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Games World
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        @Urteil:
        Bin ich eigentlich der einzige, der es hochgradig bedenklich findet, wenn man richterlich einer Straftat bezichtigt werden kann, nur weil man einer von zwei Verdächtigen mit einem bestimmten Geschlecht ist?
        Bei Sexualdelikten ist das ja ggf. nachvollziehbar, wenn wenn ein Mann und eine Frau des ~Diebstahls bezichtigt werden und keinerlei Beweise vorliegen, sollte es imho verfassungswiedrig sein, pauschal den Mann zu verurteilen, weil "Frauen sowas nicht klauen" und der urteilende Richter gehört suspendiert.


        Zitat von Incredible Alk
        Fahrtenbuch gibts normalerweise glaub ich nur dann wenn man dich auf dem Bild eigentlich erkennen kann aber du durch irgendwelche Lücken (Benennung anderer Fahrer, Irrtum, Verjährung, Ersafa/Alberto und was weiß ich wasses da noch gibt) das Ganze zu umgehen versuchst. Bei "unscharfen" Bildern eigentlich erst wenns mehrfach vorkommt oder du schon besser bekannt bist in Flensburg.


        Je nach Härte des Verstoßes kann das auch deutlich schneller kommen.
        Wenn du dich nicht "erinnern" kannst, wer dein Auto fährt und mit diesem Auto wenige schwere oder viele kleine Regelverstöße/Vergehen begangen werden, kommt das Buch. Und von da an werden die Strafen gezahlt, Ende Gelände.

        Will man das Ganze auf File-Sharing-Delikte übertragen, wäre noch zu beachten, dass es da quasi immer etwas höherere bis sehr hohe Vergehen sind und oftmals auch in vielfältiger Ausführung. Zudem sollte der Personenkreis SEHR überschaubar sein, da sich nunmal nur sehr wenige Personen im Haushalt befinden und sich auch nicht ändern.
        (Ich wäre zugegebenermaßen trotzdem dafür, bei Erstvergehen nur eine Protokollierungspflicht zu verhängen, wenn es keine weiteren Spuren gibt)


        Zitat von Memphis_83
        wie auch immer, bei mehreren geräten hinter einem router lassen sich doch die ip-adressen nicht ausfindig machen?!


        Es geht nicht um die IP des Endgerätes, es geht um die IP des Anschlusses.
        Schadensersatz wird dann vom Anschlussinhaber verlangt - es sei denn, dieses kommt seiner Verantwortung nach und kann sagen, wer seinen Anschluss denn sonst so benutzt hat.

        Zitat von Rohstoff
        Wieso soll man das nicht vergleichen können? Wegen verschiedener Rechtsgebiete? Es geht in beiden Fällen darum jemanden für sein Vergehen zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.


        Nein. Eben nicht. Wie Mitoko ausdrücklich geschrieben hat:
        Es geht hier nicht darum, jemanden zu bestrafen.
        Es geht hier darum, einen entstandenen Schaden (wie real der nun ist, ist bekanntermaßen eine lange Diskusion - aber juristisch ist es einer) zu begleichen.
        Das sind zwei vollkommen verschiedene Dinge.
      • Von MG42 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Skysnake
        Wobei man sich die Sache mal auf der Zunge zergehen lassen muss. Wenn Sie ein Er gewesen wäre, und der Verstorbene eine Frau, dann hätte Sie sicherlich blechen müssen Geile Diskriminierung mal wieder....

        Im Prinzip kann man mit solch einer Anschuldigung jeden in die Pfanne hauen... Da bekommt mans Kotzen.
        Ja, es geht letztendlich nicht ums Recht sondern ums Geld oder anders ausgedrückt, wenn ich Richter wäre (Naja Nachname macht mich noch nicht dazu ) dann würde ich klar Stellung beziehen und sagen: "Ich bin nicht euer Erfüllungsgehilfe (damit ihr auf eure Kosten kommt), daher trete ich von dem Fall ab", oder wie man eben dazu sagt.
        Es kann nicht sein, dass jemand für eine Urheberrechtsverletzung einer eh schon wohlgenährten Verramschungsgesellschaft unsachge(gerecht)mäße Strafen bekommt, im Vergleich zum Gewalttäter, etc das mal vorneweg. Beispielsweise wäre doch besser, wenn man den Täter, der Produkt A illegal herunterlädt (und kommerziell nutzt) die doppelte UVP (oder ein angemessenen Preis...) bezahlen muss.
        Aber solange das nicht geklärt wird, nutzen viele die Grauzone aus, und wiederum andere decken ihre Kosten, indem sie herausfinden lassen, wer und den dann ordentlich zur Kasse beten.
      • Von CryxDX2 PC-Selbstbauer(in)
        Also der Richter ist mal einen großen Schritt gegangen. Und das nicht in die falsche Richtung.
        Ich würde auch nicht zahlen und die ganze Sache anzweifeln lassen bzw selber anzweifeln.
        Ich kann mich nur noch an ein schreiben erinnern was mal meinem EX Schwiegervater zugeschickt wurde und da eine
        geniale IP Adresse drin stand. Den jeder der sich ein wenig mit Computern auskennt und schonmal einen Router eingerichtet hat bzw ein Netzwerk, der weiß das ein ip Band nur von 0.0.0.0 bis 255.255.255.255 geht.
        In diesem schreiben war aber eine IP Adresse mit über 255 angegeben. Ich habe bei dem schreiben nur gelacht und habe ihm geraten es weg zu schmeißen.
      • Von Bullveyr Freizeitschrauber(in)
        Zitat von docdent

        Sorry, aber illegale Downloads empfinde ich vergleichbar mit Falschparken - und dafür bekommt man auch nicht gleich ein 1000€-Ticket. Dies ist dann umso ärgerlicher, wenn es ein Familienmitlgied war, was trotz eindringlicher Verbote doch mal in einer Tauschbörse unterwegs war.
        Auf öffentlichen Parkplätzen ja, bei privatem Grund bist du schnell 200-300€ los (zumindest in Ö, k.A. wie es in Deutschland ist).

        Allgemein, ohne die Abmahnwelle und die Kosten gut zu heißen, wäre für mich ein Wegfall der Störerhaftung irgendwie ein Schlupfloch für illegale Downloads.

        PS: Im Gegensatz zu Deutschland muss bei uns der Fahrer bei Geschwindigkeitsübertretungen nicht erkennbar sein. Entweder man benennt jemand anderen der es war oder der Fahrzeuginhaber zahlt eben selber. Finde ich absolut in Ordnung (auch wenn es bei uns keine Punktesystem gibt, zumindest nicht für Geschwindigkeitsübertretungen).
      • Von Incredible Alk Moderator
        Zitat von docdent

        Und die etablierten Parteien wundern sich über den Erfolg der Piratenpartei...
        Stimmt. Vielleicht sind rund 8% der Deutschen Wähler bereits in den Genuss eines Schreibens der besagten Anwälte gekommen
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Ego-Shooter in Tauschbörse herunter geladen
Das Oberlandesgericht Köln hatte in einem Fall von unerlaubtem Filesharing zu entscheiden. Überraschenderweise musste die Ehefrau als Anschlussinhaber nicht für den Download des mittlerweile verstorbenen Ehegattens haften. Das OLG Köln präzisierte zudem die Voraussetzungen, wann die Vermutung, dass der Anschlussinhaber Störer ist, entkräftet werden kann.
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24.05.2012
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