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Games World
      • Von mad-onion Software-Overclocker(in)
        Um zusätzlichem Ärger aus dem Weg zu gehen, sollten die Verantwortlichen schnellstens handeln.
        Pixmania war mir schon immer suspekt. Bei Geizhals stand auch "Vorsicht: Firmensitz in Frankreich".
        Die hatten zur Ära der Radeon X1000er Serie mal ziemliche Preisbrecher, nur unterliegen sie nicht den deutschen Fernabsatzregeln, da gab es schon einige Reibungen zwischen Kunden und P.M.

        Naja, je nach dem könnte es sein, dass deren Geschäftskonten eingefroren wurde wegen der Insolvenz. Geld kann zwar dort noch ankommen, aber sie könn(t)en nichts abheben/überweisen.
        Und da auch kein Mitarbeiter mehr Geld bekommen wird, wird sich wohl auch keiner um die Webpräsenz kümmern. was vollautomatisch geht, wird noch erledigt, der Rest bleibt aus.

        Allgemein lässt sich aber sagen, dass der ewige Preiskampf im Endkundenmarkt PC-Hardware unweigerlich für schmale Margen sorgt und somit eine Insolvenz sehr viel wahrscheinlicher ist als in anderen Produktsparten.
        Ich habe da schon einige Erfahrungen sammeln dürfen. Wir haben vor ein paar Jahren auch mal versucht im Hardwarebereich Fuß zu fassen, aber selbst wenn man in eine Einkaufsgemeinschaft eintritt, bekommt man bei den Händlerpreisen graue Haare. Ich wollte bspw. Tastaturen/Mäuse von Logitech und Monitore vom Asus ordern, aber bei über 30 Großhändlern / Distributoren bekam ich den Stückpreis (ohne 19% Ust.) den der Endkunde schon beim Mitbewerber (inkl. 19% MWSt.) bekommt, wenn er nur eine einzige Tastatur kauft.
        Also müsste man diese Produkte mindestens 50% über dem VK des Mitbewerbers anbieten, um überhaupt etwas zu verdienen. Daher haben wir damals z.B. gar kein Logitech angeboten. Dann kommt noch dazu, dass manche Großhändler auch noch eine Tochterfirma haben die dann den Einzelhandel (Endkunden-Onlineshop, einige im Geizhals sehr bekannt und beliebt) abdeckt und somit natürlich stets bessere Preise haben als der normale Einzelhändler.
        Ich weiß noch, wir haben eine Radeon 5870 verkauft und daran gerade mal 5€ Gewinn gehabt, da gab es die Karte erst ein paar Wochen. Wenn jetzt der Kunde noch vom Rückgaberecht Gebrauch macht, macht man sogar noch Minus. Margen (Reingewinn) von 1-3% waren an der Tagesordnung, in Einzelfällen mal 5%. Davon kann keine Firma überleben.
        Dann kommt noch der schnelle Wertverlust durch Tagespreise, also kauft man besser kleine Stückzahlen oder bestellt sogar erst, wenn ein Kunde bestellt hat. Der will aber die Ware per "Yesterday Express", kommt dann die Ware vom Distri nach 2 Tagen, muss man sie noch zum Enkunden senden. Der aber hat nach 3 Tagen schon die Nase voll und storniert und verlangt das Geld zurück, was ja auch sein gutes Recht ist. Jetzt sitzt man aber auf einer Ware, die bestenfalls auch noch ein ziemlicher Exot ist und täglich ein wenig an Wert verliert...

        Ich sage euch, es ist in diesem Sektor so gut wie unmöglich ein lukratives Geschäft zu machen, die Insolvenz (z.B. von Lion Electronics, Atelco / Hardwareversand) ist da kein Wunder, eher ist es ein Wunder wenn einer nicht auf Dauer in die Knie geht. Denkt daran mal bei eurem Nächsten Upgrade... Ihr wollt die beste Hardware zum kleinsten Preis, am besten gestern schon und mit kostenlosem Versand? Dann seid ihr genau die Kunden, die die Branche in die Knie zwingen, sorry, aber das ist meine Erfahrung/Meinung.

