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Games World
      • Von Milkyway PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von D0pefish
        ...und damit um die nutzbare Bandbreite, nicht die theoretisch verfügbare.
        Ich habe auch ADSL2+ aber 2,2 MHz kann ich nicht nutzen. Bei 1,7 MHz ist spätestens Schluss. Die Bandbreite reicht nicht aus, um eine zeitgemäße Datenrate zu realisieren, die man natürlich nicht immer braucht. Bei 720p live feeds muss ich idR. passen und auf niedrigere Auflösungen ausweichen.
        Durch einen Prof habe ich 1998 das Wort Bandbreite eingetrichtert bekommen. Datenrate ist verständlicher. Da hast schon recht und deine Erklärung musste wirklich mal sein, aber falsch ist es meiner Meinung nach nicht Bandbreite zu sagen, da beides in direktem Zusammenhang steht, mal von weiteren variierenden technischen Möglichkeiten und Gegebenheiten abgesehen. "Schnelles Internet" zu sagen ist ein echter Fehler, den trotzdem die meisten machen. Das rutscht mir auch manchmal raus, obwohl ich es besser wissen sollte.

        Aber es hängt doch eben nicht direkt zusammen, zumindest nicht im Allgemeinen. Wenn man nur von ADSL2 ausgeht und Frequenzen wegnimmt hast du natürlich recht.
        Spektrale Effizienz variiert ja sehr Stark, je nach Übertragungsart.
      • Von FrozenFlame6 Freizeitschrauber(in)
        Das Problem bei dieser "repräsentativen" Studie ist, dass Sie sich "Kurzbericht" nennt, und ihrem Namen alle Ehre macht.

        Ja, 1.530 Befragte sind für eine Studie oft genug. Aber dann muss man schon sehr genau auf die Verteilung achten. Je feiner gestaffelt, desto besser!

        1. Wichtiges Kriterium ist das Alter:
        15-17: 2,41%, 18-20: 2,47%, 21-24: 3,9%, 25-39: 14,51%, 40-59: 24,93%, 60-64: 4,97%, 65+: 16,69%
        (Quelle: • Bevölkerung Deutschlands nach Altersgruppen 2012 | Statistik)

        2. Kriterium die Verteilung Land-Stadt
        73,8% „Stadt“

        (Quelle: • In Städten lebende Bevölkerung | Statistik)

        - Hier sollte man ggf. sogar noch Großstädte heraus ziehen:
        Berlin: 3,5 Mio (4,3%), Hamburg: 1,8 Mio (2,2%), München: 1,4 Mio (1,7%), Köln: 1 Mio (1,2%)
         Je mehr man einzeln aufführt, desto besser

        Neuer „Wert“ für Stadt mit diesen „Großstädten heraus gerechnet: 64,3%
        - Natürlich dürfen die restlichen Befragten dann nur aus den anderen Städten kommen.

        (Quellen: • Großstädte Deutschlands 2011 | Statistik)

        - Verteilung nach Bundesländern, da der Ausbau oftmals regional erfolgt und somit von Bundesland zu Bundesland große Unterschiede entstehen können:
        NRW: 17,6 Mio (21,8%), Bayern: 12,6 Mio (15,6%), BW: 10,6 Mio (13,1%), etc.

        (Quellen: • Einwohnerzahl der Bundesländer in Deutschland 2013 | Statistik)

        Da gibt es noch mehr Anhaltspunkte, das sind nur ein paar.

        Doch schon jetzt, wenn man alle Kriterien miteinander kombiniert – rechnen wir mal nach:

        1530 Befragte
        Alter: 40-59 (24,93%): 381,43
        Davon die in Berlin (4,3%): 16,40 Befragte

        Alter: 15-17 (2,41%): 36,873
        Davon die im Saarland (1,23%): 0,45
        Außerhalb der Städte (26,2%): 0,12 Befragte

        Hmmm…..

        Wenn man jetzt noch anfängt, nach sozialen Schichten und Männlein/Weiblein zu filtern dann gute Nacht! Frag mal 0,12 Jugendliche nach Ihrem Alter!

        Natürlich gibt es genug Bereiche, in denen die Kriterien nicht besonders ins Gewicht fallen, aber hier halte ich die Kriterien für sehr elementar, weil zwischen ihnen der Bedarf UND der bereits vorhandene Ausbau enorm schwanken!

        Man muss es ja auch nicht gleich übertreiben, aber wenigstens eine Übersicht über die gewählte Verteilung wäre doch durchaus hilfreich gewesen. Warum nicht einfach eine Tabelle dazu packen? Bewusst?

