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      • Von ruf!o PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Das Buch zu schreiben dürfte aber weiterhin der aufwendigste Teil sein
        Ich glaube es bezweifelt niemand das dies mit der aufwendigste Teil ist. Allerdings bekommt der Autor doch meist nur einen recht geringen Teil vom Verkaufswert. Dazu findet man keine genauen Angaben da dies natürlich alles Einzelverträge sind.
        Irgendwann habe ich mal was von ca. 1€ pro Buch gehört oder 5-10% vom VK wert. Ist eben wie in der Musikindustrie, die "Pfeffersäcke" machen die Kohle damit das die Narren auf der Klampfe spielen

        Zitat von ruyven_macaran

        Transport und Lagerhaltung dürften, bei einem Laden von der Größe Amazons, pro Stück ziemlich niedrig ausfallen. Und den Druckkosten steht der Aufwand für die digitale-Vertriebs- und DRM-Plattform gegenüber. Würde mich nicht wundern, wenn unterm Strich kein großer Unterschied mehr besteht. Vielleicht nochmal ein Euro mehr, aber was ich so spontan online finden kann, ist schon bei Kleinauflagen von 1000-2000 Exemplaren deutlich unter 3 € pro Stück.
        Wenn du dich da nicht mal vertust.
        Transport und Lagerhaltung fallen für jedes verkaufte Buch an.
        Für ein eBook muss digital nur ein mal (Backups mal aussen vorgelassen) vorgehalten werden. Somit nehmen die Durchschnittlichen Kosten mit jeder weiteren verkauften einheit ab.
        Desweiteren entfällt das Kostenrisiko eines Ladenhüters deutlich geringer aus, da man für eBooks keine Auflagengröße planen muss.

        Ich sehe einen Preis von 5 € für ein eBook als realistisch an.
        Ein aktuelles Beispiel wie man es nicht macht ist der Bestseller Eragon 4
        Amazon.de:
        Gebundene Ausgabe 24,99€
        Kindle Edition 19,99€
        Amazon.com:
        Hardcover (gebundene Ausgabe): 13,99$ = ca. 10,8€
        Kindle: 16,63$

        Edit:Gerade ist mir eingefallen das es bei Amazon.de bestimmt auch die englische Ausgabe gibt und so ist es:
        Gebunden: 15,95€
        Kindle: 12,75€
        Taschenbuch: 11,XX€

        Diese Preise für die deutsche version würde ich als fair erachten. Mir kann doch niemand erzählen das die Übersetzung usw. 15€ verschlingt. Die Kindle-Edition für 8-10 auf deutsch fände ich auch ok. Edit ende

        Wenn ich sowas sehe könnte ich brechen.
        Ich verlange ja nicht das in Deutschland 1 zu 1 der Dollarpreis angesetzt wird. Aber das 2,5 fache zu verlangen ist nicht dreist sondern Wucher. Klar haben wir hier höhere Kosten als in Amerika und übersetzt werden muss das Buch ja auch, aber das ist doch wohl reine Abzocke.
        Zu den Kindle Edition:
        In Amerika ist der Preis tatsächlich höher als bei der gebundenen ausgabe wie in der News beschrieben. Bei uns liegt der Preis zwar unter dem der Gebundenen Ausgabe, aber mit 19,99 immernoch deutlich zu hoch.
      • Von Kuschluk
        Hatte bis heute noch kein E-Book in der hand (also reader mit book).

        Ich hasse es am bildschirm zu lesen und es ist irgendwie chilliger ein richtiges buch zu lesen. Ich würde soetwas nur nutzen wenn ich keinen platz für die bücher habe. (dienstreise oder sowas). In den normalen Urlaub kam noch immer ein Rucksack bücher mit (und ich bin 20 und nutze PCs wo es nur geht)

        Wenn die dinger dann auch noch das selbe kosten pfffffffft. ^^ lol

        und wenn einem bei den dingern wieder so die hände gebunden sind wie mit dem Musik DRM (als käufer will ich mich nicht ärgern dass es raubkopierer gibt, siehe spiele, musik drm usw...) hat sich der fall eh für mich

        ebook müsste schon deutlich unter buchpreis liegen. glaube ein 20 euro buch würde ich nicht für 1 euro als ebook kaufen.

        Bei werken für die Uni siehts wieder anders aus. 1. liest man die nicht am stück und 2. hätte man so wirklich alle dabei => man kann nachsehn. die würde ich selbst bei 55 Euro VS 60 Euro lieber als ebook kaufen.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Sumpfig
        Eigentlich sollte so ein E-Book doch deutlich billiger sein als ein normales Buch. Schliesslich spart man doch jede Menge Produktionskosten und auch Transport und Versand fallen weg.


        Das Buch zu schreiben dürfte aber weiterhin der aufwendigste Teil sein

        Zitat
        Wenn ich bei Amazon ein Taschenbuch für 10 Euro inkl. Versand bekomme und das gleiche als E-Book 8,99 Euro kostet, dann läuft doch da was völlig falsch.
        Ich hab zwar keine Ahnung, was der Druck, Transport, Lagerhaltung, Versand usw. eines Exemplars kostet, aber ich könnte mir vorstellen, das ist mehr als 1,01 Euro.


        Transport und Lagerhaltung dürften, bei einem Laden von der Größe Amazons, pro Stück ziemlich niedrig ausfallen. Und den Druckkosten steht der Aufwand für die digitale-Vertriebs- und DRM-Plattform gegenüber. Würde mich nicht wundern, wenn unterm Strich kein großer Unterschied mehr besteht. Vielleicht nochmal ein Euro mehr, aber was ich so spontan online finden kann, ist schon bei Kleinauflagen von 1000-2000 Exemplaren deutlich unter 3 € pro Stück.
      • Von Kel Freizeitschrauber(in)
        Mal überlegen - ich kann ein E-Book nicht einfach weiterverkaufen, hab also Wertverlust. Dazu der total überhöhte Anschaffungspreis, der m.M. nach bei ~30% eines normalen Buches liegen sollte (da kenn ich aber, genau wie jeder andere, die Preiskalkulation bzw. die Herstellungskosten nicht).

        Da würd ich mir E-Books auch einfach runterladen, ohne dafür zu bezahlen bei so einem miesen Preis-/Leistungsverhältnis .
      • Von egalite Schraubenverwechsler(in)
        Die Buchverlage begehen offenbar die gleichen Fehler wie einst die Musik-Labels. Ich denke, es ist Zeit, dass nicht nur die Verlage, sondern auch die Autoren hier aktiv nach vorn gehen, z.B. indem sie mit CC-Lizenzen o.ä. arbeiten. Leute wie Doctorow zeigen, dass das geht, und hierzulande gibt es mittlerweile auch solche Ansätze, z.B. auf home - the quandary novelists
        Faire Preise erreicht man meiner Ansicht nach eben nicht mit Kopierschutz und Diskriminierung von Leuten, die kopieren, sondern mit offenen Formen und Modellen. Denn eines ist für mich klar: die Autoren sollen nicht für umsonst arbeiten. Keiner soll das!
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E-Books sind das Textformat der Zukunft, zumindest auf dem Papier. In der Realität sind die digitalen Bücher noch ein Zankapfel zwischen Verlagen und Vertreibern wie beispielsweise Amazon und Apple. Der hohe Preis bei den E-Books soll in den USA jetzt für einen Anstieg der Raubkopien gesorgt haben.
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19.12.2011
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