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  • Grooveshark macht GEMA für Deutschlandsperre verantwortlich, GEMA dementiert sofort

    Der Musikstreaming-Dienst Grooveshark ist den Plattenlabels ein Dorn im Auge, das ist ein offenes Geheimnis. Universal wagt jetzt einen erneuten Vorstoß, um dem Dienst den Stecker zu ziehen, dabei sind die Vorwürfe durchaus schwerwiegend. Angeblich sollen Grooveshark-Mitarbeiter die Musik-Datenbank mit eigenen Uploads angereichert haben.

    Update: Die GEMA hat eine deftige Stellungnahme ins Netz gestellt. Man stellt klar, dass die Schließung in Deutschland nicht eine "Uneinigkeit über die Vergütungshöhe" als Ursache hätte. Es wäre demnach so, dass sich Grooveshark generell weigere, "irgendwelche Vergütungen" zu bezahlen. Mit der GEMA habe Grooveshark bislang auch noch in keiner Form Kontakt aufgenommen. Die Hinweise bei Grooveshark, man möge sich an die GEMA wenden, kontert die Rechtegesellschaft mit folgendem Hinweis. "Falls Ihnen als User von Grooveshark finanzieller Schaden entstanden ist, wenden Sie sich mit Ihren Beschwerden bitte direkt an den Betreiber des Dienstes."

    Was halten Sie vom Schlagabtausch? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.

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    Grooveshark ist einer der beliebtesten Musikstreaming-Dienste im Internet, Time hat die Webseite zu einer der 50 besten Seiten im Internet gekürt. Mit Grooveshark kann man in Sekundenschnelle und ohne Anmeldung nahezu jeden Song der Musikgeschichte am PC hören. Grooveshark bewegt sich mit seinem Geschäftsmodell in einer rechtlichen Grauzone, man beruft sich auf die Safe-Harbor-Regelung im Digital Millennium Copyright Act, bei der das Unternehmen für Rechtsverstöße der Mitglieder nicht rechtlich belangt werden kann. Hintergrund: Die Songs auf Grooveshark werden von den Mitgliedern bereitgestellt - ohne Grooveshark-Beteiligung.

    Aktuelle Streitigkeiten mit der GEMA haben jetzt anscheinend zum Aus für Grooveshark in Deutschland geführt. Seit dem 18. Januar ist die Seite für deutsche Anwender nicht mehr regulär nutzbar. Im Internet kursieren aber bereits Anleitungen, wie man die Sperre umgeht. Grooveshark selbst spricht von "unverhältnismäßig hohen Betriebskosten", die GEMA verlangt mittlerweile von kostenlosen Streaming-Diensten zwischen 8,2 und 10,25 Prozent der erzielten Einnahmen. Darüber hinaus soll zusätzlich jeder Streaming-Vorgang mit 0,02 bis 0,6 Cent berechnet werden. Derzeit ist nicht bekannt, ob es Verhandlungen zwischen Grooveshark und der GEMA gegeben hat - auf der Grooveshark-Webseite sind als Kontaktdaten für deutsche Nutzer nur die Anschrift und Telefonnummer der GEMA zu sehen. Neben den angeblichen Problemen mit der GEMA haben bislang auch alle vier großen Musikkonzerne der Welt gegen Grooveshark geklagt.

    Quelle: Grooveshark

    In der Galerie: Kopierschutz in der Praxis: Von der Drehscheibe über Steam bis Origin - DRM im Wandel der Zeit

  • Es gibt 42 Kommentare zum Artikel
    Von FloVegan
    Ach Kinder, was soll denn das Geschrei?Proxyswitcher als Addon in Firefox reinhaun, Proxy ausländischer ID mit hoher…
    Von Disdroid
    In der Schweiz isses auf jedenfall kein Problem Funktioniert alles wie gewohnt.
    Von butter_milch
    Ich kann die Seite weiterhin ohne Probleme und Einsatz eines Proxys nutzen. Warum weiß ich nicht, aber Spaß machts
    Von emzet
    läuft echt gut mir foxyproxy. werd ich gleich mal weiterempfehlen
    Von dymas
    Es gibt auch die Interpretation, dass Grooveshark den deutschen Markt quasi an Simfy verkauft hat um sich mit frischem…
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Der Musikstreaming-Dienst Grooveshark ist den Plattenlabels ein Dorn im Auge, das ist ein offenes Geheimnis. Universal wagt jetzt einen erneuten Vorstoß, um dem Dienst den Stecker zu ziehen, dabei sind die Vorwürfe durchaus schwerwiegend. Angeblich sollen Grooveshark-Mitarbeiter die Musik-Datenbank mit eigenen Uploads angereichert haben.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Internet-864351/
18.01.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2011/11/Grooveshark.JPG
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