Preisverfall aktueller Grafikkarten: Welchen Wertverlust müssen Erstkäufer hinnehmen? [Mai-Update]
Nvidia hat nun seit einigen Monaten seine GTX-900-Grafikkarten auf dem Markt, sodass sich ein Blick auf die Preisentwicklung lohnt. Der Euro-Kurs ist weiterhin schwach, sodass sich ein Warten auf niedrigere Preise praktisch nicht lohnt. Auch bei AMD steigen die Anschaffungskosten wieder. PC Games Hardware gibt den Überblick.
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Einleitung: Worum geht es im Artikel?
Dass PC-Hardware - und dort insbesondere Grafikkarten - einem steten Preisverfall ausgesetzt sind, ist kein Geheimnis. Dabei fallen die Leistungssprünge von Generation zu Generation tendenziell geringer aus, schlichtweg auch deswegen, weil man sich den physikalischen Grenzen des Möglichen nähert. Aus gegebenem Anlass haben wir uns die offiziellen Preisempfehlungen zum Start sowie die derzeitigen Straßenpreise aktueller Mittelklasse- und High-End-Grafikkarten angesehen. Da Nvidias GTX-700-Reihe jetzt seit einiger Zeit EOL ist, ziehen wir nunmehr die aktuelle Maxwell-2.0-Generation zum Vergleich heran.
[COLOR=textColor3]Mai-Update: Radeon und Geforce, die Preise steigen
Nachdem AMDs Radeons viele Monate am Preistiefpunkt verharrten, steigen die Preise jetzt wieder an. Schuld daran ist der seit einiger Zeit schwächelnde Euro-Kurs. Die AMD-Grafikkarten waren davon lange Zeit ausgenommen, weil die Lager schlichtweg voll waren. Die Zwischenhändler hatten noch zu günstigen Preisen eingekauft und konnten die Chargen so zu den altbekannten Preisen an den Mann oder die Frau bringen. Jetzt steigen die Preise wieder an – ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass sich AMDs Situation im Zwischenhandel wieder bessert. Für die Texaner also eine gute Situation, für den Endnutzer suboptimal, weil jetzt höhere Preise fällig werden.
Im Schnitt macht das in der gehobenen Mittel- und High-End-Klasse, also ab der R9 280, 20 bis 30 Euro aus, die man nun für die gleiche Grafikkarte zusätzlich berappen muss. Die Differenzen im Bereich von minus 20 bis 30 Prozent gegenüber den Launch-Preisen erklären sich durch die hohen Empfehlungen im Vergleich zu den Straßenpreisen der alten HD-7000-Serie. Die R9 290(X) ist mit Nvidias Vorstellung der GTX 970 und GTX 980 stark im Preis gefallen, die R9 285 war als "Abfallprodukt" mit nur 2 GiByte VRAM nie so richtig attraktiv.
Nvidia hat seine aktuelle Maxwell-2.0-Generation auf den Markt gebracht, als der Euro-Kurs schon im Sinkflug war. Dementsprechend wurden die Preisempfehlungen von Anfang an recht hoch angesetzt, dafür liegen die aktuellen Straßenpreise jetzt kaum darüber. Das schlägt sich besonders bei der GTX Titan X nieder, die den gleichen US-Preis wie die Titan Black hat: 999 US-Dollar. Während Letztere aber für 960 Euro an den hiesigen Start gegangen ist, kostet die Titan X stolze 1.150 Euro (inzwischen 1.100). Nichtsdestotrotz hatte man zwischenzeitig auch hier die gleiche Leistung für weniger Geld bekommen, zumindest bei den früher erschienenen GM204-Modellen in Form der GTX 980 und GTX 970.
Wieso sind die 780ti noch so dermaßen teuer? Zwischen 500 und 800 Euro laufen die noch neu. Wer kauft die denn noch?
Also sowas hab ich bisher auch noch nicht erlebt...
Wechselkurs hin oder her. Daher kann man das schon so sehen.
Die GTX 970 wird überall als Preis/Leistungsbombe angepriesen. Warum sollten sie die runtersetzen?
Die 980 ti wird sich laut meiner Glaskugel zwischen Titan X und GTX 980 ansiedeln
Also rein theoretisch sind da mehrere 100 Euro Luft dazwischen und damit genug Platz für eine weitere Karte.
Eventuell wird die GTX 980 auch billiger, was eher der Fall sein wird.
Man sollte dabei bitte auch den Euro zu Dollar Wechselkurs der letzten 18 Mon. nicht unberücksichtigt lassen denn so ist das Bild doch sehr verzerrt