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Games World
      • Von Megael PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von mmayr

        Der böse Rentner mit WLAN kommt ins Gefängnis, weil irgendein bekloppter Hacker-Nerd seinen WLAN-Anschluss unberechtigter Weise für irgendwelche illegalen Aktivitäten missbraucht hat! Sagt mal, gehts noch?!?!?!?!

        Muss man immer die bestrafen, welche Opfer von irgendwelchen Kriminellen wurden? Vielleicht werden einmal alle Windows-Nutzer bestraft, weil MS von Apple abgeguckten Quellcode eingebaut hat und das laut irgendeinem Gesetz, das besagt, dass man geklauten Quellcode nicht verwenden darf, verboten ist.

        Meine Fresse, die Idio.... da oben in den Führungsetagen sollten mal wegen groß fahrlässiger Hirnabstinenz bestraft werden!

        Mfg mmayr
        Du verstehst da was Falsch, es geht nicht um Haftung im Strafrechtlichen Sinn, sondern um privatrechtliche Schadenshaftung. Der Heruntergeladene Film stellt einen endeffeckt einen Vermögensschaden für den Rechteinhaber da (Dazu kommen Anwaltskosten und ne saftige Mahngebühr). Darum, wer den bezahlen muss, geht es hier.

        Vorgeworfen wird dem Betreiber des W-LAN's vollkommen zurecht, dass er es unterlassen hat sich mit seiner Materie auseinander zu setzen. Wer den Sschlüßel in seinem Auto stecken lässt muss dafür haften, wenn irgend ein Dritter damit was anfährt. Wenn ich mein Auto abschließe (Verschlüsselung) hafte ich nicht mehr, wenn ein Dieb damit einen Schaden verursacht. Es kommt dabei auch nicht darauf an, ob die verschlüsselung unknackbar ist, praktisch. Wer sein W-LAN verschlüsselt geht nämlich zurecht davon aus, dass es nun Dritten nicht mehr möglich ist das Netz zu benutzen, es sei denn er weiß, dass es anders ist. Mehr kann man von einem verständigen Dritten nicht erwarten.

        Die Haftung teilen sich Betreiber und der Tatsächliche (auch strafrechtlich zu belangende) Täter gesamtscchuldnerisch, d.h. jeder kann auf Zahlung der Ganzen summe verklagt werden, hat aber einen eigenen Anspruch auf mindestens die Hälfte gegen den anderen Mitschuldner (Der praktisch nichts wert ist, weil der Täter längst weg ist).
      • Von Bloodie Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von hotfirefox
        Na da mußt du aber bei einigen das Netzwerk still legen.
        Nö, die gehen ja das Risiko ein. Abschalten müssen Sie schon selbst.
        Wenn ich meinen Wagen stehenlasse mit laufendem Motor und einer schnappt sich den Wagen und baut damit einen Unfall, bin ich mit drin in der Haftung, weil ich nicht sorgfältig war. Warum sollte das bei W-Lan anders sein? Verlangt ja niemand umfassende Kenntnisse. Normale Standardverschlüsselung wird ausreichen. Gegen entsprechend gute Hacker mit den richtigen Tools kann man sich eh nicht 100%ig schützen.
        Und wer halt W-Lan unbedingt will und keine Ahnung hat, sollte dies zugeben, einen Verwandten oder Bekannten fragen bzw eine Firma beauftragen.
      • Von hotfirefox Software-Overclocker(in)
        Na da mußt du aber bei einigen das Netzwerk still legen.
      • Von Bloodie Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von hotfirefox
        Ich find es sowas von schwachsinnig von den Leuten die eine Haftung fordern, da ich zig Leute kenne die Null Ahnung davon haben wie man ein WLAN Netzwerk einrichtet oder gar verschlüsselt.
        Solche Leute sollten dann auch kein WLan verwenden. Ganz einfache Logik.
        Schliesslich lässt man ja auch keine Leute Autofahren, die keinen Führerschein haben. Wer sich nicht auskennt und nicht bereit ist sich zu informieren soll das Heimnetzwerk halt mit einem Kabel einrichten.
      • Von Spiczek Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich dachte das wurde vor Jahren schon so beschlossen, dass derjenige, der ein WLAN betreibt auch dafür zu sorgen hat, dass es sicher ist. Manmanman....
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Internet
Bundesgerichtshof verhandelt
Der Bundesgerichtshof berät derzeit darüber ob Nutzer eines ungesichertes WLAN-Anschlusses künftig haften müssen, wenn sich Dritte Zugang verschaffen und den offenen Zugang für illegale Aktivitäten missbrauchen.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Bundesgerichtshof-verhandelt-706767/
18.03.2010
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Haftung, ungesichertes WLAN, BGH
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