Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
  • Hands-on-Test: Samsung Galaxy Nexus - das neue Google-Smartphone mit Android 4.0 [Test des Tages]

    Das Galaxy Nexus von Samsung ist das aktuelle Google-Smartphone mit Android 4.0. Wir haben uns das Gerät für Sie genauer angeschaut.

    Android 4.0, Dualcore-CPU mit 1,2 GHz Taktrate und ein exzellentes 4,65-Zoll-Display - die Eckdaten vom neuen Google-Smartphone sind vielversprechend. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Macht Android 4.0 wirklich so viel Laune? Ist der gigantische Bildschirm die teure Anschaffung wert? Laufen Anwendungen und Spiele wirklich schneller? Kurzum: Brauche ich schon wieder ein neues Smartphone? Die Antwort auf diese Frage ist natürlich nicht einfach und verschiedene Anwender-Ansprüche führen zu unterschiedlichen Antworten. Wir bringen Licht ins Dunkel der vorweihnachtlichen Kaufentscheidung und liefern Argumentationspotenzial für die bevorstehende Debatte mit der Haushaltsministerin.

    Samsung Galaxy Nexus: Chassis und Verarbeitung
    Trotz der enormen Größe von 135,5 x 68 x 9 Millimeter liegt das Galaxy Nexus gut in der Hand, die geriffelte Rückseite fühlt sich darüber hinaus rutschfest an und bietet zusätzlichen Halt. Auch das Gewicht von 135 Gramm geht in Ordnung, die Gewichtsverteilung ist nahezu ausgewogen und unterstützt den soliden Gesamteindruck. Auf der Rückseite des Galaxy Nexus befindet sich die 5-Megpixel-Kamera und ein LED-Blitzlicht. Die Linse der Kamera ist in einem extra Ring eingefasst und liegt etwas vertieft - so kann sie zwar schnell gereinigt werden, verschmutzt oder verkratzt aber nicht so schnell. Wie auch beim Galaxy S2 von Samsung muss nicht die Gesamte Rückseite zum Einsetzen des Akkus herausgenommen werden, dafür muss man nur einen Rückplatte entfernen, die grob geschätzt 85 Prozent der Rückseite einnimmt. Obwohl die Konstruktion ein wenig windig wirkt, trotzt Sie dennoch bislang allen Belastungen bei unseren Praxistests. Unter der Abdeckung befindet sich auch der Slot für die SIM-Karte - eine externe Speicherkarte wird vom Galaxy Nexus allerdings nicht unterstützt.

    Auf der linken Seite des abgerundeten Chassis liegt die Lautstärkewippe. Diese ist gut positioniert und auch ausreichend groß dimensioniert. Das Feedback ist straff abgestimmt und die Wippe lässt sich intuitiv bedienen. Auf der rechten Seite des Galaxy Nexus finden Sie im oberen Drittel den Powerschalter, darunter liegen drei versenkte Metallkontakte, über die das Galaxy Nexus in einer geeigneten Ladeschale aufgeladen wird. Wenn Sie übrigens den Powerschalter und den unteren Teil der Lautstärkewippe betätigen, tätigt das Galaxy Nexus Screenshots - es wird also kein zusätzliches App für diese Funktion unter Android 4.0 benötigt.

    Der untere Rand des Galaxy Nexus beherbergt den USB-Anschluss, dass Mikrofon und einen 3,5-Zoll-Klinkenstecker. Die Einfassung des USB-Steckers ist eine einfache Aussparung im Plastik - hier hätte man ruhig etwas wertiger arbeiten können - Geschmackssache. Gleiches gilt für die etwas "fransige" Aussparung für den Anschluss von Kopfhörern oder Headsets. Hersteller wie beispielsweise HTC stecken oft mehr Aufmerksamkeit in solche Details, bei einem Kaufpreis von über 500 Euro eine unnötige Sparmaßnahme. Immerhin sind Smartphones mittlerweile auch ganz eindeutige Statussymbole, ob es dem Käufer passt oder nicht. Der obere Rand des Galaxy Nexus beherbergt nur eine kleine Aussparung zum leichteren Entfernen des Back-Covers.

