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      • Von Pokerclock Moderator
        Es bleibt aber auch nach dem Urteil klar, dass auch das UWG mal ein Update für Internet-Sachverhalte vertragen könnte. Reiht sich dann direkt hinter dem BDSG und dem UrhG ein.
      • Von insekt Freizeitschrauber(in)
        Das Gesetz bzgl. Lockangeboten ist dazu da um den Kunden zu schützen. Daran hat es sich zu orientieren, nicht daran was in der Lieferkette möglich und machbar ist. Und aus meiner Sicht bedarf es hier keines Schutzes, da dem Kunden kein Schaden entsteht wenn das Angebot nicht mehr verfügbar ist.
      • Von MiToKo PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von insekt
        Und genau das ist doch Quatsch. Hier wurden Gesetze für das Ladengeschäft auf das Onlinegeschäft übertragen ohne nachzudenken. Wenn ich in den Laden fahre nehme ich einen Aufwand auf mich, für ein tolles Sonderangebot. Wenn es dann nicht da ist bin ich umsonst gefahren oder kaufe irgendwas anderes. Klar klassisches Lockangebot. Aber wenn ich auf die Seite eines Onlineshops gehe und der gewünschte Artikel ist nicht mehr da, dann werden wohl die meisten einfach das Tab zu machen weil es kein großer Aufwand war die Webseite zu öffnen.
        Das sehe ich anders. Bei einem Onlineshop bestellt man die Ware und nimmt die nicht gleich mit. Das heißt, wenn die Ware nicht mehr im Lager vom Onlineshop vorhanden ist, können die es von anderen Händlern beziehen. Deshalb finde ich es auch Idiotisch, das das Gericht Amazon nur vorgeschrieben hat, dass es ein Viertel der Zeit vorhanden sein muss. Wenn Amazon das Angebot schon auf eine Dauer beschränkt, dann sollte es auch über die ganze Dauer verfügbar sein. Im Ladengeschäft ist es dagegen etwas anderes, da man dort die Ware direkt mitnehmen möchte. Das heißt dort ist es wirklich ein Problem, wenn keine mehr im Lager vorhanden sind.

        Und @Ob4ru|3r: Händler sind normalerweise von solchen Angeboten nicht betroffen, da es normalerweise immer bei Angeboten heißt: Nur in Haushalts üblichen Mengen
      • Von Allwisser Gesperrt
        gute und richtige entscheidung des gerichts. von amazon nämlich reine kundenverarsche. es ist nämlich unter realistischen bedingungen (keine bots, kein insiderwissen etc. ) gar nicht möglich, diese angebote wahrzunehmen. einfacher dummenfang um leute auf die seite zu locken. gut, dass dem ein ende gemacht wird. wir sind hier ja nicht aufem basar sondern in einem anständigen demokratischen land.
      • Von Ob4ru|3r PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von insekt
        Und genau das ist doch Quatsch. Hier wurden Gesetze für das Ladengeschäft auf das Onlinegeschäft übertragen ohne nachzudenken. Wenn ich in den Laden fahre nehme ich einen Aufwand auf mich, für ein tolles Sonderangebot. Wenn es dann nicht da ist bin ich umsonst gefahren oder kaufe irgendwas anderes. Klar klassisches Lockangebot. Aber wenn ich auf die Seite eines Onlineshops gehe und der gewünschte Artikel ist nicht mehr da, dann werden wohl die meisten einfach das Tab zu machen weil es kein großer Aufwand war die Webseite zu öffnen.
        Exakt.

        Das Gericht nötigt hier Amazon auf, das Angebot von der Angebotsdauer abhängig zu machen, es MUSS also über einen bestimmten Zeitraum bestellbar sein ..... wenn man dann so Dinger bringt, wie PS3s für -80%, dann würde selbst ein so grosser Konzern wie Amazon daran wahrscheinlich pleite gehen, da JEDER Händler und Privatkunde Europas sich direkt billig mit Geräten eindecken würden - Amazon MUSS ja liefern wenn man in der vorgeschriebenen Zeitspanne bestellt hat ....

        So lächerlich das auch ist, dass diese Angebote nach 1sec wegen Bots weg sind: Amazon sowas vorschreiben zu wollen ist geistiger Dünnschiss, und bestätigt nur mal wieder, dass die Gerichte keine Ahnung haben vom Netz.
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Ende November 2011 musste sich Amazon bereits Kritik von Seiten der Verbraucherschützer gefallen lassen. Grund: Schnäppchen, die im Rahmen des Cyber Monday 2010 angeboten wurden, waren teilweise binnen Sekunden ausverkauft. 2011 lief der Cyber Monday (tatsächlich über mehrere Tage) transparenter, trotzdem urteilten Berliner Richter jetzt gegen Amazon. Schnäppchen müssten "ein Viertel der Angebotszeit" verfügbar sein.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Internet-870735/
01.03.2012
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