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Games World
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Väinämöinen
        JNatürlich muss ein Server nicht in dem Land stehen, wo der Konsument sitzt, aber solange es praktisch keinen nennenswerten Fahndungsdruck gibt, wird das Zeug irgendwo liegen, wo es eine stabile Infrastruktur gibt


        Soweit ich die bisherigen Schilderungen überblicke, geht der Großteil der Fälle auch auf Privatpersonen zurück -> die Einrichtung von Servern am andere der Welt setzt einen Aufwand vorraus, der die meisten heutigen Betreiber abschreckt.
      • Von Väinämöinen PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Marc1504
        Ähm, wieso das? Kann dem User doch vollständig egal sein, wo auf Mutter Erde ein Server steht. Wieso sollte ein Server, der das Gesuchte bietet, aber in Papua-Neuguinea steht, für einen deutschen Pädo weniger interessant sein als einer in der Schweiz!? Eher im Gegenteil, würde ich denken.
        Ja, aber die Frage ist doch ob sie das wirklich tun. Natürlich muss ein Server nicht in dem Land stehen, wo der Konsument sitzt, aber solange es praktisch keinen nennenswerten Fahndungsdruck gibt, wird das Zeug irgendwo liegen, wo es eine stabile Infrastruktur gibt und außerdem kann es IMHO eben kein Zufall sein, wenn verschiedene Länder Sperrlisten anfertigen und alle die selben Länder finden.

        Zitat
        Dass die meisten Filesharing-Dinger dezentral laufen, ist Dir aber schon klar!? Also, wenn ich an sowas Interesse hätte, hätte ich einen guten und sicheren Proxy. Und dann möchte ich gern sehen, wie Du oder sonstwer ohne "allzugroßes Problem" feststellt, wer ich bin...
        Dass man die Nutzer nicht unbedingt fesstellen kann ist mir klar, deshalb habe ich diese Möglichkeit in meinem Post doch auch extra eingeräumt. Und eine Löschung entsprechender Inhalte ist eben auch schon eine Änderung des jetzigen Zustandes und wäre eben problemlos möglich.

        Zitat
        Die sprengen immer sog. "Ringe". Weil sie einen Doofen gefunden haben, seinen PC durchsuchen und Adressen usw. von weiteren Leuten finden. Dass je ein Server oder sowas "gesprengt" wurde, kam mir noch nie zu Ohren.
        Ja und? Wenn auf die Art ein paar Doofe findet (und über die dann womöglich noch mehr) ist das doch ein Fortschritt. Außerdem muss man die Server doch sowieso aufspüren, schon um den Inhalt zu löschen, da wäre es doch dumm nicht zumindest zu versuchen die Nutzer dranzukriegen. Im Moment versucht man es ja noch nichtmal und das kann eben nicht sein.
      • Von Marc1504 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Väinämöinen
        Dass dann immer die gleichen Länder als Standort herauskommen, kann kein Zufall sein, sondern lässt mich vermuten, dass das Angebot für die Nutzer aus den ländern mit Sperrlisten eben zu einem Großteil in den dort aufgeführten Ländern ist. Das heißt natürlich nicht, dass es woanders nicht vielleicht genauso viele Server gibt, aber die dürften für Europäer einfach weniger interessant sein und damit letztendlich auch für unsere Behörden.
        Ähm, wieso das? Kann dem User doch vollständig egal sein, wo auf Mutter Erde ein Server steht. Wieso sollte ein Server, der das Gesuchte bietet, aber in Papua-Neuguinea steht, für einen deutschen Pädo weniger interessant sein als einer in der Schweiz!? Eher im Gegenteil, würde ich denken.

        Zitat von Väinämöinen
        So massiv sind die Einschränkungen doch gar nicht. Bei Filesharern ist es doch auch kein allzugroßes Problem festzustellen, wer irgendwo etwas runtergeladen hat. Wieso soll es da viel komplizierter sein, das selbe mit KiPos zu machen, wenn man erstmal weiß, von welchem Server sie stammen. Und selbst wenn man die Besitzer nicht feststellen kann, die Daten kann man schnell löschen, ohne dass irgendjemand großartig beeinträchtigt wird.
        Dass die meisten Filesharing-Dinger dezentral laufen, ist Dir aber schon klar!? Also, wenn ich an sowas Interesse hätte, hätte ich einen guten und sicheren Proxy. Und dann möchte ich gern sehen, wie Du oder sonstwer ohne "allzugroßes Problem" feststellt, wer ich bin.

        Und nebenbei bin ich auch gleichzeitig Server, denn die Clients laden den Kram direkt bei mir runter. Verbunden werden sie zwar durch Server, aber z.B. beim Kad-NW ist nicht mal das mehr so.
        Und die Clients nutzen auch Proxies oder etwas in der Art. Also selbst WENN jemand so dusselig ist und die Server benutzt, dann mit einer falschen IP. Server? Wo lebst denn Du?