    Auf der Vorderseite des Galaxy Nexus prangt der gigantische 4,65-Zoll-Bildschirm, dieser ist von einer Glasplatte eingerahmt. Der Übergang von Glasplatte zum Chassis ist sehr präzise ausgearbeitet und abgerundet. Gleiches gilt für das ganze Display, welches leicht gewölbt ist. Stellenweise ist die Verarbeitung des Galaxy Nexus auf sehr hohem Niveau, leider hat Samsung diesen Ansatz nicht bei allen Details verfolgt. Kurzum: Das Galaxy Nexus ist funktional gestaltet und solide verarbeitet, aber einen Hauch von Luxus sucht man, bis auf die Glasarbeiten, vergeblich.

    Apropos Luxus, einen kleinen Lichtblick bietet das Galaxy Nexus dann doch - ein Benachrichtigungslicht. Die LED ist in der Lage, Farben im RGB-Spektrum zu erzeugen, freuen Sie sich also auf verschiedene Farbtöne für verschiedene Hinweise.

    Samsung Galaxy Nexus: Hardware
    Das offensichtlichste Feature des Galaxy Nexus von Samsung ist der große 4,65-Zoll-Bildschirm, der für sich betrachtet ein echtes Schmuckstück ist. Einige Tester monieren sich zwar über die verwendete PenTile-Technik, die sich auf die Anordnung der winzigen Pixel, aus denen Schriften und Bilder zusammengesetzt sind, bezieht, in der Praxis ist dies aber offensichtlich kein Nachteil. Das Bild auf dem Display wird mit einer Auflösung von 1.280 × 720 Bildpunkten angezeigt, die Pixeldichte beträgt 315 ppi (iPhone 4S mit Retina-Technik: 326 ppi). Auch Farbverfälschungen wie sie manchmal beim Galaxy S oder Galaxy S2 vorgekommen sind, konnten wir bei unserem Testmuster kaum feststellen. Lediglich bei großen Farbflächen im Graubereich und geringer Display-Helligkeit konnten wir eine ganz leichte Farbverfälschung feststellen - in der Praxis fällt dies nicht ins Gewicht. Kurzum: Das Display des Galaxy Nexus von Samsung ist eine Wucht.

    Unter der Haube arbeitet im Galaxy Nexus ein SoC von Texas Instruments (TI OMAP 4460), Google hat also offensichtlich beim Chipsatz auf ein Bauteil aus Samsung-Fertigung (Exynos) verzichtet. Der TI-Chip besitzt zwei Rechenkerne mit einer Taktrate von 1,2 GHz. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der OMAP 4460 eigentlich bis 1,5 GHz spezifiziert ist. Übertakter haben also noch Reserven (zu Lasten der Laufzeit) und der normale Anwender freut sich über längere Akkulaufzeiten. Als GPU kommt beim OMAP im Galaxy Nexus ein PowerVR-SGX540-Chip zum Einsatz. Der Chip ist zwar nicht mehr taufrisch, mit einer Anhebung der Taktrate von 200 auf 384 MHz kann er aber noch gut bei aktuellen Anwendungen und Spielen mithalten. Je nach Benchmark gilt der Mali-400 als der derzeit schnellste GPU-Chip für Smartphones, dieser ist allerdings Bestandteil des Exynos-SoCs - vielleicht einer der Gründe, warum er nicht beim Galaxy Nexus zum Einsatz kommt. Der Kunde bekommt so oder so mit dem Galaxy Nexus ein sehr schnelles Smartphone und auch Android 4.0 läuft ohne spürbare Engpässe, auch grafisch anspruchsvolle Spiele werden anstandslos wiedergegeben. Mit der nächsten SoC- und GPU-Generation werden die derzeitigen Leistungsträger Mitte 2012 ohnehin wieder übertroffen.

