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      • Von majinvegeta20 Lötkolbengott/-göttin
        Ihr solltest auch mal von den aktuellen Preisen wegkommen. Weiß doch keiner wie viel die Tarife im Jahre 2016 kosten werden.

        Plus den Aufpreis für die Nichtdrosselung zahlt man am Ende gar kaum mehr als heute (wenn natürlich auch die bisherigen Tarifpreise sinken!)

        Viele haben anfangs hier gemeint, das sie eher bereit wären im Monat mehr für die Flat zu bezahlen, als gedrosselt zu werden. Jetzt kommt das anscheinend so und trotzdem wird rum gemeckert.

        Natürlich ist das alles nicht sehr toll, aber lieber solch einen Weg, als gar keinen.

        Zitat von Decrypter
        Ich hab Entertain mit VDSL 50. Dafür, das ich VDSL nutzen kann, zahl ich jetzt schon einen Aufschlag von 15€. Und jetzt dann nochmal einen Zuschlag von "bis zu 20€" ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Die haben echt nicht mehr alle Latten am Zaun !
        Wenn das so umgesetzt werden sollte ab 2016, sieht die Telekom nur noch die Kündigung von mir. Das mache ich defenitiv nicht mit !
        Sorry, dann solltest du dich aber auch mal öfters über aktuelle Preise informieren und nicht bei den alten stehen bleiben und sich wundern, warum sich nichts ändert.
        Kriegst schon seit ein paar Monaten die VDSL 50 Option für 5 Euro dazu!
        (Bei Neuverträgen momentan gar für Lau)

        Kündigst deine VDSL 50 Option im T-Shop und buchst wieder neu dazu für 5 Euro. Ganz simpel.
        Und das geht. Wenn nicht, belügt dich da der Mitarbeiter.

        Zitat von ruyven_macaran
        Öhm: Wenn du dein VDSL in den letzten Jahren bekommen hast, dann hast du schon lange einem Vertrag zugestimmt, der Drosselungen bei >200 GB vorsieht.
        Neu ist das nur für die nicht-VDSL-Verträge.
        Nicht ganz. Die Entertain Pakete mit VDSL waren davon nicht betroffen. Nur die VDSLer ohne Entertain bzw. die Kunden mit FTTH hatten die Klausel in den AGBs stehen.
      • Von Gordon-1979 Volt-Modder(in)
        Zitat von Superwip
        Das wäre sehr wenig.



        Doch, eigentlich schon. Jedenfalls sehr viel billiger als etwa neue Leitungen zu verlegen.

        Wenn der DSLAM bereits mit einem ordentlichen Glasfaserkabel angebunden ist kann die Bandbreite einfach durch einen Ausbau der Endgeräte ausgebaut werden, wir reden hier von (einmalig!) maximal wenigen tausend Euro; ist er noch nicht mit einem ordentlichen Glasfaserkabel angebunden... wird es langsam Zeit...

        Eine Aufrüstung Richtung 10GBit/s ist heute auch mit relativ preiswerten Standardkomponenten möglich.


        Ja aber es geht Richtung Outdoor-DSLAM mit Annex J. Dabei Spart die Telekom extrem, da keine Indoor-DSLAM (incl. Gebäude) mehr benötigt werden und dadurch Pacht/Kühlung/hohe Strom kosten gespart werden. Telekom muss doch die teuren sinnlos Übernahmen bezahlen die kein Gewinn abwerfen. Die dürfen wir bezahlen.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von FrozenFlame6
        --> In Summe wären das 1,6 Gbit/s. Da aber die Grenze bei 1Gbit/s ist wird jetzt die Bandbreite von JEDEM Nutzer gebremst. Und so einen Verteiler auszubauen ist nicht ganz billig.
        Geringere realisierbare Bandbreiten zu Lastspitzen sind aber innerhalb der Verträge ohnehin drin -> Die Telekom braucht diesen Engpass überhaupt nicht zu beheben, um ihre Leistung zu erbringen. Und sie braucht es auch nicht, um besser dazustehen, als die Konkurrenz hustKDhust.
        Desweiteren könnte sie, wenn es nur um Spitzenlast geht, auch die Drosselung zeitlich auf Spitzenzeiten begrenzen bzw. sogar ihr Ausmaß anpassen. Z.B.: Wer sein Volumen aufgebraucht hat, erhält eine geringere Priorität und wird eher ausgebremst, als andere. Aber nur soweit, wie gerade nötig.

        All das macht die Telekom aber nicht. Die will klipp und klar mehr Geld für den Traffic, der de facto fließt bzw. sie will die Nutzer loswerden, die die Netze übermäßig belasten.

        Zitat
        Das riesige Problem ist, dass Telekom selbst entscheiden möchte, welche Dienste in den Datentraffic zählen und welche nicht. Große Plattformen wie Youtube (Google), Amazon, Ebay, etc. werden gezwungen sein Geld an Telekom zu zahlen um nicht von der Drosselung betroffen zu sein, da ihnen sonst die Einnahmen abbrechen (siehe Frankreich, da ist das teilweise schon so).
        Ebay und Amazon (exklusive Lovefilm) werden der Telekom ziemlich egal sein, die brauchen kaum Bandbreite. Da gehts vor allem um Youtube, Mega, Rapidshare,...

        Zitat
        Und...eigentlich sollte das Grund genug sein: Es verstößt gegen die Netzneutralität! Es ist DSL-Providern verboten die Datenpakete des Kunden (und somit deren Herkunft) auszulesen! - Leider ist diese gesetzlich nicht ausreichend festgehalten, sodass Telekom womöglich eine Hintertür findet.

