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      • Von INU.ID Moderator
        Zitat von Paktai
        Für jemanden, der dich nicht kennt, ist das nicht mehr als ein "Haus" und alle, die dich kennen, dürfen ja wohl doch wissen, wie dein Haus aussieht.
        Wie kommst Du darauf das jeder der mich kennt auch automatisch mein Grundstück kennt bzw kennen darf? Bzw überhaupt wissen darf wo es liegt?

        Zitat
        Klar kannst du bei deiner "Ich will es einfach nicht"-Einstellung bleiben, denn keiner kann dich zwingen, diese zu ändern, aber es ist und bleibt schlicht eine haltlose Einstellung.
        Du hast mich da falsch verstanden. Ich sagte nicht das ich keinen Grund habe warum ich dagegen bin, ich sagte das ich keinen nennen muß. Und die Ausübung meines Rechts kann keine haltlose Einstellung sein.

        Zitat
        Man sollte halt vielleicht nicht immer nur sich im Mittelpunkt von Streetview sehen, sondern alles zusammen als "Ganzes". Es ist im Grunde doch ein sehr geniales Projekt für Reisende und eine extrem gute Hilfe beim Finden von gesuchten Gebäuden (vor allem in der Großstadt).
        Wo siehst du die Grenze? Ist zb. Google-Earth auch in 1cm-Auflösung für dich noch OK?

        Um nur mal einen von mehreren Gründen zu nennen, mich stört das alles "aus einer Hand" kommt.

        Wer hat Angst vor Google

        Google - Die Macht einer Suchmaschine

        Ich soll mich nicht daran stören das Google das Internetz indexiert, nach eigenen "Formeln" sortiert und mittels seiner Suchmaschine quasi selbst entscheidet was wer sehen darf bzw angezeigt bekommt und was nicht - was relevant ist. Weil andere Anbieter es angeblich ganz genau so machen darf ich mich nicht daran stören das Google bei seinem Mail-Dienst die Mails der User automatisiert erfasst und auswertet (zb. für Werbung). Auch das Google meine Aktivitäten bezüglich ihrer Suchmaschine und der besuchten Seiten archiviert und auswertet, das jeder in Google-Earth/Maps mein Haus aus dem All - und quasi demnächst auch von der Straße aus - sehen kann soll mich ebenfalls nicht beunruhigen. Und das Google-Maps Zugriff auf meine WLAN-HW hat, und durch die Auswertung der bekannten Spots in der Nachbarschafft ziemlich genau meinen aktuellen Standort bestimmen kann ist ja auch nichts womit man Mißbrauch betreiben könnte.

        Das sind eine ganze Menge Informationen über mich, mein Grundstück, einige meine Gewohnheiten, mein Surfverhalten usw, alle gesammelt in einer Hand. Aber das ist ja OK, Hauptsache es nutzt irgendwelchen Fremden, zb. Reisenden.

        Um noch mal auf meine Frage vom Anfang zurück zu kommen, wo siehst Du die Grenze? Und wo genau ist das Problem wenn meine Grenze(n) schon früher anfängt?
      • Von Dirksen Sysprofile-User(in)
        Zitat von Blutstoff
        Ist doch viel einfacher Kritiker verstummen zu lassen, als einen Dialog mit ihnen einzugehen. Diese Technik haben die Nazis damals in Perfektion praktiziert.
        Aber waren das nicht auch die, die Medien für gefährlich hielten
      • Von jelais99 PC-Selbstbauer(in)
        @paktai
        Mir geht es nicht unbedingt um den möglichen Nutzen für einbrecher sondern um zum Teil ganz andere Dinge. Ich zietiere mich daher einfach mal selbst aus einem anderen Thread, da ich das nicht unbedingt alles noch einmal schreiben möchte:

        An welcher Stelle habe ich denn z.B. das argument mit den Einbrechern herangezogen?
        Aber es gibt durchaus den ein oder anderen vielleicht unerwünschten Nebeneffekt. Bereits jetzt werden soziale Netzwerke bei Personalentscheidungen durchforstet. Sicher diejenigen, die peinliche Fotos oder ähnliches dort hineinstellen sind selbst schuld. Aber bei StreetView landet ob ich es nun möchte oder nicht eine Information über mich im Netz. Lege ich keinen Widerspruch ein kann in so einer Situation jeder Personalchef sehen wie und wo ich wohne. Lege ich einen Widerspruch ein und lasse das Haus unkenntlich machen, ist das auch eine Information, die über mich vorhanden ist. Sicher man könnte nun Einwenden, jeder Personalchef könne bereits jetzt zu der angegebenen Adresse fahren, allerdings ist zurzeit der Aufwand dafür viel zu Groß. Man könnte auch Einwenden, wenn eine Firma einen so gesteigerten Wert darauf legt, sollte man bereits im Vorfeld die Finger davon lassen. Aber so etwas geschieht in der regel ohne das der Bewerber davon weiss.

