Computex 2011: Asus präsentiert eine GTX 595 Ares

Grafikkarten

Computex 2011: Asus präsentiert eine GTX 595 Ares

Clemens Gäfgen
|
15.05.2011 15:44 Uhr
|
Neu
|
Asus hatte letztes Jahr mit einer Ares-Variante der Radeon HD 5970 für Aufsehen gesorgt. Jetzt kündigt Asus für die Messe Computex 2011 eine GTX 595 Ares an. Diese soll, wie die GTX 590 zwei GF110-GPU haben, aber mit stark erhöhten Taktraten, sogar über den Spezifikationen der GTX 580, glänzen.

Computex 2011: Asus präsentiert eine GTX 595 Ares (6) Computex 2011: Asus präsentiert eine GTX 595 Ares (6) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Die Kollegen von pc-max.de berichten, dass Asus eine Geforce GTX 595 Ares angekündigt habe. Diese soll auf der Computex 2011 vorgestellt werden. In der Tradition früherer Sondermodelle wird auch die GTX 595 Ares mit stark erhöhten Taktraten und Kühllösungen hart an der Grenze des Möglichen auf sich aufmerksam machen - zu einem standesgemäßen Preis versteht sich. Zwei vollwertige GF110-GPU kommen auch hier zum Einsatz. Allerdings nicht mit reduzierten Taktraten, wie bei der GTX 590. Chip- und Speichertakt sollen höher, als beim Single-GPU-Pendant GTX 580 liegen. Es wird von 875 MHZ GPU-Takt bzw. 1.200 MHz Speichertakt gesprochen. Je Chip sollen 2 GB DDR5-Speicher zur Verfügung stehen.

Details über das Speicherinterface, die Kühllösung und Stromversorgung sind nicht bekannt. Betrachtet man aber auch hier frühere Modelle, wie die HD 5970 Ares, die im Furmark fast 500 Watt Leistungsaufnahme zu Stande brachte, sind auch hier grenzwertige Lösungen zu erwarten. Der Preis für dieses Stück aktuelle Technik könnte, wie schon bei der HD 5970 Ares im vierstelligen Bereich liegen.

Im PCGHX-Forum wird bereits über mögliche Widersprüche bezüglich der Speicherausstattung und dem Speicherinterface spekuliert. Möglich wäre eventuell sogar der Einsatz zweier GF114-GPU.

Quelle: pc-max.de, donanimhaber

Reklame: Verpassen Sie keinesfalls den stets aktuellen PCGH-Schnäppchenführer mit Tiefpreis-Tipps für DVD, Blu-ray und Spiele.

 
Lötkolbengott/-göttin
18.05.2011 15:58 Uhr
Ich finde meine Idee richtig gut wäre dann halt min. 3er Slot XD
Das würde einfach nur so abartig Böse ausschaun


Sowohl bei der MARS als auch bei der ARES (1) hat Asus mit enormem Aufwand versucht sich auf zwei Slots zu beschrenken; würde micht sehr wundern, wenn es diesmal anders wäre
Komplett-PC-Käufer(in)
18.05.2011 15:39 Uhr
^^ Zwecks kühlung ^^ (http://extreme.pcgameshar...)
Zitat: (Original von Sahit;2999672)
Also für die Kühlung baut man einfach eine GPU unten und einen oben auf die Karte dann kloppt man 2x Alpenföhn Peter drauf und belüftet sie mit 4x Scythe Gentle Typhoon Lüfter 5400 rpm @ 50db (120mm) fertig. Das sollte die Karte dann in nem angenhmen bereich halten .

Edit: Naja bei der Kühlung wäre man so bei 180€ ist doch nicht viel XD


Ich finde meine Idee richtig gut wäre dann halt min. 3er Slot XD
Das würde einfach nur so abartig Böse ausschaun
Moderator
17.05.2011 16:55 Uhr
Zitat: (Original von Skysnake;2997594)
Nein, gibt es so wie du meinst nicht. Die Karten setzen auf das gleiche PCI-E Interface. Da hast du zu 100% die gleiche Situation wie bei den Consumer-Karten.


Das weis ich - Es ging mir um die GPU/Platine - bei den Tesla Karten hat jede Karte(GPU) ihr PCIe interface. Wenn man mehr als eine GPU braucht nimmt man mehrere Karten. Im Gamerbereich gibts eben die zwischenlösung mit 2 GPUs auf einer Platine, ein Konfig die offenbar für den HPC bereich nicht optimal ist. Im Gamerbereich stört das 16x interface über den nF200 jedenfalls nicht.

