Heavy Gear Assault mit Unreal Engine 4: Erste technische und optische Eindrücke vom Mech-Spiel - GPU-PhysX möglich

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Die Demo von Heavy Gear Assault, die Entwickler Mektek dieses Jahr auf der Gamescom präsentierte, war zwar alles andere als final. Das Partikel-Rendering und die nahezu unbegrenzte Zerstörungsmöglichkeit zeigen schon einiges von dem Potenzial, das in Epics Unreal Engine 4 schlummert.

Heavy Gear Assault ist ein Mech-Spiel des Entwicklers Mektech, der als Mod-Community gestartet ist und hier Map-Packs für Mechwarrior 4 programmiert und designed hat. Mit Heavy Gear Assault haben die Kanadier jetzt ihren ersten eigenen Mech-Titel am Start, der zusätzlich noch per Crowdfunding finanziert wird. Der Wahl der Unreal Engine 4 als technisches Fundament kam nicht von ungefähr. Zum einen hat Epic vorgeschlagen, die Unreal Engine 4 anstatt, wie vorher geplant, die Unreal Engine 3 einzusetzen. Zum anderen hätte eine eigene Technik die Entwicklungszeit deutlich verlängert, zumal einige Programmierer bei Mektek schon im Umgang mit der Engine vertraut waren. Was dem gesamten Team an Epics Unreal Engine 4 gefällt, ist der Umgang mit dem neuen Editor, mit dem in Echtzeit neue Meshes erstellt sowie verändert, Textur-Layer ausgetauscht und Partikel-, Rauch- oder Zerstörungs-Effekte inklusive ihrer physikalischen Eigenschaften sehr schnell und einfach kreiert werden können.

Die Demo, die lediglich den Entwicklungsstand von drei Monaten widerspiegelt, ist zwar noch bei Weitem nicht final, gibt aber trotzdem teilweise schon einen guten Eindruck, was die Unreal Engine 4 leisten kann. Da wäre beispielsweise die Tatsache, theoretisch alles, was sich in der virtuellen Welt befindet, genauso wie alle Teile der Mechs, physikalisch korrekt zerstören zu können. Möglich wird dies durch die mit der Unreal Engine 4 mitgelieferten Nividia Physx-Engine. Wie uns Mektek-Entwickler Daniel Lopez berichtet, plane man sogar, GPU-Physx zu unterstützen.

Weitere Highlights, die schon in der Demo zu bewundern waren, sind die Rauchdarstellung sowie die Partikeleffekte. Zum einen sieht der Rauch absolut realistisch aus, weil er durch Physik, beispielsweise den Wind, beeinflusst wird. Zum anderen prallen im Rauch erkennbare Mini-Trümmerteile realistisch von den Wänden ab und verteilen sich wie die Schwaden im ganzen Raum. Zum anderen sind die Partikeleffekte für umherfliegende Funken, die der sehr leistungsstarke Partikelgenerator der UE 4 auf den Bildschirm zaubert, besonders sehenswert. Es ist nicht nur möglich, eine riesige Anzahl an Funken sprühen zu lassen, die Funken reagieren auch auf Hindernisse, von denen sie abprallen. Zusätzlich interagieren sie miteinander und beleuchten sich gegenseitig.

Ein weiterer Vorteil den Engine, den Metek gut nutzen kann, ist das Geometrie-Rendering. Der extrem hohe Polycount macht es möglich, dass die Mechs ein zweifaches Mesh-System besitzen. Dabei verfügt das metallene Kleid der Kampfroboter genauso über eine Geometrie wie das Skelett, das unter der ersten auch den Spieler im Cockpit schützenden Ebene steckt. Die Zielplattform von Heavy Gear Assault ist der PC, über eine Konsolenfassung denkt man bei Mektek auch nach. Allerdings hat man hier im Hinterkopf, dass jede weitere Plattform, auf der das Spiel erscheint, auch wieder mit Lizenzkosten an den Engine-Entwickler Epic verbunden ist.

Die finanzielle Ausstattung des Projektes ist nämlich wackelig. Im Juni brach man die Kickstarter-Kampagne ab. Von den benötigten 800.000 US-Dollar kamen lediglich rund 45.000 Dollar von 879 Unterstützern zusammen. Aufgrund fehlender Erfolgsaussichten entschieden sich die Entwickler des Mech-Action-Spiels daher zum Abbruch der Spendenkampagne. Auf der offiziellen Webseite können jedoch weitere Spenden getätigt werden und nach Aussagen der Entwickler soll das Spiel trotz Abbruch der Kickstarter-Kampagne dennoch veröffentlicht werden. Der ursprüngliche Release-Termin war für Dezember 2014 angesetzt.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von T-Drive
        AW: Heavy Gear Assault: Erste technische und optische Eindrücke vom Mech-Spiel mit Unreal-Engine 4

        Da bin ich ja mal gespannt wie ein Flitzebogen. Hoffentlich wirds ein richtiges Game mit DVD, LAN usw.
        Hab früher auch Heavy Gear II gespielt und das hat mir sehr gut gefallen, bis auf die "Rollschuhe" der Mechs, das wirkte auf mich ein bisschen befremdlich.
      • Von T-Drive
        AW: Heavy Gear Assault: Erste technische und optische Eindrücke vom Mech-Spiel mit Unreal-Engine 4

        Da bin ich ja mal gespannt wie ein Flitzebogen. Hoffentlich wirds ein richtiges Game mit DVD, LAN usw.
        Hab früher auch Heavy Gear II gespielt und das hat mir sehr gut gefallen, bis auf die "Rollschuhe" der Mechs, das wirkte auf mich ein bisschen befremdlich.
      • Von Der, der keinen Namen hat Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Heavy Gear Assault: Erste technische und optische Eindrücke vom Mech-Spiel mit Unreal-Engine 4

        Hat auf jeden Fall was, werds mal anspielen wenn ich dann kann
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