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Games World
      • Von micha2 Software-Overclocker(in)
        Zitat von DaStash
        Das ist bekanntes Geschichtsgeschwafel. Wichtig ist zu verstehen, was eigentlich im Grundversorgungsauftrag steht. Und dieser deckt beispielsweise inhaltlich nicht ab, dass eine Tagesschauapps für Smartphones, auf Grund des kostenlosen Bereitstellens, den Markt für Informationsapps verzerrt, im Gegenteil, dass ist nicht erlaubt.

        p.s.: Gibt es eigentlich noch eine Antwort auf den letzten Post?

        MfG

        eher nicht. ich habe diesen link bewusst nochmal gepostet, um aufzuzeigen warum ich der meinung bin, das der ÖRR wichtig ist.
        einzelheiten zu diskutieren, wer welche sendeformate bevorzugt und wer nicht,bin ich nicht gewillt.
        ich bevorzuge "dies". der andere verzichtet lieber darauf und bevorzugt "das".
        ich gönne ihm sein "das" auch wenn er mir und anderen nicht das "dies" gönnt!

        über jahrzehnte funktioniert dieses system mehr als gut. und ich hoffe das dies auch jahrzehnte so weitergeht. noch leben wir in einer sehr ruhigen zeit. aber wenn die leute anfangen zu vergessen, warum das so ist, kann es schnell wieder eine schwere zeit werden.
        mehr werde ich dazu hier nicht mehr posten.
      • Von DaStash PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von micha2
        solltet ihr euch mal durchlesen.
        original: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ? Wikipedia
        Das ist bekanntes Geschichtsgeschwafel. Wichtig ist zu verstehen, was eigentlich im Grundversorgungsauftrag steht. Und dieser deckt beispielsweise inhaltlich nicht ab, dass eine Tagesschauapps für Smartphones, auf Grund des kostenlosen Bereitstellens, den Markt für Informationsapps verzerrt, im Gegenteil, dass ist nicht erlaubt.

        p.s.: Gibt es eigentlich noch eine Antwort auf den letzten Post?

        MfG
      • Von micha2 Software-Overclocker(in)
        Zitat
        "Die meisten Länder Europas haben einen öffentlich-rechtlichen oder ähnlich gestellten Rundfunk. Als erste öffentlich-rechtlich organisierte Rundfunkanstalt gilt die BBC (British Broadcasting Corporation). Die BBC, 1922 zuerst als privates Unternehmen gegründet, wurde nach jahrelanger Einflussnahme durch die Wirtschaft und Übernahmeversuchen durch den Staat, 1927 gesetzlich in den Dienst der Öffentlichkeit gestellt. Das erste „Public Service“-Modell, das sich rein in Form von Rundfunkgebühren finanziert, wurde erschaffen. Das britische Modell setzte damit Maßstäbe, die Vorbild für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten in Europa waren. Bis Ende des Zweiten Weltkrieges, bevor das BBC-Modell auch in anderen europäischen Ländern Fuß fasste, war die Rundfunklandschaft von starken politischen Einflüssen geprägt.

        Neben einem Grundversorgungsauftrag und einem gesetzlich definiertem Programmauftrag ist eine der weiteren wesentlichen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks daher die Wahrung der politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit.

        Nachdem der öffentlich-rechtliche Rundfunk über rund drei Jahrzehnte eine Monopolstellung hatte, ergab sich Anfang der achtziger Jahre mit der Einführung des privaten Fernsehens und der Entstehung des dualen Rundfunksystems eine völlig veränderte Situation in der europäischen Rundfunklandschaft.

        Neben privatrechtlichen und staatlichen Sendern bzw. Programmen ist die öffentlich-rechtliche die dritte international verbreitete Organisationsform für Rundfunkanstalten. Öffentlich-rechtliche Sender gibt es außer in Deutschland und Österreich auch in vielen anderen Ländern, so in Europa z. B. die RAI in Italien, die BBC in Großbritannien, der Nederlandse Publieke Omroep in den Niederlanden oder SVT in Schweden.

