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  • Megaupload: Neue Anklage gegen Kim Schmitz und Co. wegen angeblicher Datenbeschaffung

    Gegen die Drahtzieher der Megaupload-Plattform werden weitere Anklagepunkte vorgeworfen. So sollen Kim Schmitz und Co. nicht nur bewusst raubkopierte Inhalte bereitgestellt, sondern auch selbst Videos von anderen Plattformen kopiert und auf Megaupload bereitgestellt haben.

    Ein US-Gericht fügt zu den bisherigen Anklagepunkten gegen sechs Megaupload-Mitarbeiter und Kim Schmitz nun einen weiteren hinzu. Laut dem Gericht haben Angestellte des Sharehosters gezielt auf anderen Plattformen wie beispielsweise Youtube nach Filmen, Musikstücken und Software gesucht um sie auf Megaupload bereitzustellen. Damit stehen die Drahtzieher von Megaupload nun in acht weiteren Punkten der Urheberrechtsverletzung und des elektronischen Datenbetrugs beschuldigt. Diese erweitern die bislang bestehenden fünf Anklagepunkte, in denen Kim Schmitz und Co. Verschwörung und Urheberrechtsverletzung vorgeworfen wird.

    Derzeit sind zwei der Beschuldigten auf Kaution in Freiheit, Kim Schmitz und vier weitere Mitarbeiter sitzen in Neuseeland und den Niederlanden in Untersuchungshaft und warten auf ihre Auslieferung in die USA. Die Anwälte von Megaupload sehen keine Veranlassung, die Verteidigungsstrategie trotz der neuen Anklagepunkte zu verändern. Laut den Anwälten war Megaupload stets nur eine Plattform, auf der Daten ausgetauscht wurden, die von den Anwendern auch hochgeladen wurden. Die Anklage will jedoch beweisen, dass die Megaupload-Inhaber selbst für einen großen Teil der Inhalte verantwortlich waren.

    Hintergrund: Megaupload
    Megaupload soll laut eigenen Angaben eine Milliarde Visits, 50 Millionen tägliche Besucher und über 150 Millionen Accounts gehabt haben. Neben kostenlosen gab es auch kostenpflichtige Accounts, dazu wurde Werbung geschaltet. Wer besonders populäre Inhalte hochlud, wurde dafür belohnt. Die Ermittlungen richten sich aktuell gegen sieben Personen und zwei Unternehmen (Megaupload Limited und Vestor Limited). Man wirft den Betreibern vor, Schaden im Wert von rund 0,5 Milliarden US-Dollar angerichtet und dabei selbst rund 175 Millionen US-Dollar verdient zu haben. Unter den Verdächtigen ist auch der Megaupload-Gründer Kim Schmitz.

    Quelle: Golem

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    Es gibt 15 Kommentare zum Artikel
    Von Softcooky
    Ich zahle ca. 50 Euronen im Monat für ein Sky-Komplettpaket. Wenn ich alle Filme, Serien etc., die ich in diesem…
    Von Rayken
    Sehe ich genauso bis auf die Rechtschreibfehler^^.
    Von Softcooky
    Ersetze "Kim Schmitz" durch "Rupert Murdoch" - dann kommt das genau hin
    Von GoldenMic
    Bildergalerie ftw! Ich glaub der Kim darf froh sein wenn er nur ne Haftstrafe bekommt.
    Von Dr Bakterius
    Nö da haben die genau die fetteste Made am Haken. Es ist einfach nur ein Proll der meint mit Geld gehört einem die…
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Gegen die Drahtzieher der Megaupload-Plattform werden weitere Anklagepunkte vorgeworfen. So sollen Kim Schmitz und Co. nicht nur bewusst raubkopierte Inhalte bereitgestellt, sondern auch selbst Videos von anderen Plattformen kopiert und auf Megaupload bereitgestellt haben.
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20.02.2012
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