisch wo Informationen und Wissen ausgetauscht wurde. Lange bevor Sounds, Videos usw. im Internet Einzug hielten, war das Internet für den Wissensaustausch geschaffen worden... Wiki und Google`n hilft. Heutzutage wird es zusätzlich dank der höheren Datenraten mit allem möglichen Inhalten geradezu "überschwemmt". Eine strikte Trennung ist schwierig, aber dennoch zählt das Internet eher zum Printmedium, wenn auch mit Multimediaeinbindung. Ein Großteil der Webinhalte ist immernoch das geschriebene Wort (siehe diese Forum z.B.)

        Auch andere Verlage nutzen ihr normales Printmedium (Magazine/Zeitungen...) und sind ebenfalls im Netz vertreten, ob nun parallel zum Printmedium oder eigene neue z.T. auch ergänzende Inhalte: heise.de, stern.de um mal nur 2 weitere Beispiele zu nennen. Der einzige nicht Unerhebliche Unterschied liegt halt in der Finanzierung der Verleger.

        Daher sind solche "Ausbaupläne" den andern Mitstreitern ein Dorn im Auge, weil es dort einfach nur ums Geld geht. Von den Rundfunkgebühren "getragen" lassen sich solche Sachen logischerweise leichter realisieren, weil dort ein stetiger Geldfluss herrscht.
        Und da sich die GEZ vor einiger Zeit mit den Gebühren für Internetfähige PC`s in ein "gemachtes Nest" gesetzt hat, ist dieser sogar ausgebaut worden.
        Komisch nur, das kein Cent von den Gebühren wirklich in die Infrastruktur des eigentlichen Netzaufbaus geflossen ist, wohl aber gerne von Ihren Nutzern kassiert.

        Für mich wäre es auch mal interessant einen vernünftigen Anschluß/Anbindung zu bekommen, das ist derzeit nur erheblich eingeschränkt möglich. Bezahlen darf man aber doppelt (ISP/GEZ) und was bekommt man dafür?

        Und was der Sauerland schreibt, kanns nicht besser treffen.
        Die Rundfunkgebührenanstalt als gewisses Auffangbecken für hohe Posten mit Marionettenähnlichen manipulierbaren Medien, herrlich. Logisch das an dem alten Prinzip der Gebührenerhebung fest gehalten wird, wenn man fürs Fernsehen extra zahlen müsste, würden es viele nichtmehr nutzen und Einnahmen würden massiv einbrechen. Behält man das Gebührensystem bei, kommt immer ein kleiner stetiger Geldfluss (das mit dem Klein meine ich auch PayTV/Sky usw. bezogen)
        Naja, über das Thema lassen sich ganze Bände abhandeln...
      • Von Sauerland PC-Selbstbauer(in)
        Aber Hallo ihr lieben befürworter.

        Wie gefällt es euch dann, wenn ihr nach der nächsten Sitzung des Rundfunkrates neben eueren 17,98 € Rundfunkgebühren noch mal eben vielleicht 12€ für Internetempfang und 10€ für Handyempfang bezahlen dürft.

        Für den Internetempfang werden derzeit ja nur die Unternehmer (manche siehe Rechtssprechnung) herangezogen. Jedoch ist es aus rechtlicher Sicht auch bei Handyempfang erlaubt, wird aber noch nicht rigeros durchgezogen.

        Nein, die Frage ist einzig, wüfur brauchen wir bei so viel Berichterstattung aus aller Welt und aus allen möglichen Quellen überhaupt noch einen Rundfunktstaatsvertrag der den öffentlich rechtlichen Sendern im Jahr eine Zwangseinnahme von mehr als 12 Milliarden € (ARD 8 Millarden und ZDF 5 Milliarden) einbringt.

        Wenn ich mich Informieren will, kann ich mir im Internet "kostenlos" informationen aus aller Welt holen. Wobei ganz nebenbei gesagt, wer garantiert mir bei dieser Politik, dass ARD und ZDF auch wirklich neutral berichten. Alleine schon der Streit um die Postenbesetzung und die damit verbundene Einmischung des Herrn Koch saus Hessen sollte hier jedem zu denken geben.

        Nein, dort wird politisch massiv eingegriffen, denn es geht immerhin um lukrative Pöstchen gedinnter Leute und damit die Möglichkeit des Einflusses auf die öffentliche Meinungsbildung. Warum wohl, hat die SPD schon vor Jahrzenten entsprechende Verlage erworben?

        Auch die neuerliche Überlegung der FDP eine Haushaltsabgabe einzuführen ändert nichts an der Tatsache, dass hier ein überholtes System zwangsweise erhalten werden soll, damit man Pöstchen schieben kann.

        Das es auch ohne Steuergeld (Abgabe) geht, zeigen letztendlich die unzähligen Privaten, wenn auch mit nervbarer Werbung, aber immerhin für den Verbraucher kostenlos. Das ist immerhin freie Marktwirtschaft.

        Wer wundert sich eigentlich nicht, dass alles von der Politik verscherbelt wird, weil es die Marktwirtschaft doch so viel besser kann (Telekom, Bahn, Post, etc), nur nicht die Rundfunkanstalten.

        Und sein wir mal ehrlich, Fernsehen wird in absehbarer Zeit, wenn es nach den Machern geht, uns noch einiges mehr kosten.

        Ich hab erst letzt gelesen, was beim ach so tollen HD geplant ist. Na da kommen für das wunderschöne scharfe Bild aber gesalzene Preise auf den Zuschauer zu, weil man das besser Bild wegen seiner Produktionskosten auch besser verkaufen muss.

        Nur mal so zum nachdenken.

        Gruss
      • Von VVeisserRabe Software-Overclocker(in)
        Zitat von skuttner
        vll sollten die, die sich durch die tageschau in ihrer existenz bedroht sehen, einfach überlegen, wie sie ihren eigenen internetauftritt verbessern können und wie sie sich von der tagesschau abheben können anstatt zu klagen...
        das ganze hinterlässt zumindest bei mir den eindruck, als ob die mitbewerber keinen plan und zu wenig kreativität haben, wie sie ihre internetseite verbessern könnten.

        Dem kann ich nur zustimmen
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Sind private Mitbewerber gefährdet?
Die ARD plant neben einem Iphone-App eine allgemeine Erweiterung des Internetangebotes der Tagesschau. Viele Mitbewerber sehen sich dadurch bedroht und erwägen gerichtlich gegen diese Planung vorzugehen.
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