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Games World
      • Von rabe08 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Research
        Womit du einen Verstoß gegen das Urheberrecht einem Verbrechen gleichsetzt? Ähnlich wie Totschlag?


        Robbenkloppen?
      • Von rabe08 Software-Overclocker(in)
        Hört sich für mich sehr nach einem schlechten Anwalt an. In einem Zivilprozess wird nur das vom Gericht berücksichtigt, was auch vorgebracht wird. D.h. es spielt keine Rolle, was wo steht, wenn es nicht ins Verfahren eingebracht wird.

        Da in diesem klar war, wer die Urheberrechtsverletzung begangen hat und nicht ein ominöser, unbekannter vorgebracht wurde, muß der Anwalt der Eltern (am OLG herrscht Anwaltszwang) wirklich alles falsch gemacht haben... Es gab gerade in letzter Zeit Urteile wie "Ehefrau muß nicht für Download von Ehemann haften" usw.
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Malkolm
        []In meinen Augen sollte jemand der über 2000 Dateien illegal anbietet ersteinmal für mehrere Jahre im bau verschwinden, damit er genug Zeit hat darüber anchzudenken was er getan hat.

        Womit du einen Verstoß gegen das Urheberrecht einem Verbrechen gleichsetzt? Ähnlich wie Totschlag?

        Technisch ist diese Entscheidung nicht durchsetzbar.
      • Von andisaw Kabelverknoter(in)
        Wenn ich mich nicht irre, hat jeder Mensch ein anrecht auf Privatsphäre. Auch ein 18-jähriger. Dazu gehört auch, dass nicht jeder (und auch nicht seine Eltern) an seinem Rechner kann, um dort auszuspionieren, welche Daten diese Person auf Ihren Rechner hat. Was mache ich also als Elternteil? Spioniere ich mein (volljähriges) Kind aus und verstoße damit gegen sein Recht auf Privatsphäre oder warte ich darauf, dass mich irgendwann ein Richter wegen Urheberrechtsverletzung mitschuldig erklärt? Oder ich nehme ihm den Rechner einfach weg (der vermutlich auch noch ihm selbst gehört) oder Setze mich, jedesmal wenn er am Rechner sitzt neben ihn? Aber ist letzteres nicht schon wieder eine Verletzung des Rechtes auf Privatsphäre? Eins ist Fakt. Eine Portsperre bringt garnix. Normalerweise müsste man den gesamten Datenstrom überwachen, was wohl - und das müsste auch ein Richter aus dem letzten Jahrhundert klar sein - recht schwer machbar ist und dann wiederumm einen Eingriff in die Privatsphäre bedeutet. Im Prinzip bin ich ja dann schon nur mit der blosen Anwesenheit eines Kindes schuldig. Die Ansicht des Richters, dass die Eltern Maßnamen ergreifen könnten, die selber rechtlich und moralisch vertrettbar währen, um soetwas zu verhindern ist Absurd. Und dabei ist ja nicht einmal die fachlich notwendige Kompetenz, die man für ein solches Unterfangen haben müsst, berücksichtigt.

        Mal vielleicht noch ein anderes Beispiel. Mal angenommen ich hätte einen Sohn. Der ist volljährig und möchte sich mein Auto ausleihen (ja, er hätte ein Führerschein). Muss ich mir jetzt einen Spührhund halten, weil er mit meionem Auto auch Drogen dealen könnte. Muss ichmir einen Fahrtenschreiber einbauen lassen, weil er ja auch zu schnell mit meinem Auto fahren könnte. Muss ich mir ein Videoüberwachungssystem einbauen lassen, weil er ja auch in meinem Auto Minderjährige verführen könnte? Was mache ich wenn er falsch parkt?

        Wie schaut es aus mit der Unschuldsvermutung. Ist es nicht so, dass jeder aus meiner Sicht unschuldig ist, solange er kein Geständniss ablegt, oder man ihm zweifelsfrei einen Gesetzesverstoß nachweisen kann? Währe nicht jede anderweilige Einschätzung eine üble und bösartige Unterstellung falscher Tatsachen ("Mein Kind, ich liebe dich aber du bist nunmal ein potentieller Straftäter. Du musst gehn!")? Muss ich jetzt als Elternteil gegen jeglich möglichen Verstoß der Gesetze vorab schon aktiv werden?

        Mal gut, dass ich noch keine eigenen Kinder habe. Ansonsten würde ich jetzt schon Glatze haben, vor lauter sorgen die ich mir jetzt machen müsste! Mein Beileid an alle Elternteil!

        Vielleicht hat dieser Richter ja auch Eltern, bei denen er wohnt. Sind die nun mitverantwortlich für seine Urteile, die er in Heimarbeit findet?
      • Von Infin1ty BIOS-Overclocker(in)
        Das war schon lange klar, das Urteil ändert gar nichts.

        Du musst auch dafür haften wenn sich jemand in dein Wlan hackt
        und dann per Bittorrent an P2P teilnimmt Oder wenn ein Cafe öffentliches Wlan
        hat und dort gesaugt wird.

        Nennt sich "Störerhaftung", haben wir den Lobbyisten zu verdanken.
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OLG Köln
Das OLG Köln hat in einem Beschluss vom 4.6.2012 (Az.: 6 W 81/12) entschieden, dass Eltern auch für erwachsene Kinder im Haushalt haften, wenn diese über den Anschluss illegal Musikdateien anbieten. Die Eltern müssten Maßnahmen ergreifen, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/OLG-Koeln-890935/
15.06.2012
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