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  • Welche Grafikkarte für Spiele: Rangliste 2012 - Die richtige Grafikkarte für's Geld [Tipp der Woche]

    Die neue Grafik-Generation in Form der Geforce GTX 600 und Radeon HD 7000 ist da. Ist jetzt schon der optimale Zeitpunkt zum Aufrüsten gekommen? PCGH gibt Spar-Tipps für Geforce und Radeon von 70 bis über 500 Euro.

    Die Grafikkarte ist neben der CPU entscheidend für ein flüssiges Spielerlebnis. Mit AMDs "Graphics Core Next" und Nvidias "Kepler" sind nun die neuen Generationen von Radeon und Geforce auf dem Markt – können Sparfüchse also wie üblich auf große Preissenkungen der alten Generation hoffen? Wir analysieren die Situation und geben Tipps zur Auswahl von Grafikkarten.

    Grafikkarten 2012: Mehr als nur Fps
    Eine Grafikkarte liefert mehr als nur eine hohe Bildrate pro Sekunde, auch wenn diese eines der wichtigeren Kriterien darstellt. In die Kaufentscheidung sollten je nach individueller Gewichtung auch die Lautstärke der Kühllösung, der Energieverbrauch, die Kompatibilität zum eigenen Gehäuse und die weiteren Fähigkeiten der Karte mit einfließen. Gerade Letzteres stellt ein schwer definierbares Kriterium dar, schwören doch manche a prio­ri auf Geforce oder Radeon. Andere hingegen machen ihre Präferenz eher an Merkmalen wie Eyefinity-Support für den Spielebetrieb ab bis zu sechs Bildschirmen oder der Möglichkeit fest, über Physx in manchen Spielen eine verbesserte Effektdichte zu erhalten.

    Der Energieverbrauch ist nicht nur Selbstzweck, auch wenn Sie damit nebenbei Ihr ökologisches Gewissen befriedigen wollen. Je geringer der Verbrauch einer Karte, desto leiser kann die Kühllösung ausfallen. Die Gehäusekompatibilität konzentriert sich abseits von ex­trem beengten HTPC-Cases, welche zum Teil lediglich Single-Slot-Karten aufnehmen können, eher auf die Baulänge. Bei manchen besonders langen Karten ist ein eventuell vernieteter Festplattenkäfig ein wirkungsvoller Hinderungsgrund, der den erfolgreichen Einbau vereitelt. PC Games Hardware gibt in den Marktübersichten und im Einkaufsführer regelmäßig die benötigte Einbautiefe ab Slotblende an. Zu guter Letzt sollte bei einem Neukauf die Grafikkarte den von Ihnen bevorzugten Monitorstandard unterstützen – Adapter liegen zwar häufig bei, werden im Zweifelsfalle aber gern überteuert einzeln verkauft. Interessant können auch Spielebundles sein. Sofern Sie sich diese Titel sowieso zulegen wollen, sind die Beigaben bares Geld wert – hier sollten Sie nach Aktionen wie AMDs derzeitigem "3 for free" Ausschau halten, bei dem HD-7970- und -50-Käufer für einen begrenzten Zeitraum drei Spiele (Deus Ex: Human Revolution inkl. DLCs, Dirt Showdown und Nexuiz) als Gratisbeigabe erhalten (Verfügbarkeit in Deutschland noch unbestätigt).


    Grafikkarten 2012: Auswahl-Tipps
    Die vielen kaum veränderten Portierungen von Xbox 360 oder Playstation 3 für den PC haben neben Ärgernissen auch eine positive Seite: Aufgrund des Alters der genannten Wohnzimmer-Unterhalter sind auch recht günstige Grafikkarten problemlos in der Lage, Spiele wie die Call of Duty-Reihe selbst in Full-HD flüssig darzustellen. Die den Geldbeutel meist zusätzlich strapazierende Crux ist meist der Wunsch nach bildverbessernden Maßnahmen wie anisotroper Texturfilterung (AF) oder Kantenglättung (Antialiasing, AA). Was der Bildqualität sichtbar zugute kommt, kostet zusätzliche Grafik­leistung. Allerdings ist nicht jeder gleichermaßen erpicht darauf, alle Spiele in maximaler Qualität zu zocken.

