Haltbarkeit von Hardware: CPUs nur knapp vor Grafikkarten
Eine Binsenweisheit sagt, dass eine Plattform bestehend aus Mainboard, Prozessor und Arbeitsspeicher eine längerfristige Anschaffung darstellt und Grafikkarten tendenziell öfter ausgetauscht werden können. Unter den PCGH-Lesern ist dieses Phänomen zurzeit nicht so stark ausgeprägt - vielleicht weil AMD mit Ryzen und Intel mit Coffee Lake-S attraktive CPUs veröffentlicht haben.
PC Games Hardware hat in seiner jährlichen Umfrage den Stand der aktuell eingesetzten Hardware und der geplanten Anschaffungen seiner Community abgefragt. Nachdem wir uns schon explizit mit den Ergebnissen in Bezug auf Geforce- und Radeon-Grafikkarten, die eingesetzten Monitore sowie die Prozessoren der PCGH-Leser beschäftigt haben, folgt an dieser Stelle ein allgemeineres Thema: Die Haltbarkeit von Hardware.
Wie eingangs angesprochen werden Grafikkarten für gewöhnlich häufiger ausgetauscht als ein kompletter Unterbau bestehend aus Mainboard, CPU und RAM. Der Grund dafür ist einfach: Die Leistung neuer Grafikkartengenerationen fällt meist höher aus als von neuen CPUs und bei Spielen steigen eher die grafischen Anforderungen - vor allem seitdem höhere Auflösungen und Bildwiederholraten immer mehr in den Trend kommen. In der PCGH-Jahresumfrage verschwimmt das Bild derweil ein bisschen. Die meisten der 1.742 Teilnehmer haben ihre GPU zuletzt vor sieben bis 24 Monaten ausgetauscht. Bei den CPUs sind viele dabei, die ihren Unterbau schon seit mindestens vier Jahren nutzen, zuletzt ging die Kurve aber wieder nach oben. Heißt: im letzten Jahre haben einige aufgerüstet.
Bildergalerie
Mittelt man die Angaben, geht bei "seit bis zu sechs Monaten" also stets von sechs Monaten, bei "seit vier Jahren und länger" stets von vier Jahren, bei "7-12 Monaten" von 9,5 Monaten und so weiter aus, kommt man auf eine aktuelle durchschnittliche Nutzungsdauer von 1,6 Jahren bei Grafikkarten und knapp zwei Jahren bei Prozessoren. AMDs Ryzen-Modelle mit bis zu sechs Kernen und Intels Coffee-Lake-S-Generation mit bis zu sechs Kernen dürften dahingehend für einen Aufschwung gesorgt haben. Sechskerner gibt es jetzt immerhin für deutlich unter 200 Euro.
Bezieht man sämtliche Hardware inklusive Peripherie in die Statistik mit ein, halten sich Lautsprecher mit Abstand am längsten am PC. Danach kommend Gehäuse, Monitore und Festplatten. Das verwundert keineswegs - in allen Fällen handelt es sich um Komponenten, bei denen man am ehesten einmal investiert, um dann möglichst lange Ruhe zu haben.

Meine Sandy Plattform von 2011 für die Rift.Mit der GTX980 von 2014 weil eine TitanX von 2015? leider abgebrannt ist.Deshalb landet beizeiten entweder eine günstige 980Ti oder 1070 auf das Board. Diese Plattform bleibt so lange im Einsatz,bis die Geräte kaputt sind.
Lustigerweise hatte ich die Sandy Teile schon 2011 gekauft und 2016 erst verbaut,da ich zu faul war und ohne Rift keinen Anlass dazu hatte.Also 4 jahre ungenutzt.
Mein Internetkram,Mails und Web anschauen habe ich ursprünglich mit dem Acer Aspire One gemacht.Ein Netbook,schön klein mit Atömchen N270 Singlecore.
Passte schön auf dem WZ Tisch neben meiner Kaffeetasse.Baujahr 2008 oder 2009.
Den würde ich immer noch nutzen,wenn Xp nicht eingestellt worden wäre,mit Win7 lieft das nicht.
Ausgetauscht wurde der gegen einen leider grösseren Lappy der gleich alt ist.Aber eine "Intel Inside" Doppelkern CPU hat und mit Win7 läuft.Ist aktuell im Einsatz.
Ich habe noch einen Lynnfield I7 870PC,der vor meiner Dezentralisierung alle anfallenden Aufgaben übernommen hat.
Meine nächste zusätzliche Plattform richtet sich nach der Rift oder HTC in 2. Generation.Das ist wohl erst 2020 der Fall.
Hier isser, selbst zusammengebaut im Dezember 2008 und immernoch im vollen Einsatz:
CPU: Core i7 920
Board: Rampage II Extreme (X58)
RAM: 6GB DDR3-1333 -> 24GB DDR3-1600
SSD: OCZ Vertex 4 256GB
GPU: HD4870 1G -> HD 7950 3G -> GTX 1070 Ti 8G
Wird noch länger laufen, hat sich Wasser verdient.
auch für meine Anforderungen reicht das System noch aus.
Außer wenn man Cities Skylines mit vielen Mods spielt und eine große Map mit vielen Gebäuden usw. hat dann ruckelt es stark.
Aber selbst wenn ich die Auflösung runter schraube wird es dort kaum besser
die Mods verbessern die Qualität des Spiels enorm, während man mit dem Standardequipment ohne Mods (also auch ohne vergrößerte Karte) das Spiel gut läuft.
Die Frage ist ob die Beste Karte mit vielen Mods die 60fps auch schafft?
Wird noch länger laufen, hat sich Wasser verdient.
Gruß
Wird noch länger laufen, hat sich Wasser verdient.