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Games World
      • Von MiToKo PC-Selbstbauer(in)
        Nicht ganz. Die meisten Firmen haben mit den Europäischen Kunden einen Vertrag, der mit einem Sitz der Firma in der EU abgeschlossen wird. Ich habe gerade bei Blizzard in die EULA geguckt, der Vertrag wird mit einer Französischen Firma abgeschlossen. Die anderen werden es wohl Ähnlich handhaben.
      • Von turbosnake Lötkolbengott/-göttin
        Kommt bei den Accs nicht noch dazu, das die Firmen (EA, Valve,Blizzard) in den USA sitzen?
        Dort greift doch kein deutsches Recht.
      • Von MiToKo PC-Selbstbauer(in)
        War das Urteil des BGH nicht unter anderen damit begründet, dass die Accounts Personengebunden sind, d.h. wird für einen Account kein Name oder so benötigt, würde die Entscheidung vom EuGH gelten, wenn aber der Account Persönliche Daten enthält würde das Urteil vom BGH greifen, da man schließlich nicht die Persönlichkeit, die den Account besitzt verkaufen würde.
        Eine Analogie dazu wären Eintrittskarten. Wenn die Eintrittskarte keine Angaben zur Person besitzt kann sie Weiterverkauft werden. Sind da aber Angaben zur Person drauf, dann kann auch nur diese Person damit reinkommen.
      • Von Pokerclock Moderator
        Zum Thema Accounts: Ab Mittwoch gibt es einen ausführlichen Artikel in der PCGH-Print zu diesem Rechtsgebiet. Lesestoff für Fortgeschrittene.

        So viel vorweg. Das Thema Accounts ist deutsches Schuldrecht (Kauf-, Werk-, Dienst-, Pachtvertrag) in seiner Reinstform. Das wird alles über die allgemeinen Regelungen zur Abtretung (§§398 ff. BGB) geregelt. Sprich es müssten erst eigene Gesetze geschaffen werden, um da ein klareres Bild zu schaffen. Bisher ist es so, dass Online-Dienste in den AGB die Übertragung (es muss noch nicht einmal der Verkauf sein) untersagen dürfen. Die Untersagung muss aber im Vornherein geschehen. Das passiert in den meisten Fällen.

        Ich sehe da wenig Chancen, dass sich da etwas verändert. Die vielen Instanzgerichte werden sich natürlich am Steam-Urteil orientieren.
      • Von moe Software-Overclocker(in)
        Mit dem Urteil hat der EuGH völlig Recht. Jetzt müsste nur noch die "Entbindung" von Software von Useraccounts geregelt werden.

        btw: Kann man bei Steam nicht einfach seine Spiele verschenken?
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Internet
UsedSoft versus Oracle
Der europäische Gerichtshof (EuGH) hatte einen Fall zur Weiterveräußerung von gebrauchter (Download-)Software zu beurteilen (Urteil des EuGH vom 3. Juli 2012, C 128/11). Im Streit zwischen UsedSoft und Oracle stellten die Richter fest, dass sich das ausschließliche Recht zur Verbreitung einer derart lizenzierten Programmkopie mit dem Erstverkauf erschöpft. Bisher galt dies nur für Software, die auf Datenträgern in den Verkehr gebracht wurde. Es stellen sich natürlich nun Fragen in Bezug auf den PC-Spiele-Markt.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/EuGH-Gebrauchte-Download-Software-darf-weiterverkauft-werden-909370/
03.07.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/07/EUGH_gebrauchte_Software.JPG
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