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Games World
      • Von Racoon1211 Schraubenverwechsler(in)
        Die Verlage lieben es geradezu mit dem Finger auf die Kunden zu zeigen und jedwede Schuldverantwortung abzuwälzen.
        Darüber hinaus lieben die Verlage es außerdem sich gegen die Kunden zu verbünden und dann solch schwachsinnige Auswüchse wie das "Leistungsschutzrecht" durch zu prügeln.

        Warum schließen sich die Verlage nicht einmal zusammen um das Vertrauen der Kunden zurück zu gewinnen, indem gegenseitig darauf geachtet wird, dass niemand mit der Werbung mehr über die Strenge schlägt? Warum setzen sie ihre AdBlocker-Erkennungs scripts mal nicht dafür ein, den Nutzer zu ermahnen und als böse hin zu stellen, sondern dafür um zu erklären den Nutzer nicht mit Werbung erschlagen zu wollen - Natürlich muss man diesen Worten dann auch Taten folgen lassen.
        Immer wieder wird es von allen Seiten so hingestellt, als wenn AdBlock-Nutzer vollkommen gegen Werbung seien, sicher mag das auch auf einige zustimmen.
        Wenn Werbung aber nicht nervt, sich ständig in den Vordergrund schiebt oder durch wildes geblinke dauerhaft um meine Aufmerksamkeit buhlt, dann ist sie völlig in Ordnung (zumindest für mich).
        Das sich einige Webseiten durch Werbung finanzieren, heißt nicht, dass man den Nutzer gleich die volle Ladung Werbung ins Gesicht schlagen muss.

        Aber wie ich schon auf Facebook mit der PC-Welt diskutiert habe, ist da das Verständnis leider absolut abhanden gekommen.
        Da wurde behauptet, die Adblocker waren vor der nervigen Werbung da und sie sei erst eine Konsequenz der Adblocker. Die Seiten wären dazu gezwungen noch mehr Werbung zu zeigen.

        - Ich halte das für Blödsinn.
        Erst als die Werbung immer penetranter wurde, war überhaupt erst Nachfrage nach Adblockern da.
        Es ist auch Blödsinn die wenigen, die noch ohne AdBlockern unterwegs sind jetzt darum noch mehr Werbung um die Ohren zu schlagen und sie damit letztlich auch noch geradezu dazu zwingen ebenfalls AdBlocker zu verwenden.
        Hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

        Liebe Verlage:
        Der Großteil der AdBlock-Nutzer hat duchaus Verständnis dafür, dass ihr Eure Seiten mit Werbung finanziert.
        Aber was die meisten Seiten sich da heutzutage an Werbung leisten zwingt uns leider sehr oft dazu diese einzusetzen.
        Versucht das Vertrauen der Nutzter zurück zu gewinnen und achtet bei der Auswahl, der Art und der Menge der Werbung bitte auf ein erträgliches Mass. Versucht das mit uns Nutzern zu kommunizieren: Lasst es uns gerne wissen, wenn der Blocker auf Eurer Seite nicht nötig ist, weil ihr zwar Werbung zeigt, uns diese aber nicht ständig versucht zu nerven. Ihr wärt überrascht, wie schnell dann viele Bereit wären den Blocker auf Eurer Seite zu deaktivieren.

        Vergesst nicht, dieses Problem ist von Euch selbst Haus gemacht, mit dem Finger auf die Nutzer zu zeigen bringt nichts.
      • Von JimSim3 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Lee
        Was hier die meisten gerne vergessen ist, dass der ganze gratis content im Internet werbefinanziert ist. Ihr wollt keine Werbung? Bitte, keiner zwingt euch dazu Seiten zu besuchen, die Werbung schalten. Aber dann gleichzeitig zu erwarten, dass man alle Leistungen gratis erhält ist schon sehr dreißt.

        Man geht ja auch nicht in einen Supermarkt und sagt an der Kasse: Ich entscheide wieviel Geld aus meinem Geldbeutel wandert, heute mal besser keines.
        Der Vergleich hinkt... Denn neben dem Supermarkt gibt es keinen zweiten Supermarkt der alle Produkte in vergleichbarer Qualität umsonst anbietet.

        Das ist eben das Problem der Zeitschriften... Es gibt genug Leute, die freiwillig und unbezahlt die gleiche Arbeit verrichten. (Oder zumindest wollen bzw. versuchen...). Wenn die Qualität der Artikel einer Zeitschrift dann nicht spürbar besser ist als die eines "Freizeit Bloggers", dann gibt's eben auch keinen Grund die Zeitschrift dafür zu bezahlen.

        Das Problem der Zeitschriften ist nicht, dass die Konkurrenz im Internet werbefinanziert ist, sondern dass die Konkurrenz im Internet teilweise gar nicht finanziert ist und gerne auch noch drauf zahlt.
      • Von Cinnayum BIOS-Overclocker(in)
        Ich schaue keine Werbung.

        Nicht im Internet, nicht im Fernsehen, nicht in Zeitungen.
        Die wird überblättet, weggeschaltet (ich seh eh kaum TV) oder eben geblockt.

