Preissteigerungen bei Grafikkarten um bis zu 15 Prozent zu erwarten

38
News Uli Hahn Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Mehrere Grafikkartenhersteller werden chinesischen Medienberichten zufolge auf steigende DRAM-Preise reagieren und ihre Produkte mit DDR3-Speicher um zehn bis 15 Prozent verteuern. Bereits im Februar war ein Anstieg der Preise im Bereich des DDR3-Speichers zu beobachten.

Da die Preise für DDR3-Speicher seit Februar kräftig angezogen haben, teilweise um bis zu zehn Prozent, haben mehrere Grafikkartenhersteller angekündigt, die Preise für ihre Karten mit DDR3-Speicher um bis zu fünfzehn Prozent anzuheben. Ein Preisverfall sei für die nächsten sechs Monate nicht absehbar. Nur durch Promo-Aktionen beim Kauf bestimmter Modelle könne der Käufer seine Karte noch günstiger bekommen.

Durch den relativ schwachen PC-Absatz sei es jedoch unwahrscheinlich, dass viele Kunden durch die Preiserhöhungen aufgebracht wären, so die chinesische Quelle weiter. Durch die Erhöhung des DDR3-Speicher-Preises werden vermutlich vor allem Low-Budget-Grafikkarten von der Preiserhöhung betroffen sein. Ein weiteres vorstellbares Szenario ist, dass die Grafikkartenhersteller weniger Speicher auf den Karten verbauen wird. In Summe zeichnet der Digitimes ein schwarzes Bild vom PC-Markt, denn man erwartet neben den DRAM-Preissteigerungen auch teurere Mainboards durch den Haswell-Start im Juni. Der Bericht stellt infrage, ob die erwartete Erholung des PC-Marktes angesichts der Preissteigerungen tatsächlich in dem Umfang eintritt.

Quelle: Digitimes

Steigende Speicher-Preise bei DDR3-RAM-Riegeln, hier von Corsair.

38
    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von hendrosch Software-Overclocker(in)
        Naja ist gut für mich so bleibt der Wert meiner GTX 680 weiterhin überm Kaufpreis
        Die sollte die nächsten Jahre auch noch ganz gut halten.
      • Von hendrosch Software-Overclocker(in)
        Naja ist gut für mich so bleibt der Wert meiner GTX 680 weiterhin überm Kaufpreis
        Die sollte die nächsten Jahre auch noch ganz gut halten.
      • Von purzelpaule Software-Overclocker(in)
        Hier sollte man abwarten. Die einzelnen Anbieter stehen sich in einem relativ kleinen umkämpften markt gegenüber. ich denke es ist daher eher unwahrscheinlich, dass Preissteigerungen einzelner Komponenten an den Endverbraucher weiter gegeben werden. Der PC-Markt stagniert und somit auch der Grafikkarten-Markt.
      • Von Railroadfighter
        Trifft mich nicht wirklich, bin mit der HD7870 ausreichend versorgt. Wollte zwar im Desktop den Ram von 12 auf 20GB aufstocken, aber bei den aktuellen Preisen lebe ich lieber ohne Ramdisk oder alle Programme gleichzeitig offen.
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Zitat von Astra-Coupe
        Nachdem was ein User zuvor gepostet hat trifft es auch alle Grafikkarten weil GDDR5 auf DDR3 aufbaut.
        Dann gehört eben das in der News ergänzt. (Hatte nicht alle Posts gelesen, unter anderem nicht den von dir angesprochenen.)
      • Von DerBratmaxe Software-Overclocker(in)
        Irgendwie versteh ich die Logik bei der womöglichen Preisgestaltung nicht ...

        Fakt 1: DDR3 Preise seit Februar um 10% gestiegen
        Fakt 2: Grafikkarten (mit DDR3 Speicher) werden "vorraussichtlich" um bis zu 15% teurer

        Wo ist hierbei die Relation ? Seit wann bestehen Grafikkarten zu 100% (bzw. noch mehr) aus Speicher .

        Aber es war ja klar, dass die Preise durch Manipulation wieder nach oben klettern. Sie waren zu lange zu tief ^^
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk