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Games World
      • Von nuclear PC-Selbstbauer(in)
        Der Rest der Welt würde sich schon dagegen stellen. Halt mehr oder weniger gleich gut wie bei den Taliban^^,.

        Aber mal das Nazi Thema beiseite:
        Es kann einfach nicht sein, dass ein paar Kiddies meinen sie können an allem und jedem selbstjustiz ausüben. Das funktioniert in den Superman Comics, aber nicht in der Realität.
        Es hat sich ja inzwischen schon gezeigt, das Anonymous kaum noch unter Kontrolle ist. Es ist nur eine Frage der Zeit bis dann Mitglieder kommen die die Grenzen des Geschmacks der Europäischen Mehrheit überschreiten.

        Ich finde die Verletzung der Anonymität hier schon hart an der Grenze, wo sich doch die selben Leute (oder viele die Anonymous gut finden) schon über die Überwachung im Internet durch den Staat aufgeregt haben.
        Das selbe kann man zu der Aufdeckung der Identität von dem Pfefferspray-Typen sagen.
        Der bekommt nun wahrscheinlich sein Lebenlang Hass-Briefe und Co. Wenn er Pech hat sogar Morddrohungen.

        Auch wirklich "klasse" fand ich die Aktion mit dem Kreditkarten-Klau, Kinderporno Links.... Wirkliche Helden sind das.
        Was folgt denn als nächstes?
        Mal aufzeigen, dass sich ein Atomreaktor hacken lässt?
        Das wär noch ne Steigerung.
      • Von -MIRROR- Volt-Modder(in)
        Ich möchte an der Stelle mal hinzufügen, dass die Medien und alles was dmait zusammenhängt, kaum eine Vorstellung davon hat, wie riesig die Anzahl der Menschen ist, die hinter der rechtsextremistischen Szene stecken und wie viele freiwillig sich mit Waffen ausrüsten würden wegen einem 3. Weltkrieg, einer Ideologie und einem Ziel.

        Eine konkrete Zahl gibt es nicht, aber ich kann euch folgendes verraten: In den USA und Russland und anderen kleineren Ländern gibt es extrem viel mehr Rechtsextreme oder "alles für einen 3. WK tun würden um dabei zu sein"-Leute, als man sich derzeit vorstellen kann.

        Hier in Deutschland ist es für diese Szene relativ schwer, sich fest zu organisieren und sich auszuleben, im Ausland ist das deutlich leichter, außerdme werden hier in Deutschland auch viel mehr Neonazi's "bekehrt" oder sie verlassen die Szene, weil sie durch das Umfeld hie rin Deutschland wach werden.

        Ihc bin überaus froh, dass es noch nicht dazu gekommen ist, dass sich jemand aus der Masse erhoben hat um all diese Leute zu vereinen, zu organisieren und dann den Rest der Welt von innen heraus Stück für Stück außeinanderzunehmen.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Naja - die DKP wurde afaik nicht als Konkurrenz zur KPD gegründet
        Aber wie gesagt: Unbeobachtet dürfen die sich halt auch nicht fühlen. Zwar sind sie afaik nicht prinzipiell antidemokratisch aber da im Grundgesetz auch umfangreiche Eigentumsrechte verankert sind, passen Kommunismus und deutsche Verfassung allgemein recht schlecht zusammen, denn die fortschreitende Verstaatlichung ist ja nunmal DER Grundsatz, der den Kommunismus vom Sozialismus unterscheidet.
      • Von Gast20141208
        Ich wollte nur sagen, dass man eine Partei nicht nur deswegen verbieten darf, weil einem deren Meinung nicht passt. Sollte eine Partei gegen geltende Gesetze verstoßen, sieht die Sache natürlich anders aus.

        Die Einbürgerung von Ausländern sollte aber trotzdem nicht zu einfach sein, auch wenn man dafür nicht mehr verlangen darf, als ein Durchschnittsdeutscher schafft.
        Wenn jemand aber ein Problem mit gewissen Tests hat, kann er es ja in der Schweiz probieren.

        Wusste gar nicht, dass es bei euch keine KPD gibt. Die KPÖ ist bei uns ja legal.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von MiToKo
        Die NPD ist nun mal eine Politische Partei. Solange sie nicht Verfassungsfeindlich ist, kann diese nicht verboten werden, weswegen auch alle vorherigen Verbotsverfahren scheiterten.


