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      • Von wuselsurfer Software-Overclocker(in)
        Die Kabelaffen haben überhaupt nichts aufgebaut.

        Der Backbone stammt nachweislich von der Bundespost / Telekom.
        Die einzige Firma, die ein komplett eigenes Netz unterhielt war Arcor, gesponsert von den Kraftwerken.

        Jetzt blasen sich die roten Vodaf.. groß auf, so wie die Koaxialbrüder.
      • Von cryon1c BIOS-Overclocker(in)
        Jap, investieren senkt erstmal die Gewinne, das schmeckt einigen nicht. Speziell dann nicht wenn man das umgehen oder hinauszögern kann so weit es geht.
        Ich sehe das als Kunde, mich juckt es weniger was der Konzern da verdient hat dieses Jahr.
        Für die Kunden wäre FTTH die beste Lösung, Vectoring - die schlechteste, fertig.
        Bei Kabelanbietern sehe ich darüber hinweg weil die Technik da eine andere ist und deutlich wenig anfällig ist für große Distanzen.
      • Von majinvegeta20 Lötkolbengott/-göttin
        Alles nachvollziehbare und gut erklärte Gründe.
        Nur wir kennen halt die Realität und die Telekom wird nicht so einfach Produkte, die jahrelang für den Wohlstand verantwortlich waren, einfach so aufgeben.

        Was ich auf der anderen Seite auch wieder nachvollziehen kann.

        Die Sache ist am Ende ja auch:
        Würdest du als Firma ein zig Mrd. Kredit aufnehmen ohne auch bloß überhaupt zu wissen wann jener wieder vollkommen getilt sein wird?

        Sicher. Ganz am Ende sparen Sie sicherlich. Doch bis dahin wäre es ein jahrelanger kostenintensiver Weg.
        Auch wenn dafür hier und da eventuell Kosten gesenkt werden.

        Doch in der Summe heißt es zunächst das Gewinne sinken werden.
        Dazu kann man nicht voraussehen ob die Kd. hinterher dann auch wirklich zum eigenen Produkt greifen werden oder mal wieder sich an der günstigeren Konkurrenz bedienen.

        Wie gesagt amortisieren wird sich das Ganze am Ende trotzdem.
        Die Frage ist allerdings WANN.

        Und das kann ich persönlich zumindest aus unternehmerischer Sicht schon nachvollziehen.
      • Von cryon1c BIOS-Overclocker(in)
        Der Umstieg auf Glasfaser würde alles vereinfachen für die Telekom.
        Das ist der Weg den aktuell die Vodafone geht > sie stoßen ihre VDSL/DSL-Kunden ab oder verschieben sie auf Kabelanschlüsse wenns geht. Kabelanschlüsse sind landesweit einheitlich, alles mit derselben Hardware (Modems gibts nicht viele - einfacher zu managen).
        Vorteile: Techniker müssen nur eine Art von Anschlüssen kennen und pflegen. Auch die Router sind da nicht viele, die Techniker schulen ist also supereinfach. Die gesamte Infrastruktur wird einfacher. Das alles senkt die Kosten massiv und bringt auch Nebenprojekte wie Hotspots sehr zügig voran (die nur auf hauseigenen Modems funktionieren usw.)... Es macht sinn auf eine Technologie zu setzen im ganzen Land (und darüber hinaus für Anbieter die auch ausserhalb von DE aktiv sind).

        Sehen wir uns die Telekom an. Sie pflegt DSL, VDSL, FTTH und Hybrid. All das mit verschiendenen Technologien, Endkundengeräten schießmichtot. Um das zu pflegen, braucht man eine halbe Armee. Dazu ist der Verwaltungsaufwand höher, es gibt einen Tarifdschungel, es gibt Fälle wo die Kunden nicht das bekommen was eigentlich da sein muss weil man halt doch 100m weiter wohnt und das Signal die Werte unterschreitet (kann man vorher nicht feststellen, erst wenn man den Vertrag unterschrieben hat und der Techniker angetreten ist). Das alles kostet GELD.
        Diese massive Investition würde sich sofort lohnen, weil man einfach mal Kosten sparen kann an so vielen Stellen, das es nicht mehr feierlich ist. Dazu ein einheitliches System was sich deutlich besser pflegen und warten lässt. Einheitliche Tarife, alles wird einfach.

