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Games World
      • Von Merced Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von jelais99
        Zumal die Abmahnungen (ich spreche hier von den Fällen in Deutschland) durch Anwälte noch keine Verurteilung darstellen. Es ist letztendlich nur ein Vergleichsvorschlag, auf den man eingehen kann oder nicht. An der Stelle würde mich schon interessieren, wie denn ein Urteil ausfallen würde, wenn es in so einem Fall tatsächlich zu einer Verhandlung kommen würde.
        Soweit ich weiß werden solche Verfahren in der Regel wegen Geringfügigkeit wieder eingestellt und meines Wissens gab es in Deutschland bisher nur eine einzige Verurteilung wegen Filesharings - und das war eine Geldstrafe in Höhe von 400 Euro im Mai 2004.

        Menschen die einfach sich etwas runterladen sollte man nichts tun und das sollte vom Gesetzgeber auch ausgeschlossen werden. Wo kommen wir denn sonst hin, das tut schließlich so gut wie jeder. Ist meines Erachtens nach nicht anders als wenn man sich in den 90ern ein Video überspielt hat oder Lieder auf Kasette aufgenommen hat.
        Das illegale Verteilen geschützter Inhalte im großen Stil ist schon ein bisschen was anderes und wenn man damit noch Geld verdient dann ist es gut und richtig, dass diese Leute bestraft werden. Immerhin haben die Rechteinhaber auch Geld, Zeit und/oder Arbeit investiert um die Inhalte zu schaffen, wie also kann sich jemand herausnehmen mit deren Arbeit oder Investition Geld zu verdienen? Und nein, da sollte es keinen Unterschied machen ob der Rechteinhaber ein Großkonzern oder ein kleiner Sharewareautor ist.
      • Von LochNess Schraubenverwechsler(in)
        Wie sich manche hier mal wieder anstellen und die Kinderschänder aus dem Keller holen...

        Es hat schon einen Grund, dass das Urheberrecht existiert, und dass dementsprechend auch gegen Urheberrechtsverletzungen vorgegangen wird. Klar ist das für den einzelnen cool, wenn er sich alles umsonst holen kann, aber denkt hier auch mal jemand darüber nach, wie ein System funktionieren soll, bei dem man als Autor, Regisseur, usw. auf die Gnade eines Publikums angewiesen ist, dass nur bezahlt, wenn es Lust dazu hat?
        Wenn es nach manchen hier ginge, würde vor jedem Kinosaal eine Sammelbüchse rumgehen: "Wenn Ihnen der Film gefallen hat, unterstützen Sie die Macher doch mit einer kleinen Spende."

        Und wie es mit der Spendenbereitschaft in Deutschland steht, weiß man ja...
      • Von jelais99 PC-Selbstbauer(in)
        Zumal die Abmahnungen (ich spreche hier von den Fällen in Deutschland) durch Anwälte noch keine Verurteilung darstellen. Es ist letztendlich nur ein Vergleichsvorschlag, auf den man eingehen kann oder nicht. An der Stelle würde mich schon interessieren, wie denn ein Urteil ausfallen würde, wenn es in so einem Fall tatsächlich zu einer Verhandlung kommen würde.
      • Von Spinal BIOS-Overclocker(in)
        Man weiß ja nun nicht genau, inwieweit der Webdesigner seine Finger im Spiel hatte. Vielleicht hat er tausende Links zu den Urheberrechtlich geschützten Material erstellt.
        Überall wird gesagt, unsere Gesetze seien zu lasch, nun bekommt mal jemand ne saftige Strafe und dann ist es auch verkehrt.

        Allerdings muss man natürlich bedenken, die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen ist zurecht durch Massenabmahnungen in ein schlechtes Licht geraten. Und somit ist es manchmal nicht leicht Sympathien für solche Urteile zu haben.

        bye
        Spinal
      • Von El Sativa Freizeitschrauber(in)
        es wird immerwieder ein kleines übel mit dem großen übel gemessen. was bekommt man für dieses an strafe und was für jenes. merkt man den garnicht das es nicht um eine gerechte aufteilung der strafzumessung geht, sondern einfach darum, das ein unrecht geahndet werden muss.

        und immerwieder das ding mit kinderschändern und menschenwürde.
        wenn wir uns in unserem rechtssystem nicht um die kleinen dinge kümmern, wie wollen wir uns dann um die großen kümmern können. den moralischen anspruch hätte man garnicht, da jedes kleine verbrechen ungeahndet bleiben würde und so die würde der opfer nochmehr getreten werden würde.
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Kino.to
Das erste Urteil im Fall kino.to ist gefällt: Ein 33 Jahre alter Webdesigner wurde zu insgesamt zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er bei der Webseite mitarbeitete. Allerdings war das nur der Auftakt gegen die Gruppe hinter der Internet-Plattform, denn immerhin warten noch einige andere Mitglieder auf ihre Verurteilung.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Kinoto-857772/
03.12.2011
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2011/06/2011-06-08_152404.png
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