Hellblade: VR-Version für Oculus Rift und HTC Vive fordert Geforce GTX 1080
Ninja Theory hat eine Virtual-Reality-Version von Hellblade: Senua's Sacrifice angekündigt, die bereits zum Monatsende für die Oculus Rift und HTC Vive erscheinen wird. Die Entwickler haben Änderungen auf Engine-Ebene vorgenommen, um das VR-Spiel performanter zu gestalten, setzen aber trotzdem noch eine Geforce GTX 1080 für stabile 90 Fps voraus. Eine Playstation-VR-Version wird es nicht geben.
Wer Hellblade: Senua's Sacrifice noch immersiver als die bereits guten PC- und Konsolenumsetzungen erleben möchte, wird das ab dem 31. Juli mit einer Oculus Rift oder HTC Vive können. Ninja Theory legt das komplette Spiel, also nicht nur einzelne Level, komplett für die Virtual Reality neu auf. In einem Trailer erklärt das Studio den Entwicklungsprozess, der schon vor Jahren mit ersten Experimenten aus reiner Neugierde begonnen habe.
Geforce GTX 1080 vorausgesetzt
In die Umsetzung scheint durchaus Aufwand geflossen zu sein, da Hellblade: Senua's Sacrifice für die 90 Hertz der beiden VR-Brillen optimiert werden musste - stabile 90 Fps sind Pflichtprogramm, um der Motion-Sickness entgegenzuwirken. Laut eigenen Aussage habe Ninja Theory unter anderem den für Unreal-Engine -4-Spiele üblichen Deferred-Renderer beziehungsweise Deferred-Forward-Hybrid zu einem reinen Forward-Renderer umgebaut und einige Artworks angepasst, um die 90 Fps im Grafiklimit wenigstens mit einer Geforce GTX 1080 erreichen zu können. Als empfohlene Radeon wird zwar eine RX 580 genannt, in der Praxis dürfte jedoch eher eine RX-Vega-Grafikkarte notwendig sein. Auf Seiten des Prozessors genügt ein schwächeres Modell à la Core i5-3570K oder FX-8350.
Der GPU-Hunger stelle übrigens auch den Grund dar, warum Hellblade VR nicht für die Playstation VR erscheint: Die Virtual-Reality-Version sei für High-End-PCs erschaffen worden und würde auf der Playstation 4 (Pro) demnach schlichtweg nicht zufriedenstellend laufen. Nebenbei hat Microsoft das Studio dieses Jahr aufgekauft.
Hellblade VR kostenlos für Steam-Besitzer
Ninja Theory setzt bei Hellblade VR nicht auf die verbreitete Fortbewegungsoption der Teleportation, sondern auf "normales" Laufen. Ebenso bleibt die Third-Person-Sicht erhalten: Die virtuelle Kamera befindet sich fest hinter Senua, wobei die Kopfbewegungen die Laufrichtung vorgeben. Für die Steuerung sehen die Entwickler ein Gamepad vor. Im Trailer gibt das Studio an, dass die VR-Version für Besitzer des normalen Hauptspiels kommenden Dienstag automatisch freigeschaltet werden soll. GOG bestätigte uns auf Nachfrage, dass die Besitzer dort ebenfalls ab dieserWoche in den Genuss der VR-Auflage kommen sollen, wenn auch nicht unbedingt direkt ab Dienstag.

Hätte das sooooo gerne für the Witcher 3 *_*
Das Spiel ist in VR einfach nur großartig umgesetzt. Und obwohl ich normalerweise Verfechter für Unterstützung von Motion controllern bin, muss ich zugeben, dass hier die Steuerung mit Gamepad in 3rd-Person hervorragend funktioniert.
Grafik, Sound und Atmosphäre sind erstklassig. Das ist Triple A in VR.
Und nicht von der angeblichen Mindestvoraussetzung einer GTX 1080 abschrecken lassen. Hellblade VR funktioniert auch auf schwächeren Grafikkarten flüssig, wenn man ein paar Details runterstellt. Sieht dann trotzdem immer noch klasse aus.
Und man merkt, dass sich der Entwickler wirklich Gedanken zur Minimierung von Motion sickness gemacht hat. Zwischensequenzen werden nahtlos aus der VR-Perspektive in eine Art 2D-Film übergeblendet. Ist am Anfang erstmal ungewöhnlich, aber dadurch sollte einem nicht schlecht werden.
Ich hoffe, andere Entwickler nehmen sich daran ein Beispiel und ziehen nach, was VR-Unterstützung für ihre Spiele angeht. 100% Immersion.
Mh, ich hoffe mal, dass da noch mehr von dem Kaliber kommt, auch wenn sie von MS gekauft wurden.
Ich freu mich auch schon mega drauf !