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      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Mr_Minister
        Was waren das denn für Stellen?
        In meinem Fall waren die Bewerbungen im öffentlichen Dienst einmal A13 beim LKA, einmal pe2 Richtung A13 beim Ministerium, zweimal E9 und zweimal E13. Hätte ich irgend eine dieser Stellen erhalten, würde mein Gehalt heute ca. 20 bis 50% höher sein, als es ist - bei geringerem Arbeitspensum und höherer Jobsicherheit. (Details würden etwas zu weit ins private gehen)

        Zitat
        Nochmal ein Beispiel: Als Jurist verdiene ich bei meiner Qualifikation in der Wirtschaft leicht das 3-fache dessen, was ich in der Justiz oder Verwaltung verdienen würde. Und zwar als Einstiegsgehalt. Und mein Gehalt steigt dabei noch erheblich schneller an. Dafür hat man halt auf so einer Stelle auch erheblich mehr Stress. Da wird einem dann halt Lebenszeit mit dem hohen Gehalt abgekauft.
        Und wo wiederspricht das jetzt meiner Aussage, dass öffentliche Stellen attraktiv sind? Mehr Stress, weniger Sicherheit sind nicht unbedingt Kriterien für einen guten Job. Das es Bereiche gibt, in denen die Wirtschaft mehr zahlt, zeigt spätestens die Managerdebatte alle naslang wieder. Aber die Frage ist nicht, was möglich ist, sondern was man im Durchschnitt verdient, wenn man es versucht.
      • Von OnionRings Gesperrt
        Zitat von warawarawiiu
        doch, 1 mbit reicht für 480p


        Ohne vorladen reicht es nicht
      • Von Mr_Minister Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von warawarawiiu
        Les dir dass durch:

        Beamtenpension: Funf Jahre Arbeit, 1.573 Euro Pension | ZEIT ONLINE

        Wenn du die Ungerechtigkeit und vor allem obsolenz eines Beamtentum in der heutigen Zeit nach dem Lesen noch immer nicht siehst, dann kann man dir einfach nicht mehr helfen.

        Da stehen gut recherchierte Fakten, was, ausser deinem subjektiven und viel zu langen Texten hast du dagegen zu bieten?
        Es ist schön dass es dir in der freien Marktwirtschaft gut geht, geht es mir auch. Dennoch ist das kein Grund ein System das offensichtlich ungerecht ist gut zu reden.

        Gerne filtere ich dir die Fakten auch gerne heraus und bereits sie dir in einem Kommentar auf, falls du die nicht im Stande siehst die Problematik zu erkennen.
        Auch aus deinem verlinkten Artikel geht nicht hervor, dass das Beamtentum so wahnsinnig ungerecht ist. Man kann einfach nicht einen Durchschnitt der gesamten Bevölkerung bilden und diesen vergleichen. In der von dem Artikel verwendeten Statistik sind auch Langzeitarbeitslose und die große Anzahl an niedrigqualifizierten Arbeitnehmern mit umfasst. Man müsste die Ruhestandsbezüge von Menschen mit gleicher Qualifikation vergleichen. Und da sind bei den Beamten eben mittlerweile weit überwiegend nur noch Menschen mit Fachhochschul- oder Hochschulabschluss zu finden. Der Artikel nennt zwar noch die ehemaligen Bahn- und Postmitarbeiter; diese wurden aber noch zu den goldenen Zeiten des Beamtentums eingestellt, also vor einigen Jahrzehnten. Wer heute Beamter wird, hat einfach nicht mehr das supertolle Leben, welches noch immer in vielen Köpfen veranktert ist. Natürlich ist die Pension der entscheidende Vorteil des Beamtentums. Man muss aber auch sehen, dass bis zum Ruhestand die Beamten mehr arbeiten als Angestellte im öffentlichen Dienst mit einer vergleichbaren Tätigkeit (41 Std. vs. 38,5 Std.) und außerdem auch weniger verdienen. Dieses Minus wird dann im Ruhestand - wenn man denn alt genug wird - wieder aufgeholt.