        Gesetzlich zur Versorgung verpflichtete Rundfunkanstalten können auch in anderen Rechtsformen als eine staatliche Behörde oder in öffentlich-rechtlicher Form organisiert sein. So ist die schweizerische SRG SSR idée suisse seit 1991 ein Unternehmen als Verein im Sinne des Artikels 60ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Die SRG SSR idée suisse ist allerdings aus der öffentlich-rechtlichen SRG hervorgegangen und ist als zwangsgebührenfinanzierter Rundfunk (eingezogen durch die privatrechtlich organisierte Billag) immer noch denselben Prinzipien verpflichtet und erfüllt einen gesetzlichen Grundversorgunsgauftrag. Auch die norwegische Rundfunkgesellschaft NRK wird seit 1996 in der Rechtsform einer AG betrieben, welche sich allerdings im Staatsbesitz befindet und einen gesetzlichen Versorgungsauftrag wahrnimmt. Die Finanzierung erfolgt über Gebühren und Steuergelder. In Schweden wird die SVT in Form einer Aktiengesellschaft betrieben, deren Aktien sich mehrheitlich im Besitz einer Stiftung befinden. Die Finanzierung erfolgt über Gebühren.

        In Europa gibt es nur in Monaco weder öffentlich-rechtlichen noch staatlichen Rundfunk und auch keinen über Gebühren oder Steuern finanzierten Rundfunk mit anderer Rechtsform.


        Deutschland

        Die neun Landesrundfunkanstalten der ARDIn Deutschland wurde nach dem Zweiten Weltkrieg und im Zuge der Demokratisierung von den West-Alliierten der öffentlich-rechtliche Rundfunk nach britischem Vorbild (BBC) unter der Leitung von Hugh Greene eingeführt. Die Sender sind als gebührenfinanzierte Körperschaften (bzw. Anstalten des öffentlichen Rechts) gegründet.

        Bereits am 22. September 1945 ging Radio Hamburg auf Sendung, das als Nordwestdeutscher Rundfunk (NWDR) gemeinsame Rundfunkanstalt unter der Organisation von Hugh Greene für die gesamte Britische Besatzungszone wurde. Die ARD wurde am 5. Juni 1950 aus den sechs Landesrundfunkanstalten BR, HR, RB, SDR, SWF, NWDR sowie mit beratender Stimme RIAS Berlin gegründet, das ZDF sendete erstmals am 2. April 1963.

        Die Notwendigkeit und gesicherte Existenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der Umfang des von ihm zu leistenden Grundversorgungsauftrags und seine zur Erfüllung dieser Aufgaben notwendige staatsfern zu erfolgende Finanzierung wurden vom Bundesverfassungsgericht in den sogenannten Rundfunk-Urteilen bestätigt. Das Bundesverfassungsgericht stellte danach im Jahre 1987 in einem Urteil fest, dass die öffentlich-rechtliche Rechtsform nicht zwingend vorgeschrieben ist. Demnach wäre auch eine andere Rechtsform, wie z. B. in der Schweiz, möglich. Die Rechtsform des Rundfunks in Deutschland ist auch nicht im Grundgesetz vorgeschrieben.

        Zu Zeiten der Weimarer Republik waren die Rundfunksender privatrechtlich geführte Gesellschaften (AGs/GmbH), bei welchen die einzelnen Länder sowie der Staat Teilhaber waren.

        Mitte der 1980er wurde in Deutschland neben dem öffentlich-rechtlichen der private Rundfunk eingeführt. Im Rahmen der als „Duales System“ bekannt gewordenen Neuordnung des Rundfunks in Deutschland wurde dabei die Einführung des privaten Rundfunks untrennbar an die gesicherte Existenz eines starken öffentlich-rechtlichen Rundfunks gekoppelt.

        Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat das Gebot der Staatsferne und der Unabhängigkeit. Deshalb werden – bis auf die als Staatssender ebenfalls öffentlich-rechtlich organisierte Deutsche Welle – die Sender nicht durch Steuern finanziert wie bei einem echten staatlichen Rundfunk. Öffentlich-rechtliche Sender und die Landesmedienanstalten, die den privaten Rundfunk kontrollieren, finanzieren sich durch Rundfunkgebühren, die jeder Bürger, der ein Empfangsgerät bereithält (Fernseher, Radio und neuartige Rundfunkempfangsgeräte), monatlich über die GEZ entrichten muss. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern hat Deutschland die sechsthöchsten Fernsehgebühren in Europa.

        Darüber hinaus hat er zur weiteren Finanzierung die Möglichkeit, in seinen Hauptprogrammen bis 20.00 Uhr einen Anteil an Werbung auszustrahlen. Außerhalb dieser Zeit ist jedoch Sponsoring möglich.

