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      • Von bingo88 BIOS-Overclocker(in)
        Sieht man ja auch daran, dass mit allen Mitteln versucht wird, am Kupferkabel festzuhalten. Und unsere Regierung lässt sich natürlich von der Telco-Lobby entsprechend einlullen, den alten Kram auch noch zu fördern. Wenn die mal die Eier in der Hose hätten, Entscheidungen im Sinne der Bürger/Zukunft zu treffen und nicht im Sinne der Wirtschaft. Aber das kriegen die ja auch in anderen Bereichen nicht auf die Reihe.
      • Von DaStash PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von DrOwnz
        sehr naive Ansicht....

        sorry, aber das Problem hat aber 2 Gesichter:

        - Die Betreiber sollten Ausbauen und brauchen dafür Geld
        - Die Betreiber kontrollieren das Angebot und können dieses künstlich verknappen ohne Ihre eigenen Dienste zu benachteiligen, es ist im Moment nicht in Ihrem Sinne auszubauen solange man mehr Geld mit einem knappen Angebot bekommen kann


        Das wollte ich auch antworten. Sehr gut auf den Punkt gebracht. Warum auch sollte die Telekom ihre künstliche Verknappung aufgeben und in den Ausbau eines zukunftssicheren Netzes investieren, wenn sie doch damit jetzt ganz legal Kasse machen können?!

        MfG
      • Von borni Software-Overclocker(in)
        Zitat von DerGepard
        Stimmt nicht ganz: Viele Online Spiele welche ohne Abo auskommen, bieten in der Regel dedizierte Serverlizenzen. Diese Lizenzen lassen sich EA und Co. KG gut bezahlen. Auf diese Weise wird auch dann Umsatz generiert, wenn kein ABo Modell oder F2P besteht.
        Naja zum Großteil wird heuer auf Konsolen gespielt. Und dort ist Matchmaking via P2P weit verbreitet. Der Entwickler sorgt im Prinzip nur für die nötige Infrastruktur um die Spieler zusammenzuführen. Würde mich aber auch brennend interessieren wie man diesen Traffic ausfindig machen will und vor allem wie viel man sich erhofft dabei zu verdienen.
      • Von Cuddleman Software-Overclocker(in)
        Zitat von koMahR
        Willkommen in der Diktatur 2.0 die Politik entscheidet wie sie will ohne mit dem Bürger darüber zu Sprechen, ich dachte bei einer Demokratie wählt und entscheidet man mit?

        Merkel verkauft Deutschland eh stück für stück..... so lange das Geld stimmt läuft es auch bei ihr
        Wird diese Frau noch einmal gewählt verliere ich komplett den Glauben an die Intelligenz der Menschen!
        Die Frau hat so viel Intelligenz wie es ihre Ausbildung, bzw. Allgemeinwissen zulassen.
        Nicht mehr, nicht weniger!
        Das ist für dieses Amt auch nicht weiter von belang.
        Kein Mensch kann von selbst in allen Belangen tiefgründig Informiert sein!
        Wichtiger ist, das Sie sich mit wirklich demokratischen Beratern umgibt, die sich mit den anfallenden Materieproblemen auch auskennen und nicht gekaufte Meinungen, oder Studien offerieren!
        Den entscheidenden gesetzbildenden/entscheidenden Gremium es mit den richtigen Argumenten zu offerieren, ist jedoch ein ganz anderer Aspekt.
        Das dabei natürlich keine Einzelschicksale diskutiert werden, sollte klar sein, aber es sollte jeden Einzelnen zumindest Instrumente in die Hände gelegt werden, die helfen individuelle Belange zu ermöglichen.

        Zitat von DerGepard
        Stimmt nicht ganz: Viele Online Spiele welche ohne Abo auskommen, bieten in der Regel dedizierte Serverlizenzen. Diese Lizenzen lassen sich EA und Co. KG gut bezahlen. Auf diese Weise wird auch dann Umsatz generiert, wenn kein ABo Modell oder F2P besteht.

        Ein Punkt der mir eigentlich eher etwas merkwürdig erscheint, ist, wie die Telekom festlegen will welche Daten denn dem Online Gaming zugehörig sind, sofern ein Technikexperte da Aufklärung bieten kann, immer zu. Weiterhin erscheint es mir auch etwas Fadenscheinig. Ich weiß z.B. von EVE Online dass selbst nach Stunden des Spielens lediglich wenige MB verbraten werden. BF4 hingegen schwankt zwischen 20mb bis 100mb je Runde, kommt natürlich darauf an welcher Modus und wie Lang die Runde. Das erscheint mir nicht gerade sehr Traffic lastig. Würde die Telekom wirklich ernsthafte Absichten verfolgen, würden sich so manche Publisher dagegen wohl wehren wollen, weil es schon ziemlich an den Haaren herbeigewinkt klingt. Weiterhin müssten dann Publisher ihre Umsätze gegenüber fremden Unternehmen eröffnen, nciht nur gesamt, sondern auch im Detail für betreffende Produkte.