        Und meiner Meinung nach ist das Beamtentum nachwievor nicht obsolet geworden. Ich finde es ganz richtig, dass etwa Polizisten und Soldaten und auch andere Personen auf bestimmten Schlüsselpositionen in einem besonderen Treueverhältnis zum Staat stehen und deshalb bestimmte Rechte wie das Streikrecht nicht haben. Natürlich war früher der Beamtenapparat total aufgebläht, aber das hat sich mittlerweile massiv geändert. Oft werden freie Stellen aufgrund leerer Kassen gar nicht nachbesetzt und die Mehrarbeit muss von den übrigen Mitarbeitern übernommen werden. Insofern ist das nicht anders als bei einem Unternehmen, das auf seine Kostenseite besonders achten muss.

        Nur weil Beamtenbezüge gern Spielball von Populisten und Neidern sind, heißt das nicht, dass das System tatsächlich ungerecht ist. Wenn man den Beamten ihre Pension nimmt, wird kein Mensch mehr Beamter werden wollen. Da würde jeder lieber in ein öffentlich rechtliches Angestelltenverhältnis gehen, da die Arbeitsbedingungen dort besser sind.

        Vielleicht solltest du die "gut recherchierten Fakten" zunächst in den richtigen Kontext setzen, bevor du hier anfängst so scharf zu schießen.
      • Von warawarawiiu Software-Overclocker(in)
        Zitat von Mr_Minister
        Jo und es gibt auch immer einige Jobs, die schlechter bezahlt werden und es gibt auch immer einige Menschen, die ärmer sind als man selbst. Jedenfalls für Absolventen mit Fachhochschul oder Hochschulabschluss ist es keineswegs so, dass der Staat der natürliche Wunscharbeitgeber ist. Es kommt halt auch immer darauf an, was einem wichtig ist. Wenn einem Sicherheit das allerwichtigste ist, dann ist der Staat sicher ein guter Arbeitgeber. Wenn man aber zügige Aufstiegschancen, Leistungsprämien, modernes Equipment, etc. haben möchte, sollte man sich eventuell für einen anderen Arbeitgeber entscheiden.

        Für die meisten Stellen im höheren Dienst wird eine Qualifikation vorausgesetzt, mit der man in der Wirtschaft ähnliche oder bessere Arbeitsbedingungen hätte. Und es wurde auch schon ganz richtig gesagt, jeder kann Beamter werden bzw. sich auf eine solche Stelle bewerben. Dabei gilt übrigens streng die Bestenauslese (Art. 33 Grundgesetz). Und in der Tat haben die Verwaltungen - jedenfalls in der Umgebung aus der ich komme - Schwierigkeiten die Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Es geht ja nicht nur darum, dass es irgendwelche Bewerber gibt, sondern auch darum qualifizierte Bewerber an Land zu ziehen. Nicht umsonst haben viele Verwaltungen die Vorraussetzungen für einen Einstieg bzw. für ein duales Studium in der Verwaltung nach unten angepasst, weil es einfach zu wenig gute Bewerber auf die entsprechenden Stellen gab. Mag sein, dass es mit der Attraktivität der Verwaltung im Bereich mittlerer Dienst anders aussieht. Allerdings sind diese Stellen eher selten geworden, jedenfalls viel seltener als früher.

        Die Abgeordneten waren eine Bezugnahme auf den von mir zitierten Diskussionsteilnehmer, der sich über "Politiker und Beamte" echauffiert hat.