    Genügt Ihnen beispielsweise Konsolenoptik, was bei aktuellen Spielen meist mittleren Details in der Auflösung 1280 x 720 – zur Not auf Full-HD hochskaliert – entspricht, kommen Sie bereits mit einer Karte im Bereich von 80 Euro wie der Geforce GTX 450, einer HD 6670 oder der neueren HD 7750 aus. Bei älteren oder technisch anspruchsloseren Spielen sind zusätzlich auch Anti­aliasing oder AF möglich. Einen deutlichen Schritt nach oben bieten hier bereits Karten im Bereich von 130 bis 150 Euro, in dem auch unsere erste Empfehlung angesiedelt ist. Powercolors Radeon HD 6870 PCS+ erreicht im PCGH-Leistungsindex rund 50 Prozent der Spieleleistung der aktuell schnellsten Grafikkarten, kostet allerdings nur ein Drittel. Hier sind Sie für alle Konsolenportierungen bestens gerüstet und können auch bei den meisten "echten" PC-Spielen mit vollen Details spielen. Hohe Stufen von Kantenglättung oder Full-HD-Auflösung müssen Sie jedoch in wenigen Fällen zugunsten flüssiger Fps opfern.

    Eine Stufe darüber steht Sapphires HD 6950 in der Dirt-3-Edition. Hier können Sie durchgehend mit maximalen Details in der Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten sowie Antialiasing und anisotroper Filterung rechnen. Erst künftige Spiele oder 2.560er- bzw. Eyefinity-Auflösungen überfordern diese Karten zuweilen. Für etwas mehr Geld gibt es bei MSI das Geforce-Paket mit leiser Kühlung, inklusive Overclocking in Form der GTX 570 Twin Frozr III PE/OC.

    Grafikkarten 2012: Aktuelles Preisgefüge
    Besonders große Preisnachlässe aufgrund der neuen Generation können wir leider nicht entdecken – einen absoluten Preis-Leistungs-Kracher gibt es derzeit im Grafikkartenmarkt nicht. Bei Nvidia fehlen zudem neue Modelle im günstigeren Bereich, sodass etablierte Karten wie die GTX 560 (Ti) nicht nennenswert im Preis nachgegeben haben. Beide Hersteller achten zugunsten der Preisstabilität und damit zuungunsten der Kunden auch verstärkt darauf, die Lagerbestände vor Einführung neuer Grafikchips abzubauen. Die aktuell besonders inte­ressanten Spielerkarten wie Radeon HD 7900 und 7800 oder Geforce GTX 680 sind daher im Verhältnis zur gebotenen Mehrleistung aktuell noch recht teuer gemessen an den Karten der älteren Generation: Für eine Geforce GTX 570 zahlen Sie lediglich 30 Euro weniger als für eine kaum schnellere, dafür deutlich modernere HD 7870. HD 7950 und GTX 580 liegen beide im 350-Euro-Bereich und lediglich die HD 7970 bietet dank ihrer kürzlich erfolgten Preissenkung mit zurzeit etwa 400 Euro einen nicht allzu hohen Aufpreis für die Mehrleistung. Nvidia lässt sich die Performance-Krone der ab 480 Euro erhältlichen GTX 680 aktuell reichlich vergolden, darunter rangiert für 400 Euro die neue und sehr empfehlenswerte Geforce GTX 670 (fast so schnell wie eine HD 7970).

    Wagemutigere Naturen werden allerdings von den guten bis sehr guten Übertaktungseigenschaften der aktuellen, in 28-nm-Technik gefertigten AMD- und Nvidia-Garde gelockt. Deren Potenzial liegt deutlich über dem durchschnittlich bei älteren Karten erzielbaren Zuwachs.

    Bildergalerie: Grafikkarten
    Bild 1-3
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    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    AMD Radeon Treiber Download: Crimson Relive Edition 17.1.1 Beta
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    Es gibt 60 Kommentare zum Artikel
    Von oneofone
    Kann es sein, dass die Sapphire Radeon HD 7950 OC 900M durch eine Version mit 950 MHz ersetzt wurde? -> [URL="http…
    Von blaidd
    Allerdings müßte ich die noch bezahlen...
    Von PCGH_Marc
    Eine HD 7970 GHz Edition oder GTX 680 ist ungefähr so schnell wie 2x HD 5870 bei 80 Prozent Skalierung - also klar die…
    Von blaidd
    Mich würd mal interessieren, ob (geh mal davon aus) und um wie viel schneller eine 7970, 7870/50, 670 bzw. 680 als…
    Von Das Daub
    Wenn man sie noch bekommt...
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Die neue Grafik-Generation in Form der Geforce GTX 600 und Radeon HD 7000 ist da. Ist jetzt schon der optimale Zeitpunkt zum Aufrüsten gekommen? PCGH gibt Spar-Tipps für Geforce und Radeon von 70 bis über 500 Euro.
http://www.pcgameshardware.de/Grafikkarten-Grafikkarte-97980/Tests/grafikkarten-rangliste-2012-mit-Kauftipps-891068/
24.06.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/06/VTX3D_Radeon_HD_6870_VTX3D-Design.jpg
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