        Das bislang einzige Verbotsverfahren scheiterte an der Einmischung des Verfassungsschutzes, es erfolgte kein Urteil darüber, ob die NPD (bzw. wichtiger: ihre Mitglieder) verfassungsfeindlich ist.


        Zitat von hawk910
        Naja....soooo schlimm isses auch nicht. Was Anonymous sagt läßt mich relativ kalt, ich lass mich von denen nicht bewerten.


        Die NPD wollte sich von denen sicher auch nicht bewerten lassen


        Zitat von Oberst Klink
        Anonymous ist auch nicht besser als die NPD. Was Anonymous da macht, hat genau so wenig mit Demokratie zu tun wie die Vorstellungen der NPD-Leute und Neo-Nazis.


        Anon mag Rechtsstaatlichkeit genausowenig verstehen (eigentlich noch weniger - die NPD-Führung hat sich zumindest das nötige Wissen angeeignet, um strafbare Aussagen und Handlungen gezielt zu umschiffen), aber sie teilen nicht die menschenfeindlichen Vorstellungen der Nazis. Das ist imho mehr als ein kleiner Unterschied und sollte bei einem "ist /nicht besser"-Vergleich berücksichtigt werden...


        Zitat von Oberst Klink
        Und was wenn die NPD verboten wurde? Nazis wird es weiterhin geben, mit dem Unterschied dass man sie dann schlechter kontrollieren kann. Man verliert den Überblick über die rechte Szene. Daran kann auch Anonymous nichts ändern.


        Kontrolliert man sie denn derzeit? Hat man einen Überblick über die Rechte Szene?
        Alles, was ich an wenigen Erfolgen gegen Rechts gehört habe in den letzten Jahren, ging fast immer auf Fehler der Nazis zurück - nicht auf den geschickten Einesatz von V-Männern. Umgekehrt häufen sich die Hinweise darauf, dass das Geld, das an V-Männer gezahlt wird, für einige rechte Organisationen eine wichtige Finanzgrundlage ist und das V-Mann-Aktivitäten Strafverfolgungen behindert haben.

        Zitat
        dann könnten sich darunter auch Beweise für Straftaten befinden, die durch die Veröffentlichung durch Anonymous nicht mehr verwendet werden dürften..


        Das ist, je nach Straftat, afaik nicht immer gegeben und gilt wenn dann auch nur die auf diese Weise verschaffte Kopie. Man könnte die Informationen seperat auch erneut erheben. Insbesondere dann, wenn Anonymous nur die Behörden benachrichtigen würde, die dann -ohne dass die Nazis vorgewarnt werden- diesem Verdachtsmoment nachgehen könnte.
        Der Hack ist imho kein Problem (aber natürlich trotzdem illegal), die Veröffentlichung ist es...


        Zitat von Nailgun
        Genaus gut könnte man ja auch kommunistisch ausgerichtete Parteien verbieten, denn eine Demokratie haben auch die nicht als Ziel und wenn ich mir ansehe, was manche Linken so treiben, passt das auch nicht mit dem deutschen Gesetz zusammen.


        Die KPD IST verboten, MLPD und DKP werden mindestens so streng überwacht, wie NPD (d.h. relativ zur Größe. Viel gibts bei der MLPD ja nicht zu überwachen ) und es scheint in den großen Parteien z.T. mehr Populisten zu geben, die ein Verbote der Linken fordern (die gar nicht kommunistisch ist und auch nur einen kleinen Teil kommunistischer Mitglieder hat), als es Befürworter eines NPD-Verbotes gibt.

        Zitat
        Eine Demokratie, in der Parteien verboten werden, ist keine Demokratie mehr.


        Eine Demokratie, in dem systematischer Aufruf zu und Organisation von verfassungs- und/oder menschenfeindlichen Aktionen verboten werden, ist aber eine. Und da solltes auch keine Ausnahme geben, nur weil die fragliche Organisation den Status einer Partei hat.


