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      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von quantenslipstream
        Stell dir mal vor, die USA hätten auf das Shuttle verzichtet und wären zu den Russen gegangen. Clinton hätte einpacken können.


        Sag ich ja
        Bedarf für das Shuttle resultierte immer nur aus politischer Strategie heraus. Technisch gleichwertige und z.T. günstigere Einwegprodukte waren zu jeder Zeit verfügbar - aber eben oft auf der falschen Seite eine Grenze.


        Zitat von Dr Bakterius
        Jepp alleine schon die Wartung der Badezimmerfliesen ähh Hitzeschutzkacheln verschlingt viel Geld und Zeit


        Wobei das afaik noch nicht einmal über den Planungen liegt. Das Hauptproblem ist einfach die Größe des Shuttles und die Ausmaße des Programms. Die Rechnungen, nach denen es billig sein sollte, gingen von mehr Shuttles, wesentlich mehr Starts und privater Nutzlast in großer Zahl aus.
        So waren es wenige Shuttles und die Versorgungseinrichtungen kosteten pro Flug entsprechend mehr und wieder erwarten hatte auch nur sehr selten jemand privates einen 15 Tonnen Satelliten zu transportieren (Überraschung!) und ohne einen wissenschaftlichen Anlass für eine bemannte Mission, war der Orbiter selbst halt einfach nur ~80 Tonnen Balast. Da nützt es dem Budget dann auch nichts mehr, dass man die (auch noch deutlich teureren) Triebwerke für mehrere Flüge nutzen kann.
      • Von Dr Bakterius Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Jepp alleine schon die Wartung der Badezimmerfliesen ähh Hitzeschutzkacheln verschlingt viel Geld und Zeit
      • Von quantenslipstream Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran

        Das die NASA (und ESA) einen Großteil ihrer Komponenten in Shuttle taugliche Stücke verpackt hat, ist somit keine technische Notwendigkeit sondern eine finanzielle/politische Entscheidung. Denn so wirklich akzeptabel war es in den Anfangstagen der ISS nicht, ausgerechnet dem Ex-Erzfeind den Auftrag zu geben, die eigene Ausrüstung ins All zu schaffen, wo man doch selbst für viel viel Geld die Shuttles angeschafft hatte.

        Das Shuttle konnte halt nicht das halten, wozu es gebaut war, günstig ins All reisen zu können.
        Das ganze erinnert an die üblichen Dinge, die die Politik macht. Was super versprechen und dann trotzdem nutzen, auch wenns nicht gut ist, weil man sein Gesicht nicht verlieren will, bzw. um Stimmen zu sichern.
        Stell dir mal vor, die USA hätten auf das Shuttle verzichtet und wären zu den Russen gegangen. Clinton hätte einpacken können.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von quantenslipstream
        Öhm.. du kannst die ISS und die Mir nicht miteinander vergleichen. Die ISS ist um einiges größer. Die Module der ISS wurden exakt so konstruiert, dass sie in das Shuttle passten. Die USA hatten keine Raketen, die die Module ins All hätten befördern können und die Russen hatten ihre, eigens für die Mir Komponenten entwickelten Trägerraketen, schon lange wieder entsorgt (1998 hatten die Russen andere Probleme als Raumfahrt). Inzwischen ist die ISS 110 Meter lang, also deutlich länger als die Mir.
        Angebaut wird erst mal nichts mehr, eben höchstens noch eine Docking Station für ein neues Trägersystem.


        Die zwei größten Module der ISS wurden mit Protons gestartet, das noch fehlende drittgrößte wird mit Proton ins All kommen. Mit Ausnahme der großen Längsträger (die aber erst im All zusammengesetzt wurden) ist keine einzige Komponente der ISS größer oder schwerer, als das größte Stück der MIR (Columbus ist ähnlich schwer, aber deutlich kleiner) - eben weil sie mit exakt den gleichen Raketen transportiert wurden/werden.
        Das die NASA (und ESA) einen Großteil ihrer Komponenten in Shuttle taugliche Stücke verpackt hat, ist somit keine technische Notwendigkeit sondern eine finanzielle/politische Entscheidung. Denn so wirklich akzeptabel war es in den Anfangstagen der ISS nicht, ausgerechnet dem Ex-Erzfeind den Auftrag zu geben, die eigene Ausrüstung ins All zu schaffen, wo man doch selbst für viel viel Geld die Shuttles angeschafft hatte.
        (Während des Aufbaus war das P/L-Verhältniss der Shuttles afaik noch ganz gut. Die Sicherheitsvorkehrungen waren noch geringer, die Startfrequenz höher, sie brachten einen zusätzlichen Ladearm mit und sie konnten zeitgleich die Crew für die bereits im Teil-Betrieb befindliche Station austauschen. Umgekehrt musste vieles auch einfach nicht in so großen Einheiten gestartet werden, dass es eine Proton rechtfertigte)



        Zitat von NebuLa
        Du willst doch damit nicht sagen das es im Meer mehr zu erforschen gibt als im Weltraum?!


        Insgesamt vielleicht nicht (ein einziger anderer Planet mit Leben und Ozean würde ja schon für mehr als Gleichstand sorgen), aber in dem uns einigermaßen erreichbaren Regionen definitiv. Vor allem sind die Wahrscheinlichkeiten auch größer, dass die Menschheit davon profitiert, denn außerhalb des erdnahen Weltraums (frei von erforschbaren Objekten) fehlt es einfach am Bezug zum Leben auf diesem Planeten. Die Meere dagegen haben extreme Bedeutung für ziemlich Komponenten unserer Existenz und wir wissen eigentlich nur, dass wir sie kaputt machen.
      • Von riedochs Ex-Lookbeyond-Member (m/w)
        Zitat von Anchorage
        Ja keine ahnung warum werden die Space Shutles eigentlich Abgeschaft ?
        Zu teuer, zu aufwendig. Nach 30 Jahren ist die dort verwendete Technik einfach teilweise überholt. Es bleiben ja noch die sowjetische Sojos und Progress, bzw. das ATV der ESA als Transporter. Die beiden letzteren sind allerdings nur für Fracht.

        Leider steht es um die Raumfahrt in Europa auch nicht gut, 3Mrd Budget ist einfach zu wenig, dabei läge es durchaus in der Hand der Europäer einen Nachfolger für das Shuttle zu entwickeln.
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Mit STS-135 fliegt die Atlantis ein letztes mal ins All und versorgt die ISS. Damit Endet die Space-Shuttle-Ära der US-Amerikaner nach über 30 Jahren. Sollte das Wetter in Cape Canaveral mitspielen, wäre der Start für halb sechs heute Abend vorgesehen, doch Meteorlogen sehen einen karibischen Sturm aufziehen. Das könnte den Start bis kommende Woche verzögern.
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08.07.2011
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