        Was waren das denn für Stellen? Für den Einstieg A 9 wird man in der Regel von der Verwaltung selbst im Wege eines dualen Studiums ausgebildet. Mit Hochschulabschluss kann man sich dann auf A 13 Stellen bewerben, die allerdings lange nicht so häufig anzutreffen sind. Und nochmal: In der Regel verbeamten die Verwaltungen die Mitarbeiter nicht mehr. Der Großteil wird mittlerweile in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt. Der Staat ist als Arbeitgeber vor allem wegen der Möglichkeit einer langen Kinderauszeit und wegen der Pension interessant. Ansonsten ist der Staatsdienst vielleicht vergleichbar mit einer Tätigkeit in einem großen Unternehmen (z.B. Versicherung) mit vielen Hierarchieebenen, sofern man auf den unteren Ebenen arbeitet. Da hat man auch in der Regel keinen riesen Druck. Und ansonsten gilt eben auch, dass es total einzelfallabhängig ist. Es kommt auf die Behörde an, in der du anfängst. Du wirst auch in einer Behörde stressige und weniger stressige Jobs vorfinden. Und es bleibt immer noch richtig: Für die meisten hochqualifizierten Absolventen ist die Verwaltung total unattraktiv.

        Ganz schön selbstbewusste Aussage, dafür dass du inhaltlich kaum was mit deinem Beitrag gesagt hast, außer eben, dass du dich auf entsprechende Stellen beworben hast und diese angeblich 50 % besser als alles Vergleichbare bezahlt seien.

        Nochmal ein Beispiel: Als Jurist verdiene ich bei meiner Qualifikation in der Wirtschaft leicht das 3-fache dessen, was ich in der Justiz oder Verwaltung verdienen würde. Und zwar als Einstiegsgehalt. Und mein Gehalt steigt dabei noch erheblich schneller an. Dafür hat man halt auf so einer Stelle auch erheblich mehr Stress. Da wird einem dann halt Lebenszeit mit dem hohen Gehalt abgekauft.
        Les dir dass durch:

        Beamtenpension: Funf Jahre Arbeit, 1.573 Euro Pension | ZEIT ONLINE

        Wenn du die Ungerechtigkeit und vor allem obsolenz eines Beamtentum in der heutigen Zeit nach dem Lesen noch immer nicht siehst, dann kann man dir einfach nicht mehr helfen.

        Da stehen gut recherchierte Fakten, was, ausser deinem subjektiven und viel zu langen Texten hast du dagegen zu bieten?
        Es ist schön dass es dir in der freien Marktwirtschaft gut geht, geht es mir auch. Dennoch ist das kein Grund ein System das offensichtlich ungerecht ist gut zu reden.

        Gerne filtere ich dir die Fakten auch gerne heraus und bereits sie dir in einem Kommentar auf, falls du die nicht im Stande siehst die Problematik zu erkennen.
      • Von Mr_Minister Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        blau.de gehört Telefonica/O2

        Es gibt immer "einige" Jobs mit deutlich besseren Arbeitsbedingungen. Aber es gibt auch immer "einige" Leute, die reicher sind. Das sagt aber arg wenig über den weit unten angesiedelten Durchschnittsjob aus.
        Jo und es gibt auch immer einige Jobs, die schlechter bezahlt werden und es gibt auch immer einige Menschen, die ärmer sind als man selbst. Jedenfalls für Absolventen mit Fachhochschul oder Hochschulabschluss ist es keineswegs so, dass der Staat der natürliche Wunscharbeitgeber ist. Es kommt halt auch immer darauf an, was einem wichtig ist. Wenn einem Sicherheit das allerwichtigste ist, dann ist der Staat sicher ein guter Arbeitgeber. Wenn man aber zügige Aufstiegschancen, Leistungsprämien, modernes Equipment, etc. haben möchte, sollte man sich eventuell für einen anderen Arbeitgeber entscheiden.