        PS: Wie ihr sicher bereits bemerkt habt, habe ich gewisse Angaben zu beteiligten Händlern an meiner Geschichte bewusst nicht genannt, das werde ich auch per Nachfrage nicht ändern, aber seid gewiss, es stimmt.
      • Von Dr Bakterius Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        War noch nie mein Laden und die Bewertungen waren ja nun mal nicht das Pralle. Klar soll man sich nicht alleine darauf verlassen aber wenn man so manches im WWW gelesen hatte war es kein wirklicher Anreiz dort bestellen zu müssen. Warum dreht man denen nicht gleich den Hahn ab wenn man trotz Schieflage so tut als sei alles beim Besten
      • Von Iconoclast BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von interessierterUser
        Fröhlich neue Online-Welt, beim Laden um die Ecke gibt es immer ein Zug um Zug Geschäft.
        Ich bestelle Online ab eine bestimmten Summe immer per Nachnahme. Das ist zumindest ein
        bisschen Sicherheit.
        PayPal? Bezahle nur damit und noch nie Schwierigkeiten gehabt. Bin auch einmal an einen Spacken geraten und hatte meine knappen 600€ binnen Minuten wieder. Bei Nachnahme zahlt man teilweise ja schon ordentlich drauf. Also da mache ich lieber eben schnell ein Ticket bei PayPal auf und warte kurz, anstatt dem Postboten einen Zwanni mehr in die Hand zu drücken für nichts. Gut, bestelle auch relativ häufig Dinge. Da würde ich mit Nachnahme über das Jahr sicherlich 200-300€ rauskloppen für nix.
      • Von Cleriker PCGH-Community-Veteran(in)
        Ich hab da im laufe der Zeit dreimal eingekauft und war sehr zufrieden. Auf Bewertungen im Netz gebe ich einen sch...! Da hat auch MF gute Bewertungen und das ist der einzige Shop mit dem ich mal Theater hatte. Für die gestörten der Shop wo sie in Ruhe alles schon durch benchen und dann zurück schicken können und für die ahnungslosen ein Ort wo sie für fünf Euro weniger als wo anders, halb kaputt gebenchte gebrauchte Hardware für Neupreis zugeschickt bekommen.

        Wenn das stimmt und pixmania sich echt so verhält, ist das echt eine Schande. Letztlich haben die eigentlichen Betreiber aber ja nicht mehr das Sagen, sondern nur noch der Insolvenzverwalter. Das sollte man nicht verwechseln.
        Der Name dürfte damit jedenfalls endgültig hin sein.
      • Von Spinal BIOS-Overclocker(in)
        Auch wenn ich bei Pixmania schon mal vor Ewigkeiten problemlos eingekauft habe, ermahnt mich das, die Bequemlichkeit beim Onlineeinkauf nicht auszureizen. Atelco, Hardwareversand, HoH, K&M. Man sollte immer im Hinterkopf haben, dass eine seriöse Website und auch eine gute Reputation kein Garant für einen reibungslosen Ablauf ist.

        bye
        Spinal
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Pixmania soll Bestellungen und Geld trotz Zahlungsunfähigkeit annehmen, aber nicht ausliefern
Französischen Quellen nach soll der auch nach Deutschland liefernde Händler Pixmania trotz Zahlungsunfähigkeit nach wie vor Bestellungen und Zahlungen annehmen, die Artikel jedoch nicht mehr ausliefern. Einen guten Ruf hatte der Hardware-Händler jedoch nie.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Pixmanie-nimmt-trotz-Pleite-Bestellungen-entgegen-1184805/
30.01.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/01/pixmania-pcgh_b2teaser_169.jpeg
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