        Ich glaube, Du stellst Dir das alles ein wenig zu einfach vor...

        Was glaubst Du wohl, wieso jeder noch so kleine Erfolg von der Polizei als "Schlag" gewertet wird? Weil die wissen, dass sie nicht mal wirklich an der Oberfläche kratzen, und das auch nicht mal können.

        Die sprengen immer sog. "Ringe". Weil sie einen Doofen gefunden haben, seinen PC durchsuchen und Adressen usw. von weiteren Leuten finden. Dass je ein Server oder sowas "gesprengt" wurde, kam mir noch nie zu Ohren.
      • Von INU.ID Moderator
        Zitat von Marc1504
        Ergo sind diese Zahlen einfach nur Schall und Rauch, völlig zu vernachlässigen. Schon allein, dass es angeblich in GANZ Südamerika dieser Karte nach nicht einen EINZIGEN illegalen Inhalt auf irgend einem Server geben soll, kommt mir MEHR als unglaubwürdig vor.
        Ähm, es wurde mehrfach erwähnt das die Daten, auf denen diese Diagramme beruhen, einzig von Sperrlisten aus 3-4 Ländern stammen. Das bedeutet nicht das es in anderen als den genannten Ländern keine solchen "Angebote" gibt, oder es in den genannten Ländern "nur" so viele Angebote wie aufgezählt gibt. Es zeigt lediglich wo die Server stehen die von einigen Ländern gesperrt werden. Und verdeutlichen sollte dies auch nur eines: Bekannte Server werden nicht gesperrt, ob wohl es problemlos möglich wäre bzw ist.

        Einzig das Verhältnis dürfte der Realtät entsprechen, also die TOP-10 der Länder mit den meisten Angeboten.
        Zitat von Marc1504
        Ich bezog mich auch auf Inu-ID´s Aussage, Deutschland wäre da weit vorn-ist es eben nicht.
        Doch, ist es. Interessant sind nur absolute Zahlen, nicht die Anzahl der Angebote gemessen an den Einwohnern eines Landes.
        Zitat
        Nur, dass man ohne massive Einschränkungen es sehr schwer haben wird, etwas zu ändern.
        Auch das diese Aussage nicht korrekt ist wird in dem Video mehr als verdeutlicht.

        Das Problem ist nicht solche Angebote aufzuspüren, das Problem ist einzig die Motivation diese zu entfernen. Ein Pishing-Website wird im Schnitt nach 8h vom Netz genommen, weil die Banken da hinterher sind. Ein KiPo-Seite ist im Schnitt ca. einen Monat online, weil da "nur" die Polizei hinterher ist. Ergo fehlt es "der Polizei" entweder an Motivation, oder an Mitteln. Oder beides. Aber beides darf nicht sein.
      • Von Väinämöinen PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Marc1504
        Ja sicher. Ich bezog mich auch auf Inu-ID´s Aussage, Deutschland wäre da weit vorn-ist es eben nicht. Er argumentierte ja mit den Zahlen, das ging nicht von mir aus.
        Ganz so sehe ich das allerdings nicht. IMHO kann man schon davon ausgehen, dass die Funde in den Sperrlisten zu einem gewissen Grad repräsentativ sind. Ich weiß jetzt nicht, wie man solchen Zeugs am erfolgreichsten sucht, aber man kann wohl davon ausgehen, dass sich die Polizei an den KiPo-Besitzern im eigenen Land orientiert. Dass dann immer die gleichen Länder als Standort herauskommen, kann kein Zufall sein, sondern lässt mich vermuten, dass das Angebot für die Nutzer aus den ländern mit Sperrlisten eben zu einem Großteil in den dort aufgeführten Ländern ist. Das heißt natürlich nicht, dass es woanders nicht vielleicht genauso viele Server gibt, aber die dürften für Europäer einfach weniger interessant sein und damit letztendlich auch für unsere Behörden.

        Zitat
        Plus: Dass man es tolerieren soll, sagte ich nicht. Nur, dass man ohne massive Einschränkungen es sehr schwer haben wird, etwas zu ändern. Man soll aber nicht aufhören, es zu versuchen!
        So massiv sind die Einschränkungen doch gar nicht. Bei Filesharern ist es doch auch kein allzugroßes Problem festzustellen, wer irgendwo etwas runtergeladen hat. Wieso soll es da viel komplizierter sein, das selbe mit KiPos zu machen, wenn man erstmal weiß, von welchem Server sie stammen. Und selbst wenn man die Besitzer nicht feststellen kann, die Daten kann man schnell löschen, ohne dass irgendjemand großartig beeinträchtigt wird.
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Löschen statt sperren
Zum Ende der letzten Legislaturperiode hatte ein Vorstoß der damaligen schwarz/roten Regierung für Aufsehen gesorgt, der ein Gesetz zur Sperrung von Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten vorsah (Zugangserschwerungsgesetz). Schwarz-Gelb ändert Strategie.
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09.02.2010
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