        Zitat von Oberst Klink
        Es gibt auch viele Leute die der NPD nachlaufen, weil die in manchen gottverlassenen Käffern teilweise Aufgaben übernimmt, die eigentlich die Stadt oder die Gemeinde leisten müsste, dazu aber kein Geld hat. Das nutzt die NPD aus und zeigt Bürgernähe, was dann wiederum dazu führt, dass die NPD von Leuten gewählt wird, die eigentlich nichts mit dem braunen Gedankengut zu tun haben.


        Das merkwürdige dabei ist aber immer wieder: "Die NPD" übernimmt dort keine Aufgaben, sondern Zusammenschlüsse lokaler Bürger unter dem Namen der NPD. Derartige Aktionen von Bürgergemeinschaft wären auch hervorragend ohne NPD möglich (und können z.B. gut mit diversen linken Projekten verglichen werden) - wenn man sich denn von dieser distanzieren wollte. Will man aber offensichtlich nicht.

        Zitat
        Wenn man der NPD also das Wasser abgraben möchte, dann sollte man dafür sorgen, dass sie in struckturschwachen Regionen keine Protestwähler mehr findet, in dem man die struckturellen Probleme angeht.
        Der richtige Weg wäre also, die NPD auf diesem Weg klein zu halten. Dann fliegt sie auch aus den Land und Kreistagen raus, dann gehen auch die Parteispenden zurück und man hat sie weiterhin im Blick. Das ist immer noch besser, als wenn sich die Nazis im Untergrund organisieren und sich dann womöglich auch noch weiter radikalisieren.


        Es wird immer Räume geben, in dem es irgendwem (vermeindlich) etwas schlechter geht, als anderen und extremistische Parteien werden das immer für ihre Zwecke nutzen können. Das heißt nicht, dass man nicht auf eine Angleichung der Lebensumstände hinarbeiten sollte, aber es heißt, dass man so keine radikalen Parteien loswird.
        Und die Abneigung gegenüber allem Fremden wird rechten Organisationen sowieso immer ein paar Unterstützer zuspielen.


        Zitat von Zero-11
        Hast du dir schonmal Gedanken über die Hintergründe gemacht warum das dort eigentl. steht obwohl es dir bei der 1. Betrachtungsweise misfällt? Das einzige was du hier tust ist Sache abzuhaken ohne dich zu fragen das klingt so schlecht wie kommen die überhaupt darauf? Wenn sich dann diese Medienhetze und die Öffentliche Meinung der Dummen Masse reinzieht wird man einfach neugierig. Warum das Warum fragt man sich dann und sucht nach Antworten dann stellst du einfach mal die Regeln um und gleichst beide Ideologien miteinander ab, dazu musst du dich aber damit befassen und zwischen den Zeilen lesen und nicht nur Nachplappern was dir auf den ersten Blick als richtig erscheint Warum tun sie das warum steht das da so wie es da steht und nicht einfach ich finde es ******* und bin dagegen, erst denken dann handeln.


        ?
        Entschuldige, aber wenn eine Partei ein Programm aufstellt, dass sich fast ausschließlich nach XX anhört, wenn diese Partei Wahlplakate mit XX aufhängt, wenn sich Mitglieder dieser Partei regelmäßig mit XX-Äußerungen präsentieren, wenn Führungspersönlichkeiten dieser Partei wegen XX-Meinungen verurteilt werden und wenn Sympathisanten dieser Partei im Namen von XX (Gewalt-)Verbrechen begehen, dann soll ich deiner Meinung nach das Programm dieser Partei daraufhin analysieren, ob sie ggf. gar nicht für XX ist? Und wenn sich dann eine einzige von 20 denkbaren und undenkbaren Lesarten des Programms danach anhört, dass die Partei für WX ist, soll ich ab sofort davon ausgehen, dass sie XX total ablehnt?

        Sorry, aber das ist imho pure Verherrlichung. Natürlich kann man jeden Satz, den du in einem offiziellen NPD-Dokument findest, auch als nicht-faschistisch und nicht-grundrechtsfeindlich lesen. Würden die nicht auf derartige Hintertüren achten, wären sie schließlich schon längst verboten. Dass man überall auch was anderes reinlesen kann (soll ja genug Leute gegeben haben, die der Meinung waren, aus den Vorstellungen in "Mein Kampf" müsse sich etwas gutes für die Menschheit ergeben) ändert aber nichts daran, dass das Gesamtwerk ein sehr, sehr, sehr eindeutiges Bild von der NPD und deren Mitgliedern vermittelt.


