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      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Ich verstehe das richtig, deine Aussage lautet:
        "Alles kein Problem, weil Internetnutzer ihr Hirn anschalten und alles kritisch hinterfragen und analysieren"
        ?

        Man könnte meinen, du wärst noch keine 5 Minuten online gewesen...
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        In DE geht das. Zumindest sollte es.

        Das Ausland.

        Ein Problem was hierbei ignoriert wird ist die Informationsverarbeitung der einzelnen Person.

        Jeder weiß das Medien lügen (können), (sollte wissen das) Wikipedia Fehler hat und manipuliert wird.

        Wen nun mein Chef mich mal googeln sollte, wird er die Quelle der Information genau bewerten. Wenn es ein russischer Hoster ist wird er alles als erlogen werten oder ignorieren.

        Wenn er aber in den Verdacht kommt das dies stimmen könnte, das ich bekannter Waffenhändler bin, kann er mich nach meinem polizeilichen Führungszeugnis fragen.

        Privat sollten die Menschen mittlerweile wissen das viel Mist im Netz existiert der ignoriert gehört. Sonst gäbe es längst Anzeigen, Gerichtsurteile, am Beispiel Straftat.
        Die Frage, wollen die Menschen das dies, was da im Netz steht, als Lüge erkennen oder soll es eher als Ausrede zum Ächten dienen?

        Genau an dieser Stelle steckt die Gesellschaft seit Ewigkeiten fest.

        Mobbing und Üble Nachrede wird es wohl immer geben. Bloß, wie gehen wir damit um?

        Wer ist hier schlimmer, der Der lügt oder der Der es als Wahr wissen will.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von RuhigeHand
        Bist du auch für die Abschaffung von Ausweis und KFZ-Kennzeichen? Nur durch solche Regeln ist ein Zusammenleben von Menschen möglich, ich halte nichts vom Rechtsfreien Raum im Internet, ich bin aber absolut für die Gewaltenteilung und solange die besteht mach ich mir persönlich keine Sorgen.
        /sign.
        Über Überwachungssysteme lässt sich trefflich streiten. Aber grundlegende Ermittlungsgrundlagen für die Verfolgung von Straftaten sind einfach nötig.


        Zitat von Pokerclock
        Foren brauchen zwei Datensätze vom User, um überhaupt halbwegs funktionieren zu können: E-Mail-Adresse und IP-Adresse. Erstere ist vor allem wichtig, wenn der Betreiber mit dem User in Kontakt treten will. Insbesondere wenn der Account gesperrt wurde, möchte der User ja auch erfahren warum und wieso. Im Übrigen ist die E-Mail-Adresse notwendig, um den Account damit zu verknüpfen und damit eine (technische) Abgrenzung zu anderen Usern zu gewährleisten. Einer Einwilligung zur Speicherung bedarf es daher gar nicht, da die E-Mail-Adresse für die Inanspruchnahme des Telemediums (hier Forum) notwendig ist. Wir hätten damit einen gesetzlichen zulässigen Zweck der Erhebung.
        Es gibt (außerhalb des deutschen Rechtsraumes) auch Foren bzw. Foren-ähnliche Systeme, die das annonyme posten ohne Zuordnung und Accountbindung erlauben.
        Wer sowas schon mal gesehen hat, wird aber hoffentlich zu dem Schluss gekommen sein, dass es alles andere als optimal ist...

        Zitat von Research
        Im Internet kann ich nicht stehlen, morden, plündern, vergewaltigen etc.
        Das musst du heutzutage auch nicht, um das Leben eines Menschen ein für allemal zu ruiniern.
        Wir leben in einer Informationsgesellschaft, da reichen Worte vollkommen aus, um Soziale Beziehungen, Jobs und ggf. Eigentum zu vernichten. Und bei Ausnutzung der Reaktionen mehr-oder-minder krimineller Subjekte auf bestimmte Informationen lassen sich auch Diebstahl, Mord, Plünderung und Vergewaltigung herbeiführen. (Ich erinnere an den Lynchmob vergangenen Jahres im Zuge der Festnahme eines irrtümlich der Kinderschändung verdächtigten. Wäre dieser Verdacht nicht nach der Festnahme durch polizeiliche Mitteilung, sondern einen Tag vor der Festnahme durch Internetnutzer verbreitet worden, wäre es definitiv zu Gewalttaten gekommen.)