        Gewinn im privatwirtschaftlichen Sinn kann (im Gegensatz zu anderen ÖRR-Angeboten in Europa) eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt nicht direkt erwirtschaften. Es ist den Rundfunkanstalten jedoch erlaubt, privatwirtschaftliche Unternehmen zu gründen oder sich an solchen zu beteiligen."

        solltet ihr euch mal durchlesen.
        original: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlich-rechtlicher_Rundfunk
      • Von amdintel
        Der Sinn und Zweck der ÖR war ja mal ,
        ein unabhängiges Fernsehen und Radio was nicht an
        Firmen und Konzern Interesse verknüpft ist so wie
        auch Manipulation durch 3. auszuschließen
        bei Bericht Erstattung.
        nur was die sich in letzter Zeit erlauben und die unangemessen Gebühren Erhöhungen,
        sehe ich eh bald das aus der ÖR Sender wenn das so
        weiter läuft wie heute, nur ab kassieren und die Gebühren immer höher treiben .
      • Von The_Joker Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von micha2
        ich rede hier nicht über wetten dass oder das musikantenstadl!
        nenn mir eine terraX-folge, die bei gleicher qualität und gleicher einschaltquote mit gleichem aufwand/kosten von den privaten produziert worden wäre.
        wieviele Ratgeber....sendungen oder ähnliche formate gibt es bei den privaten?
        eisenbahnromantik/Hauptsache kultur/kapitän blaubär/sendung mit der Maus/nix wie raus/marktcheck/ttt und viele mehr. das sind sendungen um die es hier geht. niedrige einschaltquoten und trotzdem auf hohen niveau produziert. eben weil minderheiten die gleichen rechte haben wie die mehrheiten.
        die schauen weiter ihr SD-fernsehen. gleiche informationvielfalt. im internet wird nicht mehr angeboten.
        ich nutze auch kein DVB-T oder HD-Format(zumindest noch nicht, was fernsehen betrifft) aber deswegen habe ich kein problem damit, das neue medien über unsere rundfunkgebühr forciert werden.
        wie schon gesagt, nen buntfernseher hatte auch nicht gleich jeder.
        ich hatte mir schon gedacht, das du dies unter "OnDemand" verstehst.
        OnDemand heist aber keineswegs, das kosten pro abruf anfallen. es heist nur, das ich mir mein TV-programm auf abruf zusammenstelle. zeitlich unabhängig.
        die welche eher wenig frequentierte sendungen schauen, würden schnell mit schlechter information abgespeist, weil die gelder für diese randgruppen nicht ausreichen.
        im grunde genommen möchtest du genau das, was die einschaltquoten bei den privaten regelt.
        richtig. für ne seriöse sendung also ganz schön unseriös
        nein, gerade nicht. sie bedienen sich nicht gleicher methoden.
        beim ÖR spielt quote eher eine untergeordnete rolle. da werden auch mal kleine skandale aufgedeckt die im privaten nicht genug quote bringen würden. im privaten regiert nunmal nur die quote.
        da hast du nicht ganz unrecht. ein manko, was verbesserungswürdig ist.
        aber verbessert wird schon. eben mit kanälen wie ZDFinfo/neo oder Einsextra und co.
        wenn das auch noch nicht optimal passiert, so ist man zumindest auf dem richtigen weg.
        du wirst lachen, ich stelle keineswegs formate wie galileo in frage. ich schau sie selber. eben zu unterhaltung.
        und natürlich soll auf sowas keiner verzichten müssen. ich sage lediglich, das galileo kein magazin ist, was wissenschaftlich seriös berichtet.
        aber schlecht ist diese sendung deswegen keinesfalls.
        unterhaltung gehört eben genauso den grundbedürfnissen der menschen in unserem land, wie informationsfreiheit.


        richtig!
        richtig

        das ist aber wiederum falsch.
        vielleicht geben sie dir ja nen zuschuss für nen DVB-T stick

        wie schon gesagt, die internetnutzung ist nen zusatz. die grundversorgung sichert aber auch das normale fernsehprogramm.
        die internetnutzung wird nur dann gebührenpflichtig, wenn man die anderen möglichkeiten nicht nutzen kann/will.
        deswegen auch die geringere gebühr und die einschränkung, das nur bestimmte inhalte der ÖR´s im internet angeboten werden dürfen.
        oder sagen wir es so, eigentlich ist der internetauftritt nur ne wiederholung des normalen fernsehprogramms.


        eisenbahnromantik soll kultur sein? es läufts nachts, wo in der regel die breite masse der zuschauer schlafen bzw. arbeiten & die minimalen prozent, die sich das reinziehen gelten nicht.
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