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Games World
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Superwip
        Die Übermittlung der Position ist aber, wie gesagt nur ein sehr, sehr eingeschränkt brauchbares Idendifikationsmerkmal; einerseits ist sie nur sehr ungenau, vor allem in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung (oft kann nur die Funkzelle ermittelt werden, das entspricht einer Genauigkeit von mehreren Kilometern), selbst im "Idealfall" gibt es immernoch einen ~100m Radius, das darf man sich nicht vorstellen wie im Film


        Man kann innerhalb einer Funkzelle immer eine relative Nähe zu den Sendemasten angeben. Sicherlich ist das ungenau, gerade in großen Zellen - aber umgekehrt sind die Zellen nur da groß, wo es auch wenig Aufenthaltsmöglichkeiten gibt. Und wenn du ein paar hundert Streifen in deiner Umgebung auf die Straße gerufen hast, dann suchen die nicht mehr gezielt nach deiner Position (insbesondere wenn offensichtlich ist, dass du dich bewegst), sondern machen entweder eine Straßensperre oder nähern sich von Anruf zu Anruf weiter an. Denn bekannte Mobiltelefone können afaik auch mit mobilen Systemen direkt geordnet werden - und das gibt sehr präzise die Richtung her.

        Zitat
        Wenn der Angreifer dann auch noch mobil ist ist er de-facto unaufspürbar, wird man doch erwischt sollte es ein leichte sein eine "verbotene" Simkarte schnell "verschwindenzulassen"... erst recht, wenn sie garnicht vorhanden ist


        Wie erwähnt: Jeder Teilnehmer eines Netzwerkes und individuell addressierbar sein. Wenn das sogar ohne SIM möglich ist, dann muss das Handy eine spezifische Nummer senden - und würde somit als Beweismittel ausreichen. Handys zu verschwinden lassen ist schon mal ein Stück teurer und schwerer. Denn mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit haftet denen für die Spurensicherung verwertbares Material an. Und bei einem derart schweren Missbrauch würde die eingesetzt werden.

        Zitat
        Um eine Nummer dauerhaft zu sperren müsste man sie erst als eine am Angriff beteiligte Nummer idendifizieren -man darf ja keine Nummern sperren, die echte Notrufe absetzen wollen- und das geht nur manuell; schlimmstenfalls nur, indem man irgendwo hinfährt und das ganze als Fehlalarm idendifiziert


        Wie gesagt: Es geht schnell. "Manuell" ist im günstigsten Fall ein einzelner Knopfdruck. Bei vollwertigen Fake-Notrufen von verschiedenen (oder ohne) Nummern hast du sicherlich recht - die ließen sich kaum sperren. Aber wie gesagt: Die steigern halt umgekehrt auch die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden und man bekommt definitiv mehr Ärger.

        Ich erwarte sowas von den heutigen Anonymous nicht. (Heißt natürlich nicht, dass irgend jemand Idee und Namen aufgreift)
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Sicher? Ohne PIN: Ja. Aber afaik nicht ohne SIM. So oder so braucht die Netzstruktur eine Möglichkeit, das Telefon zu identifizieren, anders ist ja keine Kommunikation möglich. Annonym wäre sowas also nicht bei Notrufen wird, zumindest in Deutschland, auch automatisch die Position des Handys übermittelt.

        Du hast wohl -zumindest teilweise- recht:

        heise online - Kein Notruf ohne SIM-Karte

        In Deutschland ist zum Anrufen einer Notrufnummer eine Simkarte erforderlich; das hat aber keinen technischen Grund sondern wurde erst 2009 eingeführt um solchen Aktionen vorzubeugen- aber wer weiß, wie das in Spanien aussieht

        Die Übermittlung der Position ist aber, wie gesagt nur ein sehr, sehr eingeschränkt brauchbares Idendifikationsmerkmal; einerseits ist sie nur sehr ungenau, vor allem in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung (oft kann nur die Funkzelle ermittelt werden, das entspricht einer Genauigkeit von mehreren Kilometern), selbst im "Idealfall" gibt es immernoch einen ~100m Radius, das darf man sich nicht vorstellen wie im Film

        Wenn der Angreifer dann auch noch mobil ist ist er de-facto unaufspürbar, wird man doch erwischt sollte es ein leichte sein eine "verbotene" Simkarte schnell "verschwindenzulassen"... erst recht, wenn sie garnicht vorhanden ist

        Zitat
        Häh?
        Ich weiß nicht, wie denen ihr Sperrsystem aufgebaut ist (ich kenn nur IP-Sperren ), aber sowas kann man eigentlich sehr einfach lösen. Und selbst so setzt dein Plan bereits 1000 Aktivisten innerhalb Spaniens vorraus, die bereit sind, jeweils 100 € in die Sache zu investieren.

        Um eine Nummer dauerhaft zu sperren müsste man sie erst als eine am Angriff beteiligte Nummer idendifizieren -man darf ja keine Nummern sperren, die echte Notrufe absetzen wollen- und das geht nur manuell; schlimmstenfalls nur, indem man irgendwo hinfährt und das ganze als Fehlalarm idendifiziert
      • Von Juicebag PC-Selbstbauer(in)
        Genau die Notrufleitstellen spammen. Das ist ja ne Wahnsinnsidee. Und in der Zwischenzeit stirbt jemand deswegen...
      • Von JungeWelt Kabelverknoter(in)
        Klingt eher so, dass die Türkei nen neuen Vorwand hat unbequeme Leute loszuwerden.
        Ich mein 32 Hacker auf einmal...ist klar
      • Von zøtac PCGHX-HWbot-Member (m/w)
        Anfangs war es ja noch ganz lustig, aber mittlerweile nerven die ganzen Anonymous möchtegern h4XX0r nur noch.... lulzSec ist was anderes, die hams wenigstens drauf^^
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Nachdem in Spanien drei vermeintliche Mitglieder der Hacker-Gruppe Anonymous festgenommen wurden, erfolgten Angriffe auf die Homepage der Polizei. Update: Auch in der Türkei geht die Polizei gegen Anonymous vor.
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14.06.2011
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