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      • Von Invisible_XXI Software-Overclocker(in)
        Zitat von Locuza
        Man kennt allerdings die Zahlen von den Torrent-Charts und kann sich wohl ganz gut das Daten-Volumen von Filehostern vorstellen. Da sind ja noch einmal sehr viele Dunkelziffern mit dabei.
        Ich zähle nicht wie ein Heini jeden Raubkopierer als verlorenen Kunden, aber ich bin doch nicht genau so dumm zu meinen jeder Raubkopierer ist kein verlorener Kunde. Das sind schlichtweg billige und pauschale Aussagen auf beiden Seiten und es tut schon öfters weh so etwas zu lesen. Wenn man sich den Netto-Gewinn von Firmen als ganzes anschaut und dann die Download-Charts, Filehoster, verschenken, verleih etc. Da kommen exorbitanten Zahlen dabei heraus und das ist auch der Grund wieso ich meine Hoden dafür verwette, dass die Anwälte eher Recht haben, als einige saure User die meinen so schlimm ist das sicher nicht, weil nicht jeder Raubkopierer ist auch ein verlorener Kunde. Das Stimmt, aber die Tendenz wird wohl sicher zum verlorenen Kunden schlagen.
        dass viel runtergeladen wird, ist keine frage. das widerspricht aber nicht meiner aussage
        viel gekauft wird außerdem ebenfalls.
        über dunkelziffern oder datenvolumen zu spekulieren hilft auch nicht weiter.

        Zitat
        Ich zähle nicht wie ein Heini jeden Raubkopierer als verlorenen Kunden, aber ich bin doch nicht genau so dumm zu meinen jeder Raubkopierer ist kein verlorener Kunde.
        genau das ist die aussage meines posts gewesen
        mit der schlussfolgerung, dass man nicht jeden erwischten als verlorenen kunden abstempeln und mit hohen strafen verurteilen sollte.
      • Von Infin1ty BIOS-Overclocker(in)
        Zitat
        Kennst du auch Fälle, wo die Strafe auch wirklich durchgezogen wurde und nicht nur auf dem Papier stand? Oft gibt es nachher Erlassungen oder sonstiges. Ansonsten ist das natürlich eine total banale und unverhältnismäßige Strafe die einfach nicht toleriert werden darf.
        Es gibt in zahlreichen Foren wie Gulli extrem viele Sammelthemen dazu, ich habe da von solchen Fällen ebenfalls
        gelesen, die dann ans OLG gingen wo dann eine Schippe draufgelegt wurde.
        Aber in diesen Threads hat auch niemand wieder P2P angerührt,
        nachdem sie abgemahnt wurden, das heißt es ist nicht bekannt ob die das dann durchziehen.
        (In meinem Fall 250.000 Euro oder 6 Monate).

        Ich habs nicht ausprobiert ob die das durchziehen würden.
        Seit dem Tag der Abmahnung bin ich clean
        Wenn die mich nochmal wegen irgendwas drangekriegt hätten,
        wäre das wohl durchgezogen worden. Ein Glück
        ist mir nie wieder sowas passiert, und wird es auch nicht mehr.

        Was zum Beispiel auch ein Unding ist dass die Blutsauger die 100 Euro Deckelung
        für einen Erstverstoß bei nicht-gewerblichem Nutzen einfach ignoriere, bzw.
        es sofort als gewerblich gilt weil dies nicht anders festgelegt wurde.

        Ich habe mal mit nem Anwalt gesprochen der Abmahnopfer vertritt und der hat von Eltern
        gesprochen deren Kinder nen Top 25 Sampler runtergeladen haben und die 20 mal oder
        mehr abgemahnt wurden. Da sieht man doch dass es einfach nur um Geldmacherei geht.
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Invisible_XXI
        an der aussage hat sich im laufe der zeit nichts geändert. zahlen kennt niemand (!) und genau deshalb sollte man nicht pauschal jeden zu den verlorenen kunden zählen oder zu hohen geldstrafen verknacken. die musikindustrie hat eben nicht so dermaßen hohe verluste zu beklagen hat, wie sie es immer vorheult. mehr möchte ich damit gar nicht sagen.
        dazu kommt, dass die sich dumm und dämlich verdienen. nur geben sie halt den künstlern recht wenig ab.
        Man kennt allerdings die Zahlen von den Torrent-Charts und kann sich wohl ganz gut das Daten-Volumen von Filehostern vorstellen. Da sind ja noch einmal sehr viele Dunkelziffern mit dabei.
        Ich zähle nicht wie ein Heini jeden Raubkopierer als verlorenen Kunden, aber ich bin doch nicht genau so dumm zu meinen jeder Raubkopierer ist kein verlorener Kunde. Das sind schlichtweg billige und pauschale Aussagen auf beiden Seiten und es tut schon öfters weh so etwas zu lesen. Wenn man sich den Netto-Gewinn von Firmen als ganzes anschaut und dann die Download-Charts, Filehoster, verschenken, verleih etc. Da kommen exorbitanten Zahlen dabei heraus und das ist auch der Grund wieso ich meine Hoden dafür verwette, dass die Anwälte eher Recht haben, als einige saure User die meinen so schlimm ist das sicher nicht, weil nicht jeder Raubkopierer ist auch ein verlorener Kunde. Das Stimmt, aber die Tendenz wird wohl sicher zum verlorenen Kunden schlagen.