        Zitat von Oberst Klink
        Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass die wenigsten NPD-Mitglieder und Wähler sich wirklich das Programm durchgelesen haben. Es sind auch die allerwenigsten, die wirklich derart radikal denken. Da sind auch viele dabei, die einfach dazu gehören wollen und ganz unreflektiert "Si*g H**l" mit ihren "Kameraden" brüllen. Da spielen auch Faktoren wie Arbeitslosigkeit, mangelnde Bildung, usw. mit eine Rolle. Wie gesagt, die wenigsten sind wirklich so radikal und die wenigsten werden das Parteiprogramm kennen.


        Wenn man die Länge von NPD-Programmen kennt, würde ich das gar nicht mal als gesichert annehmen. Das Problem scheint mir eher zu sein, dass die Leute die Forderungen nicht im geringsten Hinterfragen.

        Z.B. fordert die NPD ja sehr gerne, dass keine Ausländer mehr nach Deutschland kommen dürfen oder nur unter sehr, sehr harten Auflagen. Aber was heißt das eigentlich?
        - dürfen keine Touristen mehr ins Land?
        - steigt Deutschland aus der EU aus (d.h. Verzichtet auf quasi seine komplette Wirtschaft und große Teile seiner Grundversorgung!)??
        - ist es deutschen Staatsbürgern in Zukunft verboten, nicht-deutsche Angehörige zu sich ziehen zu lassen?
        - werden Kriegs- und Politikflüchtlinge von Deutschland in Zukunft zum wartenden Erschießungskommando zurückgeflogen?
        - dürfen deutschen Firmen nicht mehr auf internationale Spezialisten zurückgreifen?
        - dürfen reiche Leute sich keinen Wohnsitz in Deutschland kaufen?

        Wenn man mal Anworten (und nicht nur Ausflüchte) von NPD-Sympathisanten auf diese Fragen bekommt, lauten die fast immer "Nein" und das ganze endet mit "aber die ganzen Anderen...". Nur: "Die Anderen" gibt es nicht. Touristenvisum, EU-Freizügigkeit, Familiennachzug, Asyl (aufgrund der Drittlandsregelung mitlerweile sehr schwer/selten zu erhalten) und die Einwanderung bei nachgewiesener Sicherstellung des Lebensunterhaltes durch Privatvermögen oder einen Job (und letzteres z.T. auch nur dann, wenn der nicht mit Leuten aus dem Inland zu besetzen ist) sind die einzigen legalen Möglichkeiten.
        Aber Leuten, die deutsche Kinder von in Deutschland geboren Personen in die Türkei verfrachten würden, weil eine von vier Großeltern daherkommt, sind solch "kleine" Details weder bekannt noch wichtig...


        Zitat
        Egal ob man jetzt die NPD verbietet oder nicht: Es wird immer ein paar Idioten geben, die eine derart verabscheuenswürdige Einstellung haben. Aber viel wichtiger ist doch, dass sich die Leute nicht von der NPD den Geist vergiften lassen, in dem die NPD die soziale Lage der Leute ausnutzt. Die NPD sieht nämlich, dass es z.B. in MeckPomm oder Thüringen oder Sachsen relativ viele Arbeitslose gibt. Und solche Leute sind ein gefundenes Fressen für die NPD.

        Wenn man die NPD aber verbietet, dann läuft man Gefahr, dass sich diese Mitläufer radikalisieren. Man riskiert dann sowas wie eine Trotzreaktion...


        Wenn sich ein paar der Hardcore-Mitläufer einer ex-NPD weiter radikalisieren, dann haben wir statt ein paar Klein- ein paar Schwerkrimnelle. Unschön für deren Opfer, aber mittelfristig ggf. sogar leichter zu lösen, denn die Aufklärungsquote ist bei kleinen Vergehen nicht unbedingt besser und z.B. systematische Benachteiligung bei Bewerbung, Ausbildung oder im Job werden gar nicht erst erfasst.
        Umgekehrt ist es aber einer illegalen Nachfolgeuntergrundorganisation nur noch sehr schwer möglich, Propanda unter die von dir angesprochenen, leicht beeinflussbaren Menschen zu verteilen. Denn Propaganda beinhaltet eben großformatige, öffentliche Aktionen. Die kann und tut eine Partei leicht, regelmäßig, unter Berichterstattung der Medien und sogar mit staatlicher Hilfe durchführen, eine Untergrundorganisation muss sie dagegen vermeiden.