Zitat: (Original von Skysnake;2997594)

Jetzt erzählst du aber Stuss XE85......


Achso? Na dann schau dir mal an wie SLI und Crossfire aktuell skalieren. 80% mehr Leistung gegenüber einer GPU sind aktuell das maximal mögliche. Wenn du pech hast sind es gar 0%. Und das gleiche gilt natürlich auch für eine Dual GPU Karte.

Und genau darum gehts mir, man hat bei einer Dual GPU Karte Nachteile beim Takt (von extremen Ausnahmen mal anbgesehn), eine schlechte Skalierung und die sonst üblichen Dual GPU Nachteile (MR, IL,...) - wer da über die 0-4% durch das interface meckert dem ist nicht mehr zu helfen.

mfg
Lötkolbengott/-göttin
17.05.2011 16:53 Uhr
Nein leider nicht. Der Desktop Bereich treibt zwar viele Entwicklungen im HPC Bereich an, weil durch diesen die Sachen erst finanzierbar werden, aber ist halt auch oft ein Klotz am Bein wie hier. Die Chips sind ja für die Profi-Karten und die normalen Consumer-Karten die gleichen. Ergo hast du auch nur einen 16x PCI-E Controller etc.


Es geht hier um dual-GPU Karten, diese haben 2x PCIe x16...

Z.B. arbeiten die 64Bit Prozessoren physikalisch noch immer "nur" mit 48-Bit Adressen


Ja, die lausigen x86-64Bit CPUs; wozu gibt es auch entsprechende Mainframe CPUs wie etwa POWER 7, ITANIUM/Tukwila oder SPARC T3

Will man aus Kosten oder sonstigen Gründen auf mehr oder weniger herkömmliche PC CPUs setzen sollte man sich nicht wundern, wenn man auf Probleme trifft

Dual GPU Karten sind mit herkömmlichen GPUs, die nicht dafür gebaut wurden (was ja bei allen Dual GPU Karten in jüngerer Vergangenheit der Fall war) so oder so prinzipiell eine Pfuschlösung...
Naja, wirklich Pfusch nicht, aber man hat halt 2 Einschränkungen normal mehr, als man eh schon hat (und man hat eigentlich schon mit einer GPU zu viele...). PCI-E muss geteilt werden, was je nach Aufgabe halt in 1-50% weniger Leistung enden kann, und dann noch das Problem, das die normalen Dual-GPUs niedriger getaktet sind. Wenn man die zweite also nicht vernünftig verwenden kann, hat man auch noch ne langsamere Karte, als wenn man nur eine GPU hat....


Die wichtigsten Einschränkungen sehen ganz anders aus...

Die wichtigste ist definitiv die nur sehr begrenzte Kommunikation zwischen den GPUs; da diese so nur suboptimal ist führt das am Ende zum AFR Verfahren, bei dem man die GPUs relativ unabhängig voneinander abwechselnd Bilder berechnen lässt- mit bekannten (enormen) Problemen...

Auch die (damit durchaus zusammenhängende) Tatsache, dass de-facto der VRAM zwei mal mit den selben Daten belegt ist und so extrem ineffizient genutzt wird ist sehr unschön

Wären GPUs von Grundauf für Multi-GPU Systeme/Karten gebaut, mit einem Hochgeschwindigkeitsbus zur Anbindung an andere GPUs, besserer Speicheraufteilung, und der Fähigkeit effektiver Aufgaben bei der 3D und 2D Berechnung eines Bildes auf die einzelnen GPUs zu verteilen könnten Multi GPU Systeme einerseits sehr viel besser skalieren und hätten andererseits die bekannten, gravierenden Probleme großteils nicht

Die von dir genannten Probleme sind dagegen eher gering (du hast wohl Probleme im Vergleich zu zwei einzelnen GPUs gemeint); die Taktraten sind sowieso "nur" eine Frage der Kühlung, der PCIe Bus ist zwar ein gewisses Hinderniss aber bei weitem nicht das größte Problem- und dieses Problem sollte mit PCIe 3.0 in absehbarer Zukunft mittelfristig aus der Welt geschafft werden...