        Über Street View werden auch Geodaten ins Netz gestellt. Bereits jetzt wird im Netz vielfach Projekte angekündigt, die verpixelten Häuser abzufahren, diese zu fotografieren und mit einem entsprechenden Google-Link ins Netz zu stellen. Man wird also ohne dass man etwas dagegen tun kann in eine wesentlich größere Öffentlichkeit "gezerrt"

        Das sind nur zwei Beispiele von vielen, die mich dazu veranlassen solche Dienste kritisch zu hinterfragen.


        und:

        Es geht hier aber nicht um eine Person, die zufällig ein Foto macht oder zufällig an meinem haus vorbei kommt, sondern um einen Konzern, der bereits jetzt schon mehr Daten gesammelt hat, als einem lieb sein kann. Zudem entwickelt Google diese Angebote ja nicht aus reiner Nächstenliebe sondern um seine Werbeeinnahmen zu steigern. Google würde diesen immensen Aufwand auch nicht betreiben, wenn sich damit nicht sehr viel Profit erzielen lassen würde.

        Ein weiterer für mich sehr wesentlicher Punkt, ist der Umstand dass Google immer mehr dazu übergeht auch außerhalb des Internets gezielt Daten zu sammeln. Diesmal kann man sich noch nicht einmal dagegen wehren. Selbst wenn man sein Haus verpixeln lässt, ergibt sich daraus auch eine Information oder man hat die achso netten Menschen vor der Tür, die bereits angedroht haben sich auf die Jagd von verpixelten Häusern zu machen. Diese Information hätten sie aber ohne StreetView gar nicht.

        StreetView ist vielleicht für viele nur der aufhänger, weil so langsam ein Punkt an ungewollter Öffentlichkeit erreicht wird der für viele nicht mehr zu tolerieren ist. Und ja es gibt bereits andere Dienste und Konzerne, die an solchen Projekten arbeiten oder sie ins Leben gerufen haben, aber das ist noch keine Rechtfertigung das weiter voranzutreiben oder solche Projekte gutzuheißen.


        und:
        Mir geht es nicht darum ob durch StreetView Einbrecher begehrte Objekte besser auskundschaften können oder nicht. Ich persönlich bin eben aufgrund der Datenmenge, die Google sammelt sehr vorsichtig. Google ist es bereits mit den heutigen technischen Vorraussetzungen möglich, diese Daten miteinander zu verknüpfen. In der heutigen zeit sind solche Daten ein Vermögen wert und es hinterlässt ein ungutes Gefühl, wieviel Macht ein einziger Konzern durch den Besitz solcher Daten hat.
        Ich finde diesen Artikel recht aufschlussreich: http://www.heise.de/ct/artikel/Der-D...ke-290454.html
      • Von Paktai Freizeitschrauber(in)
        @klaerchen:

        Da fühlt sich aber grade jemand gewaltig angegriffen.
        Dabei habe ich extra keine persönlichen Angriffe geschrieben. Damit scheinst du aber jedoch keine großen Probleme zu haben, so wie du über mich und andere, denen egal ist, wenn man "ein Haus" im Netz sieht, jetzt herziehst.

        Und du irrst dich gewaltig, wenn du mich in den Topf "Gefällt ihm das, gefällt ihm alles" wirfst. Ich bin äußerst stark gegen Social Networks ausgerichtet. So wie manche da ihre Daten reinwerfen, kann ich das nur mit Schaudern beobachten. Und wenn man dann auch noch Sachen hört, wie etwa "Facebook wurde da gehackt" oder "Facebook verkauft Daten dort". Brrrr ... grässlich. Das geht einfach eine gewaltige Stufe tiefer.

        Jedoch Google.
        Was hat Google dir getan, dass du es so verteufelst?

        Ahja, das paranoid von vorhin ...
        Lesen soll gelernt sein. Ich bezog das eigentlich auf die 3 von mir genannten Gründe, nicht im allgemeinen auf alle Widerspruchbegeher.
        Denn:


        Jeder Verbrecher wäre dämlich, wenn er sich auf ein statisches Bild eines ihm unbekannten Aufnahmedatums verlässt.
        und jeder Arbeitgeber, der vom Äußeren meines Hauses/Wohnung auf mich schließt, kann mir gestohlen bleiben. Dafür sollte man Google sogar danken.
        und jede Bank lässt sich sowieso vorlegen, was man hat. Die haben es gar nicht nötig, bei Street View reinzuschauen.

        Verstanden?
      • Von zøtac PCGHX-HWbot-Member (m/w)
        Und ein Bild von deinem Haus kann ohne deinen Namen etc. genau wofür genutzt werden...?
        Also, interressiert mich nur, möcht grade niemanden Kritisieren
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Google Street View
Laut Aussagen der Berliner Zeitung gehe Google aktuell von einer fünfstelligen Anzahl an Widersprüchen gegen Street View aus. Im November soll der Dienst in Deutschland starten.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Google-Street-View-767566/
15.08.2010
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