    Samsung Galaxy Nexus: Ausstattung
    Wer viele Bilder und Videos schießt, kommt zwar trotz dem Verzicht auf einen microSD-Karten-Steckplatz eher selten in Platznot, aber angesichts der 16 GByte Speicherplatz sollten Sie vermutlich öfter Dateien auf dem PC sichern. Ob die 32-GByte-Version des Galaxy Nexus demnächst auch in den Handel kommt, ist nicht bekannt. Der Arbeitsspeicher des Galaxy Nexus ist mit 1 GByte großzügig und zeitgemäß dimensioniert. Die Kamera auf der Rückseite kann mit maximal 5 Megapixeln auflösen, derzeit geht der Trend im High-End-Segment Richtung 8 Megapixel. Auf der Plusseite stehen ein sehr schneller Autofokus und eine manuelle Fokus-Positionierung, gestützt durch Software-Erweiterungen wie Gesichtserkennung oder Panorama-Bilder. Vom Startbildschirm, auf dem man im Unlock-Modus direkt die Kamera anwählen kann, benötigt das Galaxy Nexus zwischen einer und zwei Sekunden bis zum fertigen Bild. Was nervt ist mal wieder der fehlende Auslöse-Knopf im Chassis. Scheint die Sonne, sind die Bilder sehr gut, auch wenn hier das iPhone 4S bessere Bilder schießt - aber eben nur etwas besser. Wenn die Beleuchtung abnimmt, sinkt auch der Stern der Galaxy-Nexus-Kamera, die unsägliche LED-Beleuchtung wollen wir mal als Notbehelf einstufen. Ja, man kann mit dem Galaxy Nexus sehr gute Bilder machen. Allerdings nur, wenn die Beleuchtung stimmt. Grundsätzlich ist der Sensor im iPhone 4S dem des Galaxy Nexus überlegen. Für die Videos gilt im Prinzip die gleiche Qualitäts-Aussage, allerdings sind 1080p-Videos möglich. Auf der Vorderseite sitzt noch eine Kamera mit 1,3-Megapixel für Videotelefonie - den Gesprächspartner kann man also durchaus erkennen.

    Samsung hat dem Galaxy Nexus einen 1.750-mAh-Akku spendiert, Standard sind derzeit 1.600 mAh. Je nach Nutzung des Smartphones variiert die Akkulaufzeit natürlich deutlich. Wer halt den ganzen Tag 3D-Spiele bei voller Leuchtkraft zockt und grad nicht im WLAN hängt, kann durchaus am Ende des Tages Energieprobleme bekommen. Die ersten Tage im Test lassen darauf schließen, dass man mit einer Ladung bei normaler Nutzung durchaus auch etwas mehr als zwei Tage aus dem Gerät herausquetschen kann. Zum Vergleich: Unser gemoddetes Redaktions-S2 mit 2.000-mAh-Akku bringt es teilweise auf über 50 Stunden - bei moderatem Gebrauch.

    Samsung Galaxy Nexus: Android 4.0
    Mit Android 4.x führt Google die Entwicklungszweige 2.x (Smartphones) und 3.x (Tablets) wieder zusammen. Neben generellen Optimierungen bietet die aktuelle Version neue Features, teilweise werden auch Smartphones mit Android 2.x mit dem neuen Betriebssystem nachgerüstet.

