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Games World
      • Von stna1981 PC-Selbstbauer(in)
        Wirklich neu ist das jetzt wirklich nicht. Bisher ist es so, dass viele Magazine ihre Artikel aus der Printausgabe auch online bereitstellen, für Preise im niedrigen Euro-Bereich. Wenn die Preise im Rahmen bleiben, warum nicht, so ein Artikel ist ja auch mit Aufwand und Kosten verbunden.
      • Von Murmel2 Schraubenverwechsler(in)
        Nur zu Springer...ich bin mal gespannt, wie sie in der Bildzeitung ihr eigenes Scheitern kommentieren
        Es gibt ein paar Bereiche, für den Deutsche einfach kein Geld ausgeben...
        Das Bezahlfernsehen wird nie sein Nischendasein verlassen, weil die Deutschen mit den GEZ-Gebühren schon genug abgezockt werden.
        Legale Musicdownloads werden nur zu dumping-Preisen eine Chance haben, da der Charme einer MP3-Datei auf der Festplatte im Vergleich zu einem Platten-Cover gleich Null ist...auch wenn der Großteil der Bevölkerung inzwischen grausam klingende MP3s für Hifi hält.
        Und was Bitteschön soll ich mit einem Fachmagazin als Download?
        Ausdrucken und hinterher für 60 Euro neue Tinte kaufen?
        Oder Stundenlang auf der Festplatte suchen, wenn ich in ein paar Monaten mal was nachschauen will?
        Und wer garantiert mir die Sicherheit meiner Kreditkartendaten bei allen Verlagen?
      • Von Owly-K F@H-Team-Member (m/w)
        Ich habe echt keine Ahnung, wo das Problem liegt. Es gibt doch bereits die verschiedensten Geschäftsmodelle. Eine Fachzeitschrift bietet online themenbezogene News für lau, die großen Vergleichstests und umfangreichen Wissensartikel kommen in die Print bzw. zum kostenpflichtigen Download. So läuft es hier.
        Eine Tageszeitung bietet die möglichkeit zum kostenpflichtigen Download ihrer Ausgaben, und nach einem bestimmten Zeitraum kann sie sie evtl. auch kostenlos anbieten (wenn die Artikel ohnehin die Aktualität verloren haben). Oder aber eine umfassende Archivsuche kostenpflichtig anbieten.
        Dass nun einige große Verlagshäuser rumblöken, weil sie die Informationsgesellschaft verschlafen haben, sollte eigentlich keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken. Besonders schön fand ich den Versuch, Google zur Kasse zu bitten (und natürlich Googles Reaktion darauf).
        Der "Premium-Content" ist in den Medien die ich konsumiere bereits jetzt kostenpflichtig; egal, ob man ein Heft kaufen oder einen online-Zugang zahlen muss. Ich lese die PCGH als Print und auch online, aber auf der Main muss man wirklich die Perlen erst raussuchen. Und so finde iche es auch OK. Aber angenommen, ich sollte künftig für die 60-70% Trash und Werbung auf der Main auch zahlen, dann wäre ein gepflegter schwäbischer Gruß das letzte, was ihr von mir lesen würdet. Rein spekulativ natürlich.
      • Von 7upMan PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Harlekin
        Finde die c't ist immer wieder gut für ne "Horizonterweiterung". Ist auch das einzige Computermagazin was ich kaufe.


        Dito hier. Und wenn ich mein Kleinhirn rauchen lassen will, lese ich die Artikel im hinteren Teil des Hefts: "Assembler-Programmierung für Fortgeschrittene" und sowas ...^^
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Also Springer kann imho gern Gebühren einführen, dass kann dem durchschnittlichen Bildungsgrad der Bevölkerung eigentlich nur zuträglich sein

        Zitat von eMMelol
        nichts dagegen das ein Text auch ersteinmal als Nachricht verfasst werden muss, aber das sollte meiner Meinung nach kein Geld kosten den eine Nachricht an und für sich ist ja für jeden wichtig und gehört für mich damit zur Bildung und die sollte von mir aus immer kostenlos sein.


        Reakteure sind aber nunmal der Meinung, dass das Verfassen von Nachrichten bezahlt werden soll - und die sitzen am längeren Hebel.
        (unverschämte aber auch...)

        Zitat von Harlekin
        Ansichtssache. Ich finde den Weg der PCGH ziemlich... nervig/schlecht. Der Online- Auftritt ist finanziell afaik unabhängig von der Printversion (meine ich hier mal gelesen zu haben), und das merkt man imo auch an der Flut an unsinnigen und überflüssigen News oder News mit teils reißerischen, teils einfach unwahren Überschriften um Klicks zu generieren.


        Die Online-spezifischen Ausgaben werden afaik weiterhin aus Werbung bestritten, das stimmt. (ob die Print-Redakteure ihre Artikel auch an online "verkaufen", weiß ich nicht)


        Zitat von The-GeForce
        Ich kaufe schon seid Ewigkeiten keine Printmedien mehr. Nicht weil ich lesefaul wäre, sondern weil die Qualität nicht stimmt.

        ...

        Nämlich aus dem Grund, dass ihnen die meisten einschlägigen Seiten schlicht zu langsam sind. Es kam ja schon häufiger vor, dass die ein oder andere News schon 3 Tage alt war, ehe sie hier erschien.


        Qualität und extreme Aktualität schließen sich zum Teil gegenseitig aus.

        Wer jedes Gerücht innerhalb von 10 Minuten auf der Seite haben will, der hat eben keine Möglichkeit, es vorher auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Zusätzliche Hintergrundinformationen? Ein seriöser Redakteur gleicht die vorher ab. Das kostet Zeit. Selbst eine sorgfältige Formulierung wächst nicht auf Bäumen. "Die Leser" fordern am liebsten, dass sich jemand morgens um 1:30 hinsetzt und bis 1:40 mit 5 Herstellern telefoniert, 4 Webseiten (darunter eine chinesische, eine japanische und eine russische) ausgewertet, 10 ältere Artikel quer gelesen und das ganze in 3 Sätze gepackt, die man in 2 Sekunden lesen und verstehen kann und die einen dann über die CPU-Entwicklung des letzten halben Jahrzehnts informiert hat. Gesetzgeber und Konkurrenten hätten dann gerne noch, das sämtliche Copyrights und alle nur erdenklichen Quellen genannt werden. Bezahlt wird der Autor dann von der Werbung, die jeder geblockt hat. Ach ja: Und natürlich soll er jeden Tag 40 News dieser Art liefern, die alle genau das Interesse jeden einzelnen Lesers treffen.

        Soweit zum Idealzustand, der dummerweise ein paar unmöglich kombinierbare Eigenschaften enthält. Und sobald man irgend einen Kompromiss schließt, geht das Gejammere von allen Seiten los.
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Journalismus im Internet
Die im Internet geschaffenen Inhalte wie Texte, Berichte und Interviews sollen kostenpflichtig werden; zumindest wenn es nach Aussagen des Axel-Springer-Verlages geht.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Journalismus-im-Internet-694552/
08.09.2009
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2009/06/81147.JPG
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