        Deswegen stelle ich mir ja überhaupt ein anderes System vor. Niemand wird sich so viel leisten können, wenn er statt kopieren jetzt kaufen soll, aber wenn deutlich mehr kaufen und der Preis sinkt, dann wird das nur fairer für beide Seiten.

        Zitat von Cola_Colin
        [...]
        Die Strafe muss natürlich deutlich mehr betragen, als die Ware an sich Wert ist, ansonsten ist das ja witzlos. Ich persönlich würde die Grenze für Raubkopieren auf 500 Euro maximal ansetzten und/oder Sozialstunden verordnen.
        Und es liegt zum Großteil doch am Preis. Einzelne Lieder kann sich jeder mittlerweile leisten, vor allem ist es nicht so wie früher, wo man 10-20 Euro für ein Album zahlt "nur" um 4 gute Lieder zu kaufen. Heute kann ich das gezielt und kostengünstig kaufen, aber DVDs und Spiele in den Umfang sind für viele nicht tragbar.

        Zitat von Infin1ty
        Ich wurde abgemahnt. Gebe ich ehrlich zu und das Gesauge
        war dumm.

        Ein Song - 250 Euro an die Content-Mafia - 2500 Euro Streitwert - 25000 fällig bei
        [...]

        Bei erneutem Uploaden eines Werkes 250.000 Euro oder 6 Monate Haft.
        Und das für einen Song, neue Unterlassungserklärung.


        [...]
        Kennst du auch Fälle, wo die Strafe auch wirklich durchgezogen wurde und nicht nur auf dem Papier stand? Oft gibt es nachher Erlassungen oder sonstiges. Ansonsten ist das natürlich eine total banale und unverhältnismäßige Strafe die einfach nicht toleriert werden darf.
      • Von Seppinator
        Ist ja spitzenmäßig, ich werd Auftragskiller da sind die Strafen nicht ganz so trakonisch.
        Vermutlich ist damit auch mehr verdient.....denn ich denke Du hattest keine Finanziellen interessen...
        Ein song 6 Monate? 10 songs 3 Jahre? 100 songs 30 Jahre? Lade niemals Jahrescharts, das heißt Lebenslänglich!

        Wenn die Lobby so weiter macht gibts kein NET mehr... macht auch nichts...ich tausch einfach meinen mp3 player wieder gegen nen Walkman und hör Kassetten beim schrauben an meiner Harley.
        So, und nu hab ich endlich 2. Hochzeitstag... und auch noch Geburtstag... Ich hoffe es hat keiner ein Urheberrecht auf den 15 Februar. Sonst geh ich noch 10000 Jahre sitzen dafür....
      • Von Infin1ty BIOS-Overclocker(in)
        Ich wurde abgemahnt. Gebe ich ehrlich zu und das Gesauge
        war dumm.

        Ein Song - 250 Euro an die Content-Mafia - 2500 Euro Streitwert - 25000 fällig bei
        erneutem Uploaden eines Werkes des Rechteinhabers

        Dann ging das in die zweite Instanz, Kontakt zu unserem Anwalt gabs nicht,
        unsere modifizierte Unterlassungserklärung wurde ignoriert.

        Oberlandgericht:

        Streitwert weiß ich nicht mehr, auf jeden fall im Hunderttausenderbereich - 1000 Euro an die Content Mafia
        Der Hammer kommt jetzt:

        Bei erneutem Uploaden eines Werkes 250.000 Euro oder 6 Monate Haft.
        Und das für einen Song, neue Unterlassungserklärung.


        Ich habe Glück gehabt dass die mir nicht nen Upload vor der ersten Abmahnung abgemahnt
        haben und so 250.000 Euro fällig gewesen wären - Ja, obwohl das vor der Unterlassungserklärung war,
        solche Fälle gabs schon, denn die Kanzleien tricksen gerne mit den Daten, das gabs schon.

        Ist das richtig oder anders gefragt ist das moralisch vertretbarer als mein Upload/Download ?
        Ich würde sagen nein. Die wollen nur Kohle machen und gehen dabei über Leichen.
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Die Initiative Abmahnwahn-Dreipage hat die Jahresstatistik 2011 veröffentlicht, die von über 200.000 Abmahnungen im abgelaufenen Jahr berichtet. Damit sei die Quote etwas zurückgegangen, was aber an der Ressourcenbindung der hauptsächlich beteiligten Kanzleien gelegen haben soll.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Filesharing-868260/
14.02.2012
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