    Hier die wichtigsten Android-4.x-Änderungen in der Übersicht:

    - Die Standard-Navigationsknöpfe wie "Home", "Zurück" und "Menü" sind jetzt in das Betriebssystem integriert, dazu wird ein schmaler Bereich am unteren Rand des Bildschirms reserviert. Einer der Vorteile neben der Kostenersparnis für die Hardware-Hersteller ist analoge Rotation der Bedienelemente in Abhängigkeit vom Bildschirminhalt - drehen Sie das Smartphone in die horizontale Ansicht, wandern auch die Steuerungs-Optionen mit. Leider fällt beim Galaxy Nexus der neuen Technik ein physikalischer Homebutton zum Opfer.
    - Der Sperrbildschirm wurde im Prinzip vom 3.x-Entwicklungszweig übernommen und erweitert. Man kann auf Wunsch vom Sperrbildschirm aus direkt in die Kamera-App. Ein direkter Sprung zu Anwendungen, die dem Anwender im Sperrbildschirm eine neue Nachricht oder andere Ereignisse ankündigen, ist auch möglich.
    - Android 4.0 zeigt dem Anwender zukünftig in einer neu gestalteten Übersicht die noch aktiven Programme an. Man kann gezielt laufende Anwendungen durch einen Wisch nach rechts aus der Übersicht heraus schließen.
    - Zukünftig kann man die Hersteller-Apps zwar immer noch nicht deinstallieren, dafür kann man Sie aber ausblenden.
    - Widgets lassen sich zukünftig nicht nur im Design, sondern auch in der dargestellten Größe anpassen.
    - Der Android-4.0-Programmstarter bietet zukünftig Verzeichnisse an, so sollen Anwendungen übersichtlicher auf dem Smartphone hinterlegt sein. Ordner lassen sich zum Schnellstarter hinzufügen.
    - Das Smartphone besitzt eine Gesichtserkennung, mit der man das Telefon zukünftig freischalten kann.
    - Native Screenshot-Funktion in Android wird über Power plus Leisetaste betätigt.
    - Der Android-Browser ist überarbeitet worden und ist nun schneller als der Vorgänger. Man kann bis zu 16 Tabs anlegen, die Tab-Auswahl/-Verwaltung erfolgt ähnlich wie bei der Multitasking-Übersicht. Webseiten lassen sich speichern, um offline gelesen zu werden. Im Privatsurfen-Modus wird kein Browserverlauf abgespeichert.
    - Der Google-Mail-Client ermöglicht nun das Durchsuchen von E-Mails aus den letzten 30 Tagen, darüber hinaus kann man die Mails jetzt mit einem Wisch durchblättern und die Vorschau zeigt die ersten zwei Zeilen der Nachricht.
    - Die Bildschirmtastatur wurde verbessert und besitzt nun eine erweiterte Rechtschreibkorrektur.
    - Die Zwischenablage wurde mit einer Drag&Drop-Funktion versehen.
    - Eines der interessantesten Detaillösungen ist die Anzeige der verschiedenen Datenströme samt Datenaufkommen. Als Anwender kann man jetzt einen Zeitraum und ein Datenvolumen festlegen, wird dies überschritten, meldet sich Android mit einer Warnung.
    - Android 4.0 ermöglicht Panoramabilder und bietet erweiterte Werkzeuge zur Fotobearbeitung.
    - Android Beam soll via NFC zukünftig Webseiten, Anwendungen oder Youtube-Videos durch Berührung zweier Smartphones austauschen.

    Fazit: Samsung Galaxy Nexus
    Aus technischer Sicht ist das Galaxy Nexus eine konsequente Weiterentwicklung des derzeitigen High-End-Einheitsbrei. Bis auf die nominell etwas schlechtere Kamera, gibt es keine echten Kritikpunkte. Auch Android 4.0 wirkt reifer, aber auch ein wenig verschachtelter als die Vorgänger Android 2.x oder Android 3.x. Grundsätzlich begeht der Kunde mit dem Kauf des Galaxy Nexus keine Fehler, gleiches gilt aber beispielsweise auch für das Galaxy S2. Abseits der Technik muss man allerdings ganz deutlich sagen, dass mit dem Galaxy S2 die maximale Höchstmarke für Smartphone-Abmessungen erreicht wurde - das Galaxy Nexus ist uns schlichtweg zu groß. Zumindest für den 0815-Mitteleuropäer. Unser Tipp: Testen Sie vor dem Kauf das Galaxy Nexus im Vergleich mit dem Galaxy S2 hinsichtlich der Bedienbarkeit.

