Online-Abo
Login Registrieren
Games World
  • Megaupload: Kim Schmitz bittet Gericht um 185.000 Dollar Taschengeld [Update]

    Der Megaupload-Chef Kim Schmitz besaß Millionen Dollar, bis die Justiz ihm auf die Schliche kam und alle Konten eingefroren wurden. Jetzt verlangt der Filehoster-Millionär vom Gericht ein Taschengeld in Höhe von 185.000 Dollar, um laufende Kosten decken zu können.

    Update 12:22: Die Kollegen von Bild.de berichten über die Hafterfahrungen von Megaupload-Chef Kim Schmitz. Er berichtet gegenüber einer neuseeländischen Zeitung, dass er in der ersten Nacht weder Decke, Seife, Zahnpasta oder Toilettenpapier gehabt habe. Außerdem leuchtete man ihm alle zwei Stunden mit einer Taschenlampe ins Gesicht, um zu prüfen, ob er noch am Leben sei. Er habe daraufhin einen Beschwerdebrief geschrieben und den Schlafentzug angeprangert. Das sei "Folter". In der U-Haft soll Schmitz 16 Kilo abgenommen haben. Allerdings hätte seine Bandscheiben Probleme bereitet.

    --------
    Der Megaupload-Gründer Kim Schmitz ist mittlerweile gegen eine Kaution in unbekannter Höhe wieder auf freiem Fuß, auch seine ehemaligen Geschäftspartner konnten die U-Haft hinter sich lassen. Derzeit sitzt der Angeklagte in seinem Anwesen in Neuseeland fest und darf sich nur 80 Kilometer von diesem entfernen. Internet gibt es nicht und auch Besucher dürfen nicht einfach so im Helikopter anreisen. Damit der Beschuldigte die Vorgaben einhält, muss er ein elektronisches Armband tragen.

    Doch trotz der Einschränkungen dürfte das Leben noch ganz annehmlich sein - ein Trugschluss? Kim Schmitz hat jetzt das Gericht um monatlich 185.000 Dollar "Taschengeld" aus seinem eingefrorenem Vermögen gebeten, da die Lebenshaltungskosten des ehemaligen Millionärs dem seines früheren Lebensstils entsprechen. Die vergleichsweise hohen Kosten für die Lebenshaltung begründet der Megaupload-Chef mit dem zu bezahlenden Personal und der medizinischen Betreuung für seine Frau. So viele Dollars hat das Gericht aber nicht freigegeben. In den nächsten drei Wochen müssen rund 25.000 US-Dollar genügen.

    Kim Schmitz muss Medienberichten zufolge auch vorerst nicht wieder ins Gefängnis zurück. Der Oberste Gerichtshof von Neuseeland hat einen Antrag der Staatsanwaltschaft abgelehnt, den Megaupload-Chef Schmitz wegen Fluchtgefahr wieder in Gewahrsam zu nehmen. Ob es eine Auslieferung von Schmitz in die USA geben wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Eine Anhörung zu den Auslieferungsanträgen soll voraussichtlich Ende August stattfinden.

    Hintergrund: Megaupload
    Megaupload hatte nach eigenen Informationen rund eine Milliarde Visits, 50 Millionen tägliche Besucher und über 150 Millionen Accounts gehabt. Wer besonders gefragte Inhalte hochlud, wurde dafür belohnt. Die Ermittlungen richten sich aktuell gegen sieben Personen und zwei Unternehmen (Megaupload Limited und Vestor Limited). Man wirft den Betreibern vor, Schaden im Wert von rund 0,5 Milliarden US-Dollar angerichtet und dabei selbst rund 175 Millionen US-Dollar verdient zu haben.

    Quelle: stuff

    In der Galerie: Die 30 besten Hardware-Tools und Treiber für Spieler unter Windows 7

  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Mr. Q
    Kann mir jmd den Zusammenhang zwischen GPU-Z oder Fraps und Kim Schmitz erklären? Oder warum kommen solche Bilder in…
    Von 45thFuchs
    Da geht noch was
    Von Rizzard
    Also ein voller Erfolg.
      • Von Mr. Q Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Kann mir jmd den Zusammenhang zwischen GPU-Z oder Fraps und Kim Schmitz erklären? Oder warum kommen solche Bilder in der Bildergalerie vor?
      • Von 45thFuchs Software-Overclocker(in)
        Da geht noch was
      • Von Rizzard PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat
        In der U-Haft soll Schmitz 16 Kilo abgenommen haben.

        Also ein voller Erfolg.
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 05/2017 PC Games 05/2017 PC Games MMore 05/2017 play³ 05/2017 Games Aktuell 05/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017
    PCGH Magazin 05/2017 PC Games 05/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
870596
Internet
Filehoster
Der Megaupload-Chef Kim Schmitz besaß Millionen Dollar, bis die Justiz ihm auf die Schliche kam und alle Konten eingefroren wurden. Jetzt verlangt der Filehoster-Millionär vom Gericht ein Taschengeld in Höhe von 185.000 Dollar, um laufende Kosten decken zu können.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Filehoster-870596/
01.03.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2011/07/DirectX.jpg
rapidshare,megaupload
news