Facebook Graph Search - so schützen Sie sich vor der digitalen Rasterfahndung
Facebook hat jetzt mit Graph Search eine Suchfunktion für das Social Network vorgestellt und bereits die ersten Anwender können Facebook nach bestimmten Informationen durchsuchen. Damit Ihre Daten nicht per se zu den Suchergebnissen zählen, sollten Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen kontrollieren und so bestimmte Infos deaktivieren. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen.
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Facebook hat mit Graph Search jetzt eine eigene Suchmaschine vorgestellt. Mit dieser Funktion können Sie das gesamte Netzwerk nach Informationen durchsuchen. Graph Search ist dabei so konzipiert, dass Sie beispielsweise nach Gemeinsamkeiten bei den "Gefällt mir"-Angaben suchen können, aber auch andere Schlüsselinformationen werden in die Suche eingebunden. Wenn Sie allerdings nicht wollen, dass man bald nach Ihren Vorlieben bei Facebook suchen kann, sollten Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen genauer unter die Lupe nehmen.
Graph Search: Beziehungsstattus und Angaben zu Ihrer Person
Facebook erlaubt Ihnen aber nicht, alle Angaben zu Ihrer Person oder Ihren Vorlieben vor der Indizierung über die Suchmaschine zu verbergen. Die erste Anlaufstelle sollte die Schaltfläche "Info" sein, auf der Sie Informationen zu Ihrem Arbeitgeber, Ihrem Beziehungsstatus und anderen relativ persönlichen Informationen finden. Klicken Sie dazu oben rechts auf der Facebook-Seite auf Ihren Profilnamen und anschließend rechts neben Ihrem Profilbild auf "Info". Auf der Info-Seite sehen Sie nun alle genannten Daten in der Übersicht. Hier können allerdings nicht alle Angaben ausgeblendet werden, denn Facebook behandelt beispielsweise Ihren Manen, das Profilbild und auch Netzwerke als allgemeine Informationen.
Zu Netzwerken zählen beispielsweise Hochschulnetzwerke, Schulnetzwerke und Arbeitsnetzwerke. Die wichtigste Einstellung die Sie suchen ist "Öffentlich", diese Privatsphäre-Einstellung wird durch einen kleinen Globus symbolisiert. Laut Facebook werden alle Informationen, die mit dem Globus markiert sind, für Graph Search indiziert. Im Zweifelsfall sollten Sie also bei Informationen, die nicht in der neuen Facebook-Suche auftauchen sollen, auf "Freunde" oder "nur ich" umschalten. Für die meisten Anwender dürften hier "Arbeit und Ausbildung" sowie "Beziehung und Familie" am wichtigsten sein.
Graph Search: Freundesliste
Im nächsten Schritt sollten Sie einen Blick auf Ihre Freundesliste werfen. Zu dieser kommen Sie ebenfalls, wenn Sie oben in der Facebook-Leiste auf Ihren Namen klicken und anschließend rechts neben dem Profilfoto "Freunde" auswählen. In der Freundesübersicht sehen Sie nun oben rechts den Punkt "+Freunde finden" und rechts daneben sehen Sie ein kleines Stiftsymbol. Klicken Sie auf den Stift und dann auf "Privatsphäre bearbeiten". Im folgenden Menü sollten Sie bei "Freundesliste" vorerst auf "Nur ich" oder zumindest auf "Freunde" umschalten. Wie Sie es mit den Abos halten, die im gleichen Kontext-Menü verwaltet werden, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Da über diese Hintertür aber vermutlich ebenfalls Infos zur Suchmaschine gelangen, sollten Sie hier ebenfalls von "Öffentlich" mindestens auf das Level "Freunde" wechseln.
Graph Search: Gefällt mir
Ein sehr wichtiger Punkt für die eigene Privatsphäre sind die "Gefällt mir"-Angaben. Mit Zugriff auf diese Sammlung Ihrer Vorlieben kann man sich bereits ein recht gutes Bild über Ihre Person machen. Da die Informationen nicht in einem Kontext stehen und auch humorvoll gemeinte "Gefällt mir"-Angaben nicht von echtem Interesse zu unterscheiden sind, sollten Sie die "Gefällt mir"-Angaben ebenfalls überprüfen. Dazu klicken Sie wie gewohnt auf Ihren Namen oben im Facebook-Balken und anschließend rechts neben Ihrem Foto auf "Mehr" und im Menü noch auf den Punkt "Gefällt mir"-Angaben. In der Übersicht sehen Sie nun die verschiedenen Gebiete wie "Essen", "Aktivitäten" und weitere Unterprunkte, mit denen sich die "Gefällt mir"-Angaben sortieren lassen. Unterhalb der Sortierung sehen Sie nun die einzelnen Punkte in einer großen Kachel angezeigt. Wenn Sie mit der Maus auf einen "Gefällt mir"-Punkt gehen, erscheint unten rechts in der Ecke eine Auswahl, mit der man bestimmen kann, wer die Inhalte sehen kann. Facebook erlaubt es allerdings nicht, einzelne "Gefällt mir"-Angaben auszublenden, sondern man kann nur ganze Kategorien aus der Suche ausschließen.
Weitere Infos zu Graph Search
Neben den Informationen aus der Facebook-Datenbank werden die Ergebnisse auch mit Inhalten der Microsoft-Suchmaschine Bing angereichert. Im Prinzip hat man somit eine vollwertige Suchmaschine in Facebook zur Verfügung, die gleichzeitig auch noch der persönlichen Informationen der Anwender aufbereitet - zumindest in der Theorie. Wann Open Graph in Deutschland ausrollt, ist bisher nicht bekannt. Deutsche User berichten, dass sie die Graph-Suche bereits nutzen konnten, indem Sie die Facebook auf US-Englisch umgestellt haben.
NO!
Ja ich hab mich auch schon vor fast 2 Jahren abgemeldet weil mich die Kommentare einfach nur gelangweilt/aufgeregt/verblödet/etc. haben und wenn mann mal etwas "gutes" gepostet hat, hat es niemanden interessiert. Facebook war extrem zeitraubend und dazu noch die ganzen Skandale mit dem Datenschutz ...
Ich bin froh das ich mich damals schon abgemeldet hab und bereue es überhaupt nicht.
Facebook =
Klingt für einige sicher schwer hat aber auch so seine Vorteile