Das ist nicht zum zocken gedacht


Wenn nicht dafür, wofür braucht man denn sonst so viel GPU Leistung... in einem PC...
Lötkolbengott/-göttin
17.05.2011 16:08 Uhr
Zitat: (Original von XE85;2997215)
Naja, dafür sind Grafikkarten aber primär gedacht. Und da stellt die aktuelle Lösung kein wirkliches Problem dar. Für den HPC bereich gibts seperate Karten mit entsprechendem Interface. Und der HPC Bereich ist auch nicht wirklich Thema dieses Forums.

Nein, gibt es so wie du meinst nicht. Die Karten setzen auf das gleiche PCI-E Interface. Da hast du zu 100% die gleiche Situation wie bei den Consumer-Karten. Bei den Teslas kommt nur ECC, mehr RAM, keine beschnittene DP-Leistung und andere Treiber dazu. Das wars dann aber auch. Von der Hardware Seite her unterscheidet sich ne Tesla von ner normalen Consumer Karte sogar nur durch die Platine, die halt mehr RAM und ECC unterstützt. Das wars dann aber auch. Der eigentliche Chip sowie das PCI-E Interface sind die gleichen. Und mehr gibts da halt nicht, weil die normalen Verbraucher das halt nicht brauchen/bezahlen würden, und einfach dazu packen kannste auch nicht. Das würde sich einfach nicht lohnen rein wirtschaftlich gesehen. Du müsstest ja dann extra eigene Chips machen für den HPC Bereich (wobei dann andere Bereiche beschnitten sein müssten, nVidia ist mit dem GF100/110 ja an der Grenze der Produktionsgröße für einen DIE), oder aber ALUs von der ConsumerKarte wegen dem Problem in der Klammer runter schmeisen.


Eine Dual GPU Karte verliert schonmal mindestens 20% nur allein desshalb weil 2 GPUs nicht mit 100% skalieren und dann nochmal 20% durch den niedrigen Takt. Wer da über die im schnitt 1% aufgrund der Anbindung mekkert dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

mfg


Jetzt erzählst du aber Stuss XE85......

Das durch niedrigeren Takt die Rechenleistung mehr oder weniger linear abfällt ist klar. Aber nur dadurch das es 2 GPUs sind, skalieren Sie nicht schon mal um mindestens 20% schlechter... Sorry das ist bullshit....

Der Speedup errechnet sich nach Amdahl´s law

Also Speedup=1/((1-Paralleler_Programmanteil)+Paralleler_Programmanteil/#Prozessoren)

Ob die Rechenwerke nu in einer GPU oder in zwei sitzen spielt dabei überhaupt keine Rolle. Wie gut/schlecht die Skalierung ist, hängt ganz davon ab, wie viele Rechenwerke ich habe und wie groß der sequenzielle Programmanteil ist (Cachingeffekte etc mal außen vor). Man kann also gar nicht sagen, ne Dual-GPU skaliert so und so viel schlechter.

Unter 90% Parallelität lohnt es sich eh kaum was Multicore zu machen, und für ne GPU schon gleich 10 mal nicht. Da hat man nur einen Beschleunigungsfaktor von rund 10-15 das lohnt nicht, da man ja die Daten auch erst mal rüber scheffeln muss etcpp (PS: man geht ja immer von einem einzelnen Kern aus, und die Leistung eines GPU-Kerns ist misserabel)

Man wird also einen Wert haben, wo man ca. 99,99-99,999% Parallelität hat. Das hört sich verdammt viel an, aber wenn man an die typischen Probleme denkt, schafft man da auch noch weit aus höhere Werte ohne Probleme. Man kann also auch mit 2 GPUs locker besser skalieren als mit dem 20% Verlust den du angesprochen hast. (Zumal man das ja wie gesagt eh überhaupt nicht so allgemein sagen kann) Davon das man sogar Superskalarität erreichen kann unter Umständen mal ganz zu schweigen.

Verwandte Artikel

1055°
 - 
Spiele-PC selbst zusammenstellen: Eine ausbalancierte Zusammenstellung für einen Spiele-PC beinhaltet viele Stolpersteine und längst nicht jeder blickt bei Grafikkarten, Prozessoren und Co. durch - daher bietet Ihnen PC Games Hardware mit der Kaufberatung für Selbstbau-Spiele-PCs eine Auflistung aller relevanten Komponenten in verschiedenen Preisklassen, die gut miteinander harmonieren. mehr... [146 Kommentare]
716°
 - 
Grafikkartentests und Kaufempfