Roccat Kave XTD 5.1 Digital: "echtes 5.1-Headset" im Hands-on-Test auf der Gamescom
Nachdem viele Hersteller bei Ihren aktuellen Surround-Headsets virtuellen Raumklang (beispielsweise per Dolby Headphone) genutzt haben, setzt Roccat beim Nachfolger des Kave-Headsets auf "echten 5.1-Klang" mit mehreren Lautsprechern in den Hörmuscheln. Auf der Gamescom konnten wir das Kave XTD Digital erstmals ausprobieren.
Roccat hat die Kritik am Vorgänger offenbar ernst genommen: Das neue XTD-Modell ist laut Hersteller rund 25 Prozent leichter als das außergewöhnlich schwere ältere Kave. Dennoch sitzen auch beim Kave XTD 5.1 Digital gleich zwei 40-mm-Lautsprecher und ein 30-mm-Treiber jeweils in beiden Hörmuscheln. Die integrierten Lautsprecher sind wie beim Vorgänger im 12-Grad-Winkel angeordnet, um den Surround-Eindruck zu verbessern. Tatsächlich fühlte sich das neue Roccat-Headset beim Ausprobieren nicht außergewöhnlich schwer an. Die Ohren des Testers wurden von den mit lederähnlichen Polstern beschichteten Hörmuscheln gut umschlossen. Zudem sitzt das Kave XTD 5.1 auch auf relativ schmalen Köpfen fest und rutscht daher auch bei schnellen Kopfbewegungen nicht.
Beim kurzen Klangtest merkten wir jedoch schnell, dass das Roccat-Headset für Spiele und nicht für feinen Musikklang optimiert ist. Gerade Höhen klangen relativ dumpf. Praktisch ist hingegen die Bluetooth-Unterstützung: Sie können sogar einen Anruf auf Ihrem Smartphone am Headset entgegennehmen, während ein Spiel läuft. Das große Bedienelement kann einfach auf den Schreibtisch gestellt werden und verfügt über einen großen Drehregler für die Lautstärke, eine Profil-Taste sowie einen Mute-Knopf. Der Mikrofonarm lässt sich abnehmen. Zudem leuchtet das Mikro, sobald es stummgeschaltet ist. Wer mag kann zudem ein 5.1-System an das Bedienelement anschließen und per Taste zwischen Lautsprecher und Headset umschalten.
Das Roccat Kave XTD 5.1 Digital soll ab November erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei rund 170 Euro.

Oder warum klingt ein Beats Studio mit seinen "extra großen Treibern", der ja klanglich so ziemlich der größte Müll ist den es gibt und sogar schlechter als 3€ Samsung In-Ears klingt, schlechter als eben jener Samsung der halt sehr kleine dynamische Treiber benutzt?
Aber bei 2 verschiedenen gleichwertigen Kopfhörern, bei denen einer 30mm und einer 50mm ist wird der 50er immer etwas schönere Töne abliefern.
Haben die bis heute das Rausch Problem des Kave in den Griff bekommen?
Oder warum klingt ein Beats Studio mit seinen "extra großen Treibern", der ja klanglich so ziemlich der größte Müll ist den es gibt und sogar schlechter als 3€ Samsung In-Ears klingt, schlechter als eben jener Samsung der halt sehr kleine dynamische Treiber benutzt?