        Es ist also nciht nur schwierig überhaupt die "Speziellen" Dienste vorallem rechtskräftig zu definieren und auch "nachhaltig" mit Gaming zu verknüpfen, auch die Berechnungsgrundlage erscheint etwas sehr unwirsch, besonders wenn dies so geschehen muss das auch hier Rechtssicherheit besteht. Aber auch der Gedanke, dass beim einführen entsprechender Differenzierungen im Internet bzgl. der Daten es evtl. die Telekom versteht die Daten von Gamingdiensten in den Hintergrund zu stellen, aufgrund dessen dass es sich ein angeblich um einen Spezialdienst handelt, und somit dazu führen kann das gewissermaßen eine gewisse Art Sabotage besteht an den Produkten anderer, würde doch irgendwann ein größerer Konflikt entstehen. Immerhin würden einige Publisher ihre Umsätze gefährdet sehen, wenn ihre Spiele unspielbar werden weil Provider sich einmischen und sich dies nur durch einen Mehraufwand lösen ließe. Ich weiß das EA, Ubisoft und sonstwer nicht sehr darauf erpicht sind den "Spieler" etwas gutes zu tun, aber in all den Firmen gibt es genügend Marketingleute die wissen, dass auf dauer wohl der Online Sektor dadurch Schaden erleiden könnte. Gerade Frankfurt ist ja meines Wissens kein kleiner Datenknoten mit Internationaler Bedeutung.
        Das sich die Online-Spiele im eigentlichen Sinne relativ wenig verbindungslastige Daten gönnen, ist so weit völlig richtig.
        Richtig ist aber auch, das Online-Gaming nicht durch Traffic zubemängeln ist, sondern das dauerhafte aufrechterhalten der Onlineverbindung!
        Speziell bezogen, auf das regelmäßig einbrechende Funknetz mit LTE, oder anderen Techniken.
        Das könnte man natürlich direkt deinen Einwand zu "Unspielbarkeit" anknüpfen.

        Routerfunktionen die selbstständig Datenverkehr als vorrangig einordnen, lassen wohl die Gamer in den Fokus rücken!

        Das man bei einigen Games mit regelmäßigen, mehrere GB umfaßenden Updates rechnen muß, ergibt aber ein nachdenkwürdigen Aspekt, wenn man am Vorgehen der Telekom Kritik übt!

        Viel merkwürdiger ist jedoch, das die Telekom wohl geleaste Anschlüße einseitig kündigen kann, um den eigenen Kunden diese zur Verfügung zu stellen. (siehe Artikel in der c't im Heft 24 vom 31.10.2015 auf Seite 70)
        oder hier,
        Telekom verhindert DSL-Versorgung durch 1&1 | c't

        Der Kunde ist zu bedauern, aber 1&1 nicht, denn hier stellt sich die Frage, welche Klauseln der Mitvertrag mit der Telekom zum betroffenen Anschluß beinhalten, das 1&1 plötzlich so handlungsunfähig da steht!

        Das äquivalente Gegenstück zu derzeitigen 1&1 TV-Werbung, gegen die Telekom!
      • Von DerGepard Kabelverknoter(in)
        Zitat von borni
        Vor allem Umsatzbeteiligung beim Online Gaming...
        Das pure Online Gaming bei Spielen ohne ABO-Modell verursacht dem Entwickler ja nur kosten anstatt welche zu generieren. Da müsste die Telekom wenn sie am Umsatz beteiligt sein möchte ja theoretisch noch draufzahlen.


        Stimmt nicht ganz: Viele Online Spiele welche ohne Abo auskommen, bieten in der Regel dedizierte Serverlizenzen. Diese Lizenzen lassen sich EA und Co. KG gut bezahlen. Auf diese Weise wird auch dann Umsatz generiert, wenn kein ABo Modell oder F2P besteht.

        Ein Punkt der mir eigentlich eher etwas merkwürdig erscheint, ist, wie die Telekom festlegen will welche Daten denn dem Online Gaming zugehörig sind, sofern ein Technikexperte da Aufklärung bieten kann, immer zu. Weiterhin erscheint es mir auch etwas Fadenscheinig. Ich weiß z.B. von EVE Online dass selbst nach Stunden des Spielens lediglich wenige MB verbraten werden. BF4 hingegen schwankt zwischen 20mb bis 100mb je Runde, kommt natürlich darauf an welcher Modus und wie Lang die Runde. Das erscheint mir nicht gerade sehr Traffic lastig. Würde die Telekom wirklich ernsthafte Absichten verfolgen, würden sich so manche Publisher dagegen wohl wehren wollen, weil es schon ziemlich an den Haaren herbeigewinkt klingt. Weiterhin müssten dann Publisher ihre Umsätze gegenüber fremden Unternehmen eröffnen, nciht nur gesamt, sondern auch im Detail für betreffende Produkte.

        Es ist also nciht nur schwierig überhaupt die "Speziellen" Dienste vorallem rechtskräftig zu definieren und auch "nachhaltig" mit Gaming zu verknüpfen, auch die Berechnungsgrundlage erscheint etwas sehr unwirsch, besonders wenn dies so geschehen muss das auch hier Rechtssicherheit besteht. Aber auch der Gedanke, dass beim einführen entsprechender Differenzierungen im Internet bzgl. der Daten es evtl. die Telekom versteht die Daten von Gamingdiensten in den Hintergrund zu stellen, aufgrund dessen dass es sich ein angeblich um einen Spezialdienst handelt, und somit dazu führen kann das gewissermaßen eine gewisse Art Sabotage besteht an den Produkten anderer, würde doch irgendwann ein größerer Konflikt entstehen. Immerhin würden einige Publisher ihre Umsätze gefährdet sehen, wenn ihre Spiele unspielbar werden weil Provider sich einmischen und sich dies nur durch einen Mehraufwand lösen ließe. Ich weiß das EA, Ubisoft und sonstwer nicht sehr darauf erpicht sind den "Spieler" etwas gutes zu tun, aber in all den Firmen gibt es genügend Marketingleute die wissen, dass auf dauer wohl der Online Sektor dadurch Schaden erleiden könnte. Gerade Frankfurt ist ja meines Wissens kein kleiner Datenknoten mit Internationaler Bedeutung.
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