USB 3.1 Typ C: Billigkabel zerstört die Hardware von Google-Mitarbeiter
Gerade bei Ladekabeln für Smartphones möchte man beim Ersatzteilkauf gerne den ein oder anderen Euro sparen. Lade- und Datenkabel der USB-3.1-Typ-C-Spezifikation erfordern jedoch höherwertige Bauteile. Ein genau solches Kabel hat bei Tests eines Google-Mitarbeiters gleich zwei Testgeräte auf einmal zerstört.
Die neuen USB-Kabel der Generation 3.1 und des Typ C sind durchaus attraktiv: Kleine, symmetrische Stecker, die sowohl auf Geräte- und Host-Seite eingesteckt werden können, lassen Steckverwirrungen im Dunkeln künftig wegfallen. Außerdem ermöglicht die neue Spezifikation es, beim Aufladen von Geräten höhere Ströme und Spannungen fließen zu lassen, und neben analogen USB-Signalen auch analoges Audio, PCI Express, Thunderbolt und Displayport zu übertragen. Insgesamt handelt es sich also beinahe um die eierlegende Wollmilchsau.
Allerdings gibt es einen Haken an der Sache: All die neuen Möglichkeiten erfordern Bauteile, die im Vergleich zu ehemaligen USB-Kabeln (beziehungsweise -Steckern) hochwertiger sind. Sieht man sich jedoch bei Internet-Händler Amazon um, unterbieten sich viele Billiganbieter aus Fernost in ihren Preisen - und scheinbar auch der Qualität. Ein Software-Engineer bei Google, Benson Leung, testet deswegen seit einiger Zeit Typ-C-Komponenten und veröffentlicht seine Rezensionen bei Amazon. Die überwiegende Mehrheit kann dabei die Bewertung 2 von 5 Sternen nicht überbieten. Ein Testkabel konnte alle anderen aber noch unterbieten. Sobald Leung es mit einen 12W-Ladegerät und seinem Chromebook verbunden hatte (ein Messgerät in Reihe geschalten), starb das Spannungsmessgerät und ließ sich nicht mehr wiederbeleben. Beim Chromebook waren nach dem Verbinden sowohl die Typ-C-Anschlüsse als auch die zur Steuerung vorgesehenen Chips im Laptop dauerhaft beschädigt.
Ursache dafür ist unter anderem eine vollständig missratene Verkabelung im Inneren des Kabels. Der Spannungsdraht wurde an den Erdungskontakt gelötet und andersherum, TX/RX-Kabel zur Datenübertragung fehlen vollständig und der verbaute Widerstand von 10 Kilo-Ohm entspricht gerade einmal einem Sechstel der vorgeschriebenen 56 Kilo-Ohm. Das Kabel des Herstellers SurjTech ist inzwischen nicht mehr auf Amazon verfügbar, offenbar möchte man weitere Schäden bei Endkunden vermeiden. Wie dieser Test zeigt, sollten Nutzer von Typ-C-Geräten in Zukunft verstärkt auf Qualität achten, um schwerwiegenden Hardware-Schäden zu entgehen.
Quelle: Amazon.com, Google Plus

"Den Spannungsfall darf man schon seit geraumer Zeit nicht mehr »Spannungsabfall« nennen – wahrscheinlich, um dem alten Laborspruch »Spannungsabfälle nicht in den Papierkorb werfen – Brandgefahr!« den Garaus zu machen. Letztendlich aber ist noch nicht einmal klar, was mit »Spannungsfall« überhaupt gemeint ist." Quelle: https://www.kupferinstitu... erster Abschnitt unter Falle 6
In meinem Tabellenbuch " Tabellen Energie-/ Industrieelektronik" von 1999 gibt es auch nur Spannungsfall.
Das bedeutet, Spannungsabfall ist veraltet und inzwischen, zumindest in meiner Generation, ungebräuchlich.
Ich wende mich dann auch gleich mal an Wikipedia zecks Überarbeitung des Artikels.
Edit: Auf Wikipedia gibt es zu dem Artikel eine gute Diskussion ohne Ausgang. Einigen wir uns auf Remis?
Alle meinen Profs an der Uni haben Spannungsabfall diktiert und so heißt es auch:
https://de.wikipedia.org/... .
Du meinst vielleicht ein Multimeter. Damit kann man häufig sowohl Spannungen als auch Ströme messen.
"Strommessgerät" wäre aber genau die richtige Bezeichnung. Das würde also nicht nur ein normaler Laie, sondern auch ein Fachmann schreiben. Wenn der Autor einfach "Messgerät" geschrieben hätte, wäre es immerhin nicht falsch, so wie jetzt
Aber wie gesagt, man versteht ja im Artikel genau, wie es gemeint ist. Ist nur Krümelkackerei.
Da wirst Du nur so von Prüfzeichen erschlagen.
Qualmen tut's trotzdem.
Dachte bisher das im schlimmsten Fall ein Kabel einfach nicht funktioniert,da werd ich bei Typ C jetz genauer hinschaun. Danke für die Warnung.
mfg
Xagi