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Games World
      • Von bltpgermany Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Hugo78

        Volker Pispers hatte es mal wie immer schön auf den Punkt gebracht.
        YouTube - Volker Pispers - Mitternachtsspitzen WDR 20. Juni 2009
        Der Junge hats auch einfach immer schon drauf gehabt

        Zitat: (Volker Pispers - Bis neulich) <= glaub ich
        "Wer macht da diese neue Weltmachtspolitik im Osten? Ja doch nicht der Busch, der hat doch von der Welt keinen Plan. Der war doch stock sauer, dass man Afganistan nicht mit Schiffen angreifen konnte!"
      • Von Shad-ow Schraubenverwechsler(in)
        @Hugo78:
        Ich bin da geringfügig anderer Meinung.
        Ich weiß an dieser Stelle nicht, ob oder wieviel griechische Staatsanleihen die Deutsche Bank hat. Allerdings glaube ich nicht dass die Bank selbst nennenswerte Positionen auf der Bilanz hat. Das liegt am Geschäftsmodell der Geschäftsbanken. An sich sammelt die Bank Geld ein (von Sparern) und verleiht es an andere Personen. Üblicherweise verleiht eine Bank nicht an Staaten (zumindest nicht im großen Stil). Wenn ein Land wie Griechenland Geld braucht, begibt das Land Anleihen. Dabei können Banken involviert sein. Diese Papiere werden an alle möglichen Investoren verkauft. Gerade bei Staatsanleihen sind die größten Gläubiger Lebensversicherer, Fonds und Pensionskassen. Wenn also Griechenland pleite ginge (oder auch jedes andere EWU-Land) würden diese drei Branchen am meisten Verlieren; weniger die Banken.
        Und wo du dankbarerweise die HRE ansprichst, nicht nur hat der Staat deren Schulden übernommen, sondern auch deren Vermögen. Leider ist der Großteil ihrer Vermögen immobil und nur geringfügig liquide. Häuser eben. Zwar tun Politiker immer so, als wäre die Verstaatlichung der HRE ein riesiges Verlustgeschäft, allerdings dürfte das Vermögen der HRE deutlich größer als ihre Schulden sein. Der Staat macht also ein gutes Geschäft.

        Spekulationen sind per se auch nichts schlechtes. Es gibt Situationen (insbesondere in Zeiten schlechter Liquidität) in denen bestimmte Spekulationen (namentlich ungedeckte Leerverkäufe) kursmanipulierend wirken, ansonsten sind Spekulationen aber nichts anderes als Meinungen über realwirtschaftliche Situationen. Wie schon in den späten 60er Jahren wird "der" Spekulant als das pure Böse dargestellt. Dabei ist eng genommen jeder Mensch der Aktien besitzt ein Spekulant weil er auf das Fortbestehen und den Erfolg der Firma "spekuliert". Anders herum ist eben ein Leerverkauf die Meinung das ein Unternehmen nicht so gut abschneidet wie geplant.
        Es fällt mir schwer darin etwas schlechtes zu erkennen.

        In den vermeintlich gut informierten Medien konnte man zuletzt immer wieder lesen, dass "die bösen Spekulanten" schuld an der Misere von Ländern wie Griechenland seien. Diese Meinung vertreten hauptsächlich Politiker weil sie ja ansonsten eingestehen müssten dass sie (also die Politker) die eigentlich Schuldigen an diesen Problemen sind. Schließlich glaube ich nicht dass irgendeine Bank Griechenland gezwungen hat über Jahre weit über seinen Verhältnissen zu leben und Schulden ohne Ende anzuhäufen.
      • Von Icejester Software-Overclocker(in)
        Zitat von Hugo78
        Die Financial Times Deutschland hat dankeswerterweise vor fünf Tagen mal einen eigenen Artikel zur Geldschöpfung verfasst.
        Normalerweise ließt man sowas nur auf einschlägig, als bestenfalls "alternative Medien" titulierten Websites.
        Vollgeldsystem: Chance für eine neue Geldordnung | FTD.de
        Ja, das ist ein ganz netter Artikel, aber er legt den Finger auch genau in die Wunde. (Darauf wollte ich nämlich von Anfang an hinaus. ) Dort wird gesagt, daß Geschäftsbanken einen großen Teil ihres Gewinns durch die Vergabe von ungedeckten Krediten machen, wodurch sie selbst Geld schaffen. Das ist soweit nicht zu bestreiten.

        Jetzt müssen wir uns aber überlegen, was passiert, wenn sie das nicht mehr tun können. Das heißt, eine Bank kann nicht mehr bspw. 180% ihres eigenen Vermögens verleihen, sondern nur noch 100% oder sogar noch etwas weniger. Was meinst Du, wird jetzt wohl passieren?
        Werden:
        a) Kredite teurer, weil es weniger Angebote am Markt gibt?
        b) die Banken die Zinsausfälle und damit eine Schmälerung ihrer Gewinne hinnehmen?

        Also ich persönlich würde mir in der Zukunft ja vielleicht schon ganz gerne mal unkompliziert und günstig Geld leihen.
      • Von Hugo78 Sysprofile-User(in)
        Zitat von Icejester
        Wieso?
        Spekulation erschaft fiktive Werte, die (leider) mit realen Forderungen verbunden sind, und so unsere Realwirtschaft dominieren.
        Heute steht die Finanzwirtschaft, über dem realen Handel, der Kellner hat sich zum Koch gemacht und das zerstört unsere Lebensgrundlage.

        Marktwirtschaft ist ja nicht per se schlecht, sie ist sogar meiner Meinung nach die flexibelste Marktform die Menschen je erschaffen haben,
        aber die Auswüchse, grad durch Spekulation (Geldwetten, was anderes ist es nicht),
        sowie die Dynamik des Zinseszins, und die Geldschöpfung der Geschäftsbanken aus dem Nichts, haben zerstörerische Auswirkungen auf unsere gesamte Wirtschaft.

        Die Financial Times Deutschland hat dankeswerterweise vor fünf Tagen mal einen eigenen Artikel zur Geldschöpfung verfasst.
        Normalerweise ließt man sowas nur auf einschlägig, als bestenfalls "alternative Medien" titulierten Websites.
        Vollgeldsystem: Chance für eine neue Geldordnung | FTD.de

        @ToTm@n
        Ok, ist legitim.
        Nur wie gesagt, man müsste grundsätzlicher herangehen bei diesem Thema.
      • Von Icejester Software-Overclocker(in)
        Zitat von Hugo78
        [...]doch ändert es nichts daran, dass wir eigentlich jede Form von Spekulation unterbinden müssten.
        Wieso?
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