        Ich persönlich würde nichtmal eine Radikalisierung oder ein Abtauchen erwarten, sondern die Gründung z.B. der "Sarazzinpartei" innerhalb <6 Monaten. Nur: Bis so eine Nachfolgepartei (die zudem aus Selbstschutz deutlich vorsichtiger vorgehen würde) die Größe, die Finanzkraft (naja ), den Einfluss und die Akzeptanz (in der rechten Szene) der NPD hätte, würde einige Zeit ins Land gehen. Vermutlich würden sogar mehrere Splittergruppen ihre eigene Partei gründen (die Mitglieder sehen die NPD ja keineswegs unkritisch) und es würde ein Jahrzehnt oder länger dauern, ehe der Rechtsextremismus in Deutschland wieder eine vergleichbare politische Vertretung hätte.
        Und all diese Jahre lang wäre es für Rechte schwerer, Nachwuchs zu rekrutieren, was imho ein durchaus positives Ergebnis ist.


        Zitat von Blutwolf
        Denkst du jeder Mensch, der Geld an die NPD spendet will ein neues Reich auferleben lassen oder denkt, dass die NPD eine NS Partei ist? Nein! eben nicht, ich hielt die NPD damals wie heute auch nicht für nationalsozialistisch. Extremistische Züge hat sie in der Tat genug aber nicht jeder sieht dies.


        Und weil Rechts-Konservative blind gegenüber ihrer Nähe zum Rechts-Extremismus sind, genießen sie Narrenfreiheit?


        Zitat von Oberst Klink
        Das Beste ist, wenn man der NPD einfach den Wind aus den Segeln nimmt. Sobald der Staat dafür sorgt, dass jeder einen Job hat, dass in jedem noch so kleinen Kaff ein anständiges Zusammenleben möglich ist, dass z.B. Schulen saniert werden, dass man Jugendhäuser bereit stellt, usw., verliert die NPD eine Menge Mitglieder und Wähler.

        Dann bleiben auch wirklich nur die Fanatiker übrig, denen dann eh keiner mehr zuhört.


        S.o.: Man findet (insbesondere in Deutschland ) IMMER einen Grund, jemand anderem etwas zu neiden, egal wieviel Mühe sich die Politik gibt. Nichtmal absolutistische Systeme ala DDR, in denen es fast allen gleich schlecht geht, konnten ihr Ziel von der Ausrottung des Faschismus erreichen.


        Zitat von Nailgun
        Wenn jetzt aber wirklich einer daher kommt und allen einen Job verspricht, würde ich mir schon irgendwie Sorgen machen.


        Ach quatsch, von Hitler bis Honecker waren solche Politiker doch allesamt ein Segen für die Menschheit


        Zitat von MonGoLo
        aha, un das is schlecht? das hat überhaupt keine relation... linke "gewalt" mit rechter zu vergleichen. da hat wohl jmd seinen gedanken nich zuende gedacht. dir is schon klar dass es linksextremisten nur als gegenbewegung zu den faschos gibt, jelle? un dass es ohne die die nazi-pfosten noch n stücke leichter hätten?


        Sozialistische-/kommunistische Revolutionäre, einige Anarchisten, einige Anti-Kapitalisten und sogar einige extreme Ökos sind sehr wohl zu Gewalt bereit, ohne sich hierbei als Antifaschisten zu definieren. Im Gegensatz zur rechten Gewalt muss man bei "den Linken" (die ja eigentlich gerade nicht keine vereinigte Gruppe unter zentraler Führung sind, aber trotzdem immer als geschlossener Block behandelt werden) zwar genauer gucken, wer Gewalt ausübt und vor allem, in wie weit das auch Personen trifft, aber mit Ausnahme von Pazifisten kann man leider keiner der zahlreichen linken Strömungen eine Gewaltfreiheit abseits antifaschistischer Aktionen bescheinigen.