    Das Galaxy Nexus von Samsung steht derzeit auf Platz 2 des PCGH-Preisvergleichs (direkt hinter dem Galaxy S2) und kostet rund 500 Euro beim günstigsten Anbieter. Derzeit ist das Smartphone bei den gängigen Onlineshops wie beispielsweise getgoods erhältlich.

    Einen ausführlichen Hands-on-Test des Galaxy Nexus von Samsung finden Sie bereits jetzt in der "Samsung Galaxy Nexus: Google-Smartphone mit Android 4.0 im Golem-Test"-News.

    Zusätzlich in der Galerie: Die 35 kostenlosen und beliebtesten Android-Apps.

    Quelle: PC Games Hardware

    Reklame: Verpassen Sie keinesfalls den stets aktuellen PCGH-Schnäppchenführer

  • Handy
    Handy

    Stellenmarkt

    Es gibt 32 Kommentare zum Artikel
    Von Abductee
    täuscht mich das oder hat das nexus verarbeitungsmängel bei der gehäuseschale?ich hab mir jetzt zwei verschiedene…
    Von derderimmermuedeist
    Ich bin seit Gestern Abend glücklicher Besitzer eines Galaxy Nexus.Mit diesem Smartphone habe ich das erste mal mit…
    Von ile
    Nein, das war doch auf die microSD-Karte bezogen, doch nicht auf die Cloud!!! :roll: Das sind meine Argumente PRO SD…
    Von Mastermaisi777
    Der Verzicht auf einen SD Kartenslot hängt auch damit zusammen dass man bei Google mit ICS eine andere Strategie…
    Von Rayken
    Hmm.. damit Googel und co. noch mehr deine Daten durchwühlen kannWir sind mehr und mehr auf dem Weg zum gläsernen…
      • Von Abductee F@H-Team-Member (m/w)
        täuscht mich das oder hat das nexus verarbeitungsmängel bei der gehäuseschale?
        ich hab mir jetzt zwei verschiedene vorführgeräte angesehen und beide hatten an allen vier ecken formabdrücke vom spritzguss.
        eine linie 90° zur gehäusekante, an allen vier eckpunkten.
      • Von derderimmermuedeist PC-Selbstbauer(in)
        Ich bin seit Gestern Abend glücklicher Besitzer eines Galaxy Nexus.
        Mit diesem Smartphone habe ich das erste mal mit Android zu tun.
        Bislang hatte ich eine HTC HD2 mit Win 6.5 und bin dadurch was den Abgleich mit Outlook angeht ziehmlich verwöhnt.
        Das war auch das wichtigste Kriterium für mich. Es funkioniert!
        Allerdings muss ich noch das für mich beste Kontake- und Kalender-App finden...
        Z. Zt. benutze ich DejaOffice. Ich finde aber BusinessCalendar sehr schön, allerdings habe ich es noch nicht geschafft den mit Outlook zu syncen... (DAU?)
        Bislang habe ich den Eindruck, dass ich bei Android bleiben werde.

        Zur Größe:
        Es ist von den Abmaßen ca. 1cm länger als mein HD2 - no problem.
        Wenn man jetzt aber die Fläche betrachtet die man zur Bedienung braucht, dann ist das HD2 inkl. der physikalischen Tasten unterm Bildschirm 3-4mm länger!
        Also die Tasten beim GN sind ja im Display.

        Was ich besser gefunden hätte:
        - 32GB (allerdings bin ich seit 2 Jahren mit dem HD2 mit 8GB SD unterwegs und die Karte ist nicht voll geworden)
        - den Rahmen um das Smartphone herum, denn hätte ich lieber gummiert - ist einfach griffiger
        - oben und unten 5-10mm weniger (ging wahrscheinlich nicht anders)
        - einen anderen Lautsprecher
        - einen besseren Bildsensor (brauche aber in einem Smartphone wirklich nicht mehr al 5MP! (ich besitze eine Systemkamera, die ist schliesslich zum zum fotografieren da! Und ganz ehrlich, ich habe in den zwei Jahren mit dem HD2 höchstens 50 Fotos geschossen...)