        Dann noch ganz unabhängig davon:
        - Was genau wurde gefragt?
        - Welche Antworten wurden wie gewertet?
        Ob ein „Joa, schneller ist immer gut, aber ich komme klar“ als „Bandbreite reicht“ gewertet wird oder als „Bandbreite reicht nicht“ macht schon einen enormen Unterschied aus…

        Fin.
      • Von Z3R0B4NG Software-Overclocker(in)
        "600 bis 800 MBit/s"

        OK ich glaub ich werd dann mal die nächsten Jahre nach Bayern umziehen ;P

        hier schafft es 1&1 ja nichtmal die bezahlten 16 MBit voll zu liefern (obwohl das vor ein paar Jahren noch problemlos funktioniert hat, aber alte Leitungen werden matschig usw. inzwischen bin ich froh wenn ich stabile 12 MBit habe. Den Support werde ich ab sofort auch meiden anzurufen, die messen nur die Leitung neu durch und stellen dann mal 12 mal 8 mal 4 MBit ein, je nach Wetter und Laune, aber mal den Techniker raus schicken und auf eine nicht matschige Leitung umschalten schaffen die nicht, selbst wenn man über ein Jahr lang Telefonterror beim Support macht.)

        Das Ding ist ich hab hier schon vor 10 Jahren 16 MBit gehabt und inzwischen würde man doch erwarten das es mal vorwärts geht... aber nix... im Gegenteil es geht Rückwärts, nicht nur wird meine Leitung schlechter, jetzt kommen die Deppen auch noch an und wollen wieder Volumentarife durchsetzen = Nix für den Kunden tun aber mehr Geld wollen...
      • Von D0pefish Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Milkyway
        Bandbreite ist die Breite des Bandes auf dem die Daten übertragen werden, wie der Name ja schon sagt.. z.B. bei ADSL2+ also 2,2MHz.
        Das musste jetzt sein, da das jeder Falsch macht und du das so schön formuliert hast

        Es geht natürlich um die Datenrate..
        ...und damit um die nutzbare Bandbreite, nicht die theoretisch verfügbare.
        Ich habe auch ADSL2+ aber 2,2 MHz kann ich nicht nutzen. Bei 1,7 MHz ist spätestens Schluss. Die Bandbreite reicht nicht aus, um eine zeitgemäße Datenrate zu realisieren, die man natürlich nicht immer braucht. Bei 720p live feeds muss ich idR. passen und auf niedrigere Auflösungen ausweichen.
        Durch einen Prof habe ich 1998 das Wort Bandbreite eingetrichtert bekommen. Datenrate ist verständlicher. Da hast schon recht und deine Erklärung musste wirklich mal sein, aber falsch ist es meiner Meinung nach nicht Bandbreite zu sagen, da beides in direktem Zusammenhang steht, mal von weiteren variierenden technischen Möglichkeiten und Gegebenheiten abgesehen. "Schnelles Internet" zu sagen ist ein echter Fehler, den trotzdem die meisten machen. Das rutscht mir auch manchmal raus, obwohl ich es besser wissen sollte.
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        Nun, wenn man sich den Altersschnitt der Deutschen Bevölkerung mal anschaut wird man feststellen, dass da viele ältere Leute sind, denen schnelles Internet nicht wirklich viel bedeuten wird. Die konsumieren keine Serien oder Filme per Streaming, die schauen keine YouTube-Videos an oder laden Spiele von Steam oder Origin. Die Leute die das tun, sind in der Minderheit. Noch!

        Streaming wird an Bedeutung gewinnen und aus dem Grund sollte man sich davor hüten, diese Studie als ein "weiter so" zu interpretieren. Es zählt ja nicht nur die Quantität der Unzufriedenen, sondern auch die Qualität der Unzufriedenheit. Und wenn zu langsames Internet schon wirtschaftliche Konsequenzen hat, ist das sehr ernst zu nehmen.

        Außerdem hätte ich gerne mal die Fragen dieser Umfrage gesehen. Da kann es ja durchaus sein, dass die Mehrheit mit der Internetgeschwindigkeit zwar zufrieden ist, aber dennoch gerne aufrüsten würde, wenn es nur möglich wäre. Wirklich beeinträchtigt ist ja niemand, das Alltägliche wie Emails versenden, etc. kann man ja auch mit 2Kbit/s und wenn man das schon als "zufrieden" deutet, ist die Studie quasi für den Arsch.

        Daher glaube ich, dass diese Studie einfach ein falsches Bild abgibt. Sie sagt aus, dass weite Teile der Bevölkerung zufrieden sind, doch nicht wie und was gefragt wurde. Man hätte die Studie sicher auch so gestalten können, dass ein deutlich negativeres Ergebnis dabei herausgekommen wäre. Von wem wurde die Studie bezahlt und in Auftrag gegeben? Der Telekom? Vom Bund? Es sieht jeden Falls so danach aus, als hätte jemand ein Interesse an genau diesem Ergebnis gehabt.
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Internet
Das Kreuz mit lahmen Leitungen: Nur 7 Prozent beklagen langsames DSL
Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach hat ergeben, dass 7 Prozent der Befragten über eine mangelnde Breitband-DSL-Infrastruktur beklagen, in ländlichen Gebieten sind es 13 Prozent. Für die Hälfte gilt schnelles Internet zur staatlich zu regulierenden Grundversorgung, doch die Politik zeigt nur lokal vorzeigbare Ergebnisse.
http://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/Breitbandausbau-gilt-fuer-viele-als-Grundversorgung-1141445/
04.11.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2009/05/Pressebild_Breitband_Highspeedausbau_04_b2teaser_169.jpg
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