        Für die meisten Stellen im höheren Dienst wird eine Qualifikation vorausgesetzt, mit der man in der Wirtschaft ähnliche oder bessere Arbeitsbedingungen hätte. Und es wurde auch schon ganz richtig gesagt, jeder kann Beamter werden bzw. sich auf eine solche Stelle bewerben. Dabei gilt übrigens streng die Bestenauslese (Art. 33 Grundgesetz). Und in der Tat haben die Verwaltungen - jedenfalls in der Umgebung aus der ich komme - Schwierigkeiten die Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Es geht ja nicht nur darum, dass es irgendwelche Bewerber gibt, sondern auch darum qualifizierte Bewerber an Land zu ziehen. Nicht umsonst haben viele Verwaltungen die Vorraussetzungen für einen Einstieg bzw. für ein duales Studium in der Verwaltung nach unten angepasst, weil es einfach zu wenig gute Bewerber auf die entsprechenden Stellen gab. Mag sein, dass es mit der Attraktivität der Verwaltung im Bereich mittlerer Dienst anders aussieht. Allerdings sind diese Stellen eher selten geworden, jedenfalls viel seltener als früher.

        Zitat von ruyven_macaran
        Die paar 1000 Abgeordneten, die es bundesweit gibt, wären übrigens auch ein Beispiel für "einige" wenige, die statistisch scheiß egal sind
        Die Abgeordneten waren eine Bezugnahme auf den von mir zitierten Diskussionsteilnehmer, der sich über "Politiker und Beamte" echauffiert hat.

        Zitat von ruyven_macaran
        Also die paar Stellen im öffentlichen Dienst, auf die ich mich beworben habe, hatten bei gleichen Qualifikationsanforderungen und Arbeitsbedingungen, höherer Jobsicherheit und besseren Aufstiegschancen (insbesondere Verbeamtung) ein rund 50% höheres Einstiegsgehalt, als die freien Stellen. Und die mit Abstand entspanntesten Beschreibungen von Arbeitsalltagen, die ich aus dem Bekanntenkreis kenne, stammen geschlossen aus dem öffentlichen Dienst (z.T. mit Beamten als Kollegen unter vergleichbaren Bedingungen). Mag sein, dass Beamte heute mehr machen müssen, als früher - aber der Staat ist immer noch einer der mit Abstand besten Arbeitgeber, die man haben kann.
        Was waren das denn für Stellen? Für den Einstieg A 9 wird man in der Regel von der Verwaltung selbst im Wege eines dualen Studiums ausgebildet. Mit Hochschulabschluss kann man sich dann auf A 13 Stellen bewerben, die allerdings lange nicht so häufig anzutreffen sind. Und nochmal: In der Regel verbeamten die Verwaltungen die Mitarbeiter nicht mehr. Der Großteil wird mittlerweile in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt. Der Staat ist als Arbeitgeber vor allem wegen der Möglichkeit einer langen Kinderauszeit und wegen der Pension interessant. Ansonsten ist der Staatsdienst vielleicht vergleichbar mit einer Tätigkeit in einem großen Unternehmen (z.B. Versicherung) mit vielen Hierarchieebenen, sofern man auf den unteren Ebenen arbeitet. Da hat man auch in der Regel keinen riesen Druck. Und ansonsten gilt eben auch, dass es total einzelfallabhängig ist. Es kommt auf die Behörde an, in der du anfängst. Du wirst auch in einer Behörde stressige und weniger stressige Jobs vorfinden. Und es bleibt immer noch richtig: Für die meisten hochqualifizierten Absolventen ist die Verwaltung total unattraktiv.

        Zitat von ruyven_macaran
        Siehe oben: Tried, failed. Hat seine Gründe, dass öffentliche Stellen normalerweise nicht über Bewerbermangel zu klagen haben...
        Ganz schön selbstbewusste Aussage, dafür dass du inhaltlich kaum was mit deinem Beitrag gesagt hast, außer eben, dass du dich auf entsprechende Stellen beworben hast und diese angeblich 50 % besser als alles Vergleichbare bezahlt seien.

        Nochmal ein Beispiel: Als Jurist verdiene ich bei meiner Qualifikation in der Wirtschaft leicht das 3-fache dessen, was ich in der Justiz oder Verwaltung verdienen würde. Und zwar als Einstiegsgehalt. Und mein Gehalt steigt dabei noch erheblich schneller an. Dafür hat man halt auf so einer Stelle auch erheblich mehr Stress. Da wird einem dann halt Lebenszeit mit dem hohen Gehalt abgekauft.
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