        Zitat von geo
        Ich persönlich finde es bedenklich die NPD zu verbieten, so schafft der Staat die beste Grundlage für eine unkontrollierbare im Untergrund operierende militante Organisation. So zu sagen die RAF der modernen Nazis!


        Das bisherige Verfahren hat die Bildung einer Truppe, die gut mit der RAF vergleichbar ist, nachweislich nicht verhindert. Sie hat nur zusätzlich die Bildung politischer und medialer Strukturen ermögocht, die, im Gegensatz zu NSU/RAF, tatsächlich Einfluss auf die Bevölkerung haben

        Zitat
        Man beachte die Drogenpolitik in Deutschland, man versucht durch Verbote und Strafen schon seit den 60er Jahren die Leute davon abzuhalten Drogen zu konsumieren, das ist kläglich gescheitert.


        Wenn du dir beispielsweise anguckst, wieviele Leute Tabak und wieviele Leute Hanf rauchen, dann muss man ganz klar sagen:
        Nö, ist er nicht.
        Selbst bei vergleichbarem (wenn auch andersartigem) Schadenspotential und geringerer wohltuender Wirkung konsumieren die Leute legale Drogen in einem wesentlich größerem (und damit für die Volkswirtschaft schädlicherem) Maße, als illegalisierte. Sogar soviel, dass trotz der leichten und damit billigen Beschaffung ein vielfaches an Geld in den legalen Drogenhandel fließt.
        Und das gilt übrigens für alle Altersklasse, auch und insbesondere Jugendliche: Trotz klaren Verbots des Konsum durch oder Weitergabe an Minderjährige konsumieren diese legale Drogen in erheblichem (und bedenklichen Umfange). Die Verbreitung komplett verbotener Substanzen lässt sich wesentlich effizienter unterbinden.
        Das gleiche Beispiel lässt sich auch mit legalen, reglementierten und illegalen, harten Drogen aufziehen: Erstere werden, insbesondere in Relation zu ihrer Wirkung als Unterhaltungsdroge, häufiger und in größerem Umfange missbraucht.

        Ich wage aber sehr zu bezweifeln, dass sich diese Feststellung auf nationalsozialistisches Gedankengut übertragen lässt, dass nun einmal ganze Verbreitungs- und Wirkungsmechanismen nutzt.



        Zitat von Oberst Klink
        Naja, rechts sein und rechts sein, ist nicht immer das Selbe. Die Ideologie der Nazis basierte auf einer Wahnvorstellung eines Verrückten. Es gib Leute, die sind eben so extremistisch und radikal wie Hitler es war und es gibt gemäßigte Rechte. Diese haben keinen Hass auf Ausländer, wollen aber nicht, dass diese in ihr Land kommen und ihnen z.B. die Arbeitsplätze wegnehmen. Man muss da schon zwischen Rechtsextremen und Rechtskonservativen unterscheiden. Manche drehen ja völlig durch und bezeichnen einen als Nazi, wenn man einen Einbürgerungstest oder den Nachweis einer Arbeitsstelle für Immigranten fordert. Da hört's bei mir dann echt auf mit meinem Verständnis.


        Der Unterschied ist aber eher gering. Wer von Einwanderern Leistungen erwartet, die die Mehrheit der Bevölkerung nicht bringen könnte (und bislang gingen alle vorgeschlagenen Einbürgerugnstests über das Durchschnittswissen des Durschschnittsdeutschen hinaus), der macht nunmal genauso des Rassimusses schuldig, wie jemand der Einstellungschancen an die Herkunft koppelt. Wie oben schon dargelegt ist die weitere Eskalation zu schweren Einschränkungen nach etablierter Teilung der Gesellschaft in Menschen erster und zweiter Klasse nur noch ein kleiner Schritt und äußerste Vorsicht gegenüber Personen, die den ersten Schritt befürworten (und mit Nazi-Propaganda wie "weggenommenen Arbeitsplätzen" daherkommen) sehr wohl angebracht.
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Deutsche Anonymous-Anhänger beginnen das neue Jahr mit einer Kriegserklärung an die rechte Szene in Deutschland. Die Internet-Anarchisten haben dazu eine spezielle Webseite ins Netz gestellt, auf der unter anderem angebliche Spender an die NDP an den Pranger gestellt werden.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Internet-862175/
04.01.2012
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