        Zitat
        Personen die wegen Beleidigung im Netz auffallen, es ist sehr einfach sich dagegen zu schützen. Moderation und Blacklists.
        Wie bitte schön schützen dich diese beiden davor, dass in einem Forum, dass du nicht einmal kennst (aber ggf. Leute aus deinem Umfeld) verbreitet wird, du hättest diverse Straftaten begangen?

        Zitat
        Wenn das nicht klappt wendet man sich an die Forenbesitzer. Notfalls mit anwaltlicher Hilfe.
        Äh: Genau das wurde im dieser Meldung zu Grunde liegenden Fall gemacht...
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        Klingt in der Theorie gut, nur die Realität sieht anders aus: Surprisingly Good Evidence That Real Name Policies Fail To Improve Comments | TechCrunch

        Oder hast du die (Erfolgs)Meldungen von weniger Diffamierungen auf FB gehört?
        Korea hat das nach nem Jahr eingestellt, zu viel Arbeit und kein Erfolg. Klarnamen und trotzdem Beleidigungen jeglicher Art.

        Nun trotzdem die Frage, was machen bei Identitätsfälschung oder Identitätsdiebstahl?
        In China heißen ca. 25% mit Nachnamen Jing (Den echten Nachnamen habe ich vergessen, es gibt dort aber Namen die so oft vertreten sind).
      • Von Pokerclock Moderator
        Zitat von Research


        @ Pokerclock
        Deswegen ist es ja so schwierig. Ich kann mich auch hinter deiner IP verstecken.
        Finden kann man vielleicht keinen, aber Klarnamen/Netzperso helfen nicht.

        Wie kann man gegen so etwas vorgehen? Und das ohne allen die Freiheiten des Netzes zu nehmen?
        Es gibt mehrere Möglichkeiten:

        1. Das Prinzip Facebook: Dort wird auch munter der reale Name verwendet. Wenn Facebook der Meinung ist, dass der Name nicht zur Person gehört, wird kurzerhand der Account gesperrt. Wenn man das Prinzip in einem Forum unserer Größe einführen würde, hätten wir wohl ganz schnell den größten Shit-Storm an der Backe. Manche Foren haben das bereits technisch verknüpft. Wer ein Foren-Account haben will, muss diesen mit Facebook verknüpfen. Grundlage hierfür wären die Nutzungsbedingungen der Foren. Wer diesen zustimmt mit der Folge einer Klarnamenpflicht und dagegen verstößt, wird aus dem Forum entfernt.

        2. Eine rein freiwillige Klarnamenangabe eventuell kombiniert mit Anreizen und Vorteilen in der Forennutzung. Diejenigen, die sich benehmen, geben ohnehin ihren Namen an und diejenigen, die Stress machen werden es ohnehin nicht tun. Von daher eigentlich sinnlos.

        3. Klarnamenpflicht per Gesetz für jedermann, der sich im öffentlichen Raum bewegt. Bringt eigentlich auch nix. So Dinge wie Mobbing in sozialen Netzwerken geschehen zumeist unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Fraglich bleibt die technische Umsetzung. Man könnte bestenfalls über ein System nachdenken, dass jedem User eine einzigartige IP-Adresse zuordnet. Wer Zugang zum Internet haben will, muss hierfür seinen Perso nutzen.

        So traurig wie es klingt, aber das Prinzip Facebook scheint bisher noch am besten geeignet zu sein. Interessanterweise auch von der Masse am ehesten akzeptiert.
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Internet
Internetportal: Herausgabe der Nutzerdaten nach Haftandrohung
Ein Redakteur des Internetportals klinikbewertungen.de wird nun wahrscheinlich doch die Daten eines Forennutzers herausgeben, nachdem ihm die Justiz mit Haftandrohung zuleibe rückte. Bereits seit zwei Jahren läuft das Verfahren einer Ärztin gegen Unbekannt, die vom Redakteur die Daten des Nutzers erfahren will, dem sie Verleumdung vorwirft.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Herausgabe-der-Nutzerdaten-nach-Haftandrohung-1068763/
07.05.2013
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