F2P-Mech-Shooter Hawken: Grafikkarten-Benchmarks mit erweiterten PhysX-Effekten plus Vergleichsvideo

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Free2Play-Mech-Shooter Hawken im Techniktest: Seit dem fünften März bietet Hawken neben der bisherigen Partikel-Darstellung auf Basis von Nvidias PhysX-Technik weitere Effekte, welche die Immersion deutlich steigern, jedoch sehr zulasten der Bildrate gehen, wie unsere Benchmarks aufzeigen.

Bereits Anfang Januar berichteten wir in unser Vorschau zu Hawken auch über die PhysX-Effekte, welche der F2P-Mech-Shooter bietet. Hawken wird derzeit bei den Adhesive Games entwickelt, einem in Los Angeles ansässigen Spiele-Entwickler. Der erste Titel der US-Amerikaner ist seit weit über einem Jahr in der Mache und basiert auf der Unreal Engine 3 von Epic. Das Spiel ist im Grunde ein Ego-Shooter aus der Sicht eines Mech, also eines riesigen Kampfroboters. Seit Mitte Dezember läuft die offene Beta, mittels eines kostenlosen Accounts kann sich jeder Hawken selbst anschauen.

Grafikkarten-Benchmarks zu Hawken: Mehr PhysX dank APEX Turbulence

Als technische Grundlage dient die Unreal Engine 3, welche von Haus aus die PhysX-Bibliothek nutzt (so aberhunderte andere Titel). Die von den Adhesive Games geschaffene Optik ist zugleich futuristisch, aber auch dreckig und passt wunderbar zum gewählten Szenario - gerade die zerstörten Städte wissen zu gefallen. Die Kombination aus einer Art FXAA sowie Körnung legt einen Filter über das Bild, der nicht jedem gefallen dürfte, die Grafik aber gut ergänzt.

Bisher bot Hawken neben der Basis-Physik auch zusätzliche PhysX-Effekte, welche sich auf zusätzliche Partikel beschränkten. Diese treten bei Beschuss der Umgebung oder von Gegnern sowie als Rauch bei "sprintenden" Mechs oder bei Raketen auf. Seit dem Raider Update stehen erweiterte PhysX-Effekte zur Verfügung, welche zwar mit einem "Nvidia only" gekennzeichnet sind, sich aber auch ohne eine Geforce auf der CPU nutzen lassen. Explodierende Roboter zerbröseln in mehr Teile und hinterlassen einen Kern sowie eine Fontäne aus Partikeln, Schutzschilde zeigen deutlich wo sie getroffen werden und stapfende Mechs erzeugen Unmengen an Debris - in schnellen Matches stört dies, kommt aber der Immersion sehr zugute.

Grafikkarten-Benchmarks zu Hawken: Viel Leistung erforderlich, CPU zu schwach

Um herauszufinden, wie stark sich die erweiterten PhysX-Effekte auf die CPU sowie die Grafikkarte auswirken, schicken wir drei Geforce-Modelle ins Rennen. Als Benchmark dient uns ein 30-Sekunden-Ausschnitt auf der Map "Prosk", in der wir zum TDM sechs gegen sechs antreten. Solche Matches sind natürlich nicht reproduzierbar, daher sind die nachfolgenden Messungen nur exemplarisch - zeigen aber ein realistisches Leistungsbild.

So liefert eine Geforce GTX Titan ohne PhysX-Effekte oft mehr als 60 Fps in 1080p mit maximalen Details, mit zusätzlichen Partikeln sind es meist um die 50 Bilder pro Sekunden und mit APEX Turbulence rutscht die Titan stellenweise gar unter die 40er-Marke, was das Spielgefühl bereits beeinträchtigt. Die Geforce GTX 670 erreicht durch die Bank 10 bis 15 Fps weniger, durch die FHD-Auflösung samt höchster PhysX-Stufe gerne an der 30er-Grenze kratzt und somit das Aiming recht schwammig ausfällt. Eine Geforce GTX 570 wiederum hat ohne PhysX-Effekte schon so ihre Probleme und ist klar langsamer als die GTX 670, mit PhysX-Effekten und vor allem mit APEX Turbulence sind die Fps erst recht deutlich geringer als bei der Kepler-Grafikkarte.

Für Radeon-Besitzer gilt: APEX Turbulence auf der CPU ist die reinste Ruckel-Orgie, normale PhysX-Effekte sind mit einem sehr starken Prozessor zumindest im 40er-Bereich, Mittelklasse-Modelle wie ein Core i5-3470 oder ein FX-8350 liefern selten mehr, oft unter 30 Bilder die Sekunde.

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Brainorg PC-Selbstbauer(in)
        Man darf auch nicht vergessen das dass Spiel sich noch in der Beta befindet.
        Spaß macht es allemal und ich finde es schön zu sehen, das die Entwickler die gebotenen Möglichkeiten auch ig umsetzen. (Partikel-PhysX)
      • Von Brainorg PC-Selbstbauer(in)
        Man darf auch nicht vergessen das dass Spiel sich noch in der Beta befindet.
        Spaß macht es allemal und ich finde es schön zu sehen, das die Entwickler die gebotenen Möglichkeiten auch ig umsetzen. (Partikel-PhysX)
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Jupp.
      • Von toni28 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Marc
        Bei vielen Debris weit unter 10 Fps.

        Bei wahrscheinlich mäßiger CPU-Auslastung, oder?
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Robonator
        Wäre cool wenn ihr mal die Hawken-Physics mit einer CPU testen könntet.
        Bei vielen Debris weit unter 10 Fps.
      • Von Robonator Kokü-Junkie (m/w)
        Das sind durchaus ein paar beeindruckende Effekte aber irgendwie ist das Spiel nicht so meins.
        Anfangs in der Closed Beta hats Spaß gemacht aber mit der Zeit war irgendwie die Luft raus. Hab mehr so Mechwarrior Online für mich entdeckt. Ich reiss da zwar nix und versteh es auch noch nicht so ganz aber es macht einfach Spaß und die Grafik gefällt mir persönlich besser

        Edit:

        Wäre cool wenn ihr mal die Hawken-Physics mit einer CPU testen könntet
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