        Abwarten, wie die technische Realisierung ausschaut. Ein Artikel erwähnte zwar auch Spotify als Ausnahme, aber ansonsten hat die Telekom bislang nur Dienste ausgeklammert, die überhaupt nicht zum Internettraffic zählen. Und das andauernde Angebot an Youtube&Co lautet afaik "ihr zahlt alles und es wird gar nicht gedrosselt". Da muss also auch nichts analysiert werden. Derartige Verträge versucht die Telekom seit Jahren mit den Contentschleudern zu schließen.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        1 Kabelverzweiger für eine Straße mit 100 Häusern

        Das wäre sehr wenig.

        Zitat
        Und so einen Verteiler auszubauen ist nicht ganz billig.

        Doch, eigentlich schon. Jedenfalls sehr viel billiger als etwa neue Leitungen zu verlegen.

        Wenn der DSLAM bereits mit einem ordentlichen Glasfaserkabel angebunden ist kann die Bandbreite einfach durch einen Austausch der Endgeräte ausgebaut werden, wir reden hier von (einmalig!) maximal wenigen tausend Euro; ist er noch nicht mit einem ordentlichen Glasfaserkabel angebunden... wird es langsam Zeit...

        Eine Aufrüstung Richtung 10GBit/s ist heute auch mit relativ preiswerten Standardkomponenten möglich.
      • Von Bec00l Software-Overclocker(in)
        Zitat von FrozenFlame6
        Du kehrst hier einen wichtigen Punkt unter den Tisch: Klar kostet der Traffic erstmal fast nichts. Das Backbone der Telekom hat mit aller höchster Wahrscheinlichkeit auch noch enorme Kapazitäten.
        Entscheidend ist die Leitungsauslastung von den Kabelverzweigern! Hier sind die Kapazitäten oft begrenzt. Natürlich kann man jetzt sagen "Kostet die Telekom trotzdem nix" stimmt auch immer noch, aber sehen wir es mal so:

        1 Kabelverzweiger für eine Straße mit 100 Häusern (Bedenke: in einem haus wohnen schnell mal 4-20 Menschen, je nachdem was für Häuser es sind. Die Steckkarten haben einen maximalen Durchsatz von 1Gbit/s (einfach nur ein Beispiel, keine Ahnung ob das realistisch ist).
        jetzt surfen 50 Leute mit ADSL 16.000 (=0,80Gbit/s)
        10 surfen mit VDSL 50.000 (=0,50Gbit/s)
        und nochmal 50 mit ADSL 6.000 (=0,30Gbit/s)
        --> In Summe wären das 1,6 Gbit/s. Da aber die Grenze bei 1Gbit/s ist wird jetzt die Bandbreite von JEDEM Nutzer gebremst. Und so einen Verteiler auszubauen ist nicht ganz billig.

        Jetzt kommen wir zum großen ABER: Die Methode der Telekom.
        Zum einen ist es völlig unverschämt so hart zu drosseln! Aber hier kann ja noch jeder denken was er will, Das ist deren Recht.

        Das riesige Problem ist, dass Telekom selbst entscheiden möchte, welche Dienste in den Datentraffic zählen und welche nicht. Große Plattformen wie Youtube (Google), Amazon, Ebay, etc. werden gezwungen sein Geld an Telekom zu zahlen um nicht von der Drosselung betroffen zu sein, da ihnen sonst die Einnahmen abbrechen (siehe Frankreich, da ist das teilweise schon so).

        Vorteil: Als Nutzer ist es wieder schwieriger, die Volumengrenze zu überschreiten und man muss somit nicht mehr für Zusatzvolumen zahlen.
        Nachteile:
        - Im Endefffekt wird das alles wieder auf den Endkunden abgewälzt. Nun werden halt alle Produkte bei Amazon und Ebay teurer und Youtube schaltet mehr Werbung oder sonstiges.
        - Telekom schreibt uns praktisch vor, welche Dienste "gut" und welche "böse" sind. Will ich jetzt ein Video auf Clipfish gucken muss ich mit akzeptieren, dass gedrosselt wird.
        - Kleine Unternehmen werden kaum eine Chance haben, da sie so ein Abkommen mit Telekom nicht finanzieren können.

        Und...eigentlich sollte das Grund genug sein: Es verstößt gegen die Netzneutralität! Es ist DSL-Providern verboten die Datenpakete des Kunden (und somit deren Herkunft) auszulesen! - Leider ist diese gesetzlich nicht ausreichend festgehalten, sodass Telekom womöglich eine Hintertür findet.


        Ich gib dir in vielen Punkten Recht! Nur in dem nicht : Vorteil: "Als Nutzer ist es wieder schwieriger, die Volumengrenze zu überschreiten und man muss somit nicht mehr für Zusatzvolumen zahlen ..."
        find ich nicht als Vorteil sondern als Einschränkung :/
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Internet
DSL-Tarife der Telekom: Intensivnutzer mit 10-20 Euro mehr dabei
Die Deutsche Telekom hat erstmals einen Ausblick darauf gegeben, wie viel Intensivnutzer monatlich mehr ausgeben müssen, wenn sie der Volumenbegrenzung und der drohenden DSL-Drosselung entfliehen wollen. Statt einem einstelligen Betrag sollen es nun 10 bis 20 Euro werden.
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08.05.2013
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