        Das sind aber alles Sachen die ich vorher schon wusste!
        Ich würde mich nie darüber beschweren.
        Ich habe mir das GN trotz dieser wenigen Kritikpunkte (die ich alle vorher schon kannte) gekauft.
        Und ich bin vom Display einfach umgehauen!
        So ein geiles Bild hatte ich einfach nicht erwartet.
        Das ist eine Wucht.
        Surfen macht richtig Spass bei so viel Fläche.
        Habe angefangen meine Fotos drauf zu spielen.
        Die sehen natürlich klasse darauf aus (nehme schon lange in 16:9 auf - kann die auch via Netzwerk auf meine Plasma betrachten).
        Dann habe ich natürlich Adobe Flash 11 für ICS installiert und ein wenig in Youtube geschnüffelt - 720p nativ! Und das auf 4,6" netto - ohne schwarze Balken!
        Bin bis jetzt wirklich gut zufrieden.
      • Von ile BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von "FreaksLikeMe"
        Du bezeichnest das Speichern von persönlichen Daten auf/in Clouds als Datensicherheit?...
        So macht man es google nur noch einfacher.
        Nein, das war doch auf die microSD-Karte bezogen, doch nicht auf die Cloud!!! :roll:

        Das sind meine Argumente PRO SD-Karte!
      • Von Mastermaisi777 PCGHX-HWbot-Member (m/w)
        Der Verzicht auf einen SD Kartenslot hängt auch damit zusammen dass man bei Google mit ICS eine andere Strategie verfolgt was das Speichermanagement angeht. Im Gegensatz zu den alten Geräten gibt es nur eine Partition für sämtliche Daten , also Musik , Videos ,Fotos aber auch die Apps.
        Das hat den großen Vorteil dass man sich Workarounds wie App2SD sparen kann was die Entwicklung einfacher macht(man muss den Apps keine Logik mehr einbauen was sie machen sollen wenn auf einmal die Hälfte der Daten weg sind), und man kann wesentlich flexibler mit dem Speicher arbeiten.

        Würde man jetzt einen SD-Kartenslot einbauen hätte man sich das sparen können,denn die Apps würden wieder auf die SD Karten auslagern und man hätte wieder Daten auf mehreren Partitionen verteilt.

        Hätte man die Strategie von Anfang an verfolgt hätte man sich vielleicht die miserable Speicherverteilung von manchen Geräten sparen können, das Desire ist wohl das Paradebeispiel was das betrifft, gutes Gerät aber kaum Speicher für die Apps. (Und unter jeden 2. App sieht man die Rufe der Desire User nach App2SD Support )

        Von daher kann ich die Entscheidung absolut nachvollziehen, ich bin bisher mit 16GB immer locker ausgekommen und werde das auch bei meinem Galaxy Nexus das hoffentlich bis Weihnachten bei mir eintrifft
      • Von Rayken Software-Overclocker(in)
        Hmm.. damit Googel und co. noch mehr deine Daten durchwühlen kann
        Wir sind mehr und mehr auf dem Weg zum gläsernen Nutzer...

        In ein paar Jahrzenten gibts dann personalisierte Werbung in den Städten mittels Iris-Scan
        ala Minority Report
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
859263
Handy
Smartphone
Das Galaxy Nexus von Samsung ist das aktuelle Google-Smartphone mit Android 4.0. Wir haben uns das Gerät für Sie genauer angeschaut.
http://www.pcgameshardware.de/Handy-Smartphone-229953/Tests/Test-Samsung-Galaxy-Nexus-859263/
17.12.2011
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2011/12/Galaxy-Nexus__1_.JPG
samsung,google,android,smartphone
tests