        Werbung ist von Idioten für Idioten. Sie macht nur das Produkt teurer, aber nicht besser.
        Das meiste ist immer noch industriell in Massen zu billigsten Preisen produzierter Schund, den die Hersteller gerne behalten können.

        Wenn gerade die Verlage, die ihre Macht in der Politik und an jeder Ecke gnadenlos ausnutzen, eins vor den Deckel bekommen, kann man das nur begrüßen.
        Volksverblödung gehört ein Riegel vorgeschoben.
      • Von 2fastHunter Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Lee
        Was hier die meisten gerne vergessen ist, dass der ganze gratis content im Internet werbefinanziert ist. Ihr wollt keine Werbung? Bitte, keiner zwingt euch dazu Seiten zu besuchen, die Werbung schalten. Aber dann gleichzeitig zu erwarten, dass man alle Leistungen gratis erhält ist schon sehr dreißt.

        Man geht ja auch nicht in einen Supermarkt und sagt an der Kasse: Ich entscheide wieviel Geld aus meinem Geldbeutel wandert, heute mal besser keines.
        Falsch! Die Leute vergessen das nicht. Die Anbieter scheinen das aber zu vergessen. Es wird nicht mehr Content in den Mittelpunkt gestellt, sondern nur noch die Frage, wie man die Seite mit Zeug füllen kann, damit die Leute draufklicken und dann mit Werbung zugespammt werden. So verdienen viele Seiten ihr Geld aktuell. Es gibt positive Ausnahmen, wie etwa Golem.de. Da ist Werbung absolut kein Problem und sie finanzieren sich auch. Und es wäre auch kein Problem, eine werbefreie Version einer Page anzubieten. Bei PCGH könnte man dies als Premium-Zugang, welcher bei einem Print-Abo auch incl. sein sollte, realisieren. Dass sich aber gerade Seiten von themenübergreifenden Konzernen gegenseitig Content zuschaufeln, um mehr Werbung einsetzen zu können, ist die traurige Wahrheit. Auch hier auf PCGH hat dieser Wandel stattgefunden. Quantität statt Qualität für die HP, ordentliche Readkteursarbeit für das Printmedium. Nur mal ans Nachdenker: "PC Games HARDWARE". Abgesehen davon, dass die Inhalte mehr zu "Windows GAMES hardware" verkommen, tauchen auch permanent themenfremde Artikel auf. Zwischen den ganzen Spiele-Artikeln muss man die Hardware-Artikel oft mit der Lupe suchen. Alles nur, um massig Klick-Content zu haben. Als Witcher 3 rauskam, war gefühlt 80% der Seite von diesem Thema besessen. Hat nicht mehr viel mit dem eigentlichen Inhalt zu tun. Und so lange der Nutzer derart an der Nase herumgeführt wird, brauchen sich die Anbieter nicht wundern, wenn der Kunde zur Notwehr übergeht. Das begintn mit Werbeblockern und endet im Konsumverzicht. Ich wundere mich, warum das Beispiel golem.de keine Schule macht. Sehen das die Entscheidungsträger in den Cheffetagen nicht oder nimmt man trotz Kundenvergraulen noch ausreichend an Werbung ein und die ganze Debatte ist Meckern auf extrem hohem Niveau?
      • Von Homerclon BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Lee
        Was hier die meisten gerne vergessen ist, dass der ganze gratis content im Internet werbefinanziert ist. Ihr wollt keine Werbung? Bitte, keiner zwingt euch dazu Seiten zu besuchen, die Werbung schalten. Aber dann gleichzeitig zu erwarten, dass man alle Leistungen gratis erhält ist schon sehr dreißt.

        Man geht ja auch nicht in einen Supermarkt und sagt an der Kasse: Ich entscheide wieviel Geld aus meinem Geldbeutel wandert, heute mal besser keines.
        Gegen unauffällige Werbung ist auch nichts einzuwenden. Wenn diese aber so penetrant ist das man erst mal eine halbe Minute Werbung wegklicken muss um den eigentlichen Inhalt sehen zu können und dann mit Audio-Werbung bombadiert wird, dann ist es einfach zu viel.

        (In meinem Fall, und den vieler anderer, geht der Kram auch noch auf Kosten des teuren Volumens. Man muss eh schon schauen das es für den Monat reicht, da muss nicht auch noch unerwünschte Werbung 80% des Volumens fressen.)

        Da gab es mal einen Film (Titel vergessen), aber auch in Futurama wurde das Thema Nervige Werbung aufgegriffen.
        Da wird einem Werbung direkt ins Bewusstsein Projiziert (in Futurama während der Träume).
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Adblock Plus: Axel Springer droht am LG Köln eine Niederlage
Am Landgericht Köln läuft derzeit der Schlagabtausch zwischen Axel Springer als Kläger und Eyeo, dem Entwickler von Adblock Plus. Eine Entscheidung fällt erst im September, aber die Richter ließen schon jetzt durchblicken, dass der Verlag es schwer haben wird.
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