        Denk mal daran. Die Telekom wird diese Ersparnisse aber nicht auf die Kunden übertragen, die Kunden werden nach wie vor blechen, die Kohle geht auch nicht an den Papa Staat der vorher beim Ausbau mitgeholfen hat. Die wird in diversen Taschen von Managern und Aktionären versickern - das wäre ja nicht schlimm wenn zumindest der Ausbau komplett vom Unternehmen finanziert wäre. Dem ist aber nicht so.

        Man sollte so was nicht subventionieren, sondern das ganze als Darlehen für das Unternehmen mit 0%, aber harten Bedingungen für den Ausbau anbieten. Entweder die zahlen sofort, aber machen das auf ihre Art oder sie kriegen eine gute Finanzspritze und können das abzahlen, bauen aber so aus wie Papa Staat es will.
      • Von majinvegeta20 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von cryon1c
        Niemand sagt das die Kabelanbieter wesentlich mehr ausbauen. Aber sie bauen das aus was wichtig ist: Ballungszentren, Standorte an denen sich die Leute versammeln die unsere Zukunft mitgestalten. Who cares wenn da ein popeliges Dorf keine Kabelanschlüsse und kein Glasfaser bekommt, obwohl das 5m neben ihrem Feldweg verbuddelt wird. Die wichtigen Standorte müssen versorgt werden.
        Dazu nehmen die Kabelanbieter vernünftiges Geld für ihre schnellen Tarife. Wegen dem DOCSIS3.0 können die den Upload nicht so hochschrauben wie sie gerne würden, daran müssen sie sich halten.
        Ich vergleiche nur die Städte und Großstädte, das was zählt. Und da haben die Kabelanbieter sehr gute Arbeit geleistet, jede Mietskaserne die eine TV-Dose hat, hat auch vernünftiges Internet was rauskommt. Das sieht bei den TAE-Dosen ganz anders aus.
        Du musst allerdings zugeben, das es bei der Technik über Kabel auch wesentlich einfacher ist, schnelles Internet ins Haus zubekommen, als über den "normalen Weg".
        Das aber zu gleich auch seine Nachteile hat. Einen hast du ja schon benannt.

        Zum anderen spart man dafür wieder ganz wo anders.
        Kabel Anbieter Shops finde ich in den Städten beispielsweise nicht so viele und wenn sind das meist winzige ecken Dielen. ^^
        Anzahl Mitarbeiter, Infrastruktur, sowie andere Unternehmens Produkte (Telekom hat schließlich nicht bloß Festnetz) werden bei diesem Vergleich meist auch außer acht gelassen.
        Das alles will schließlich auch bezahlt werden.

        Klaro, die haben genug Kohle. Anderes zu behaupten wäre frech gelogen. Allerdings sollte man das ganze auch immer in Relation sehen...

        Kein Unternehmen der Welt wird mal eben 90-100 Mrd investieren, bloß damit so gut wie alle ein Glasfasernetz bekommen, von denen die Hälfte nicht weiß, was es damit überhaupt soll, geschweige denn überhaupt zu solch ein Produkt greift
        und die andere Hälfte nicht gewillt ist hinterher die entsprechenden Preise zu zahlen, um hinterher letztendlich dann doch wieder zum Billiganbieter geht.

        Wo bleibt die Kritik an die anderen Anbieter. Wo bleibt deren Investition in die Zukunft?

        Ich hatte mich 2012 ebenfalls über die Meldung gefreut, das nu FTTH ausgebaut werden soll. Doch dazu kam es nicht.
        Und die Gründe wieso, weshalb, warum wurden hier auch schon bis zum Erbrechen genannt.

        Ich z.B. würde für einen direkten Glasfaser Zugang auch 100 Euro bezahlen.
        Der Masse sind allerdings schon 30 Euro zu viel...
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Internet
Internet: Deutsche Telekom senkt Preise für 100-MBit-Anschlüsse
Die Deutsche Telekom hat die Preise für Internetanschlüsse beim Abschluss eines Vertrages für einen 100-MBit-Anschluss deutlich gesenkt und heizt damit den Konkurrenzkampf unter den Anbietern an. Im ersten Jahr kostet der Zugang ab sofort 19,95 Euro. Das zweite Jahr kosten dann je nach Tarif zwischen 34,95 Euro und 44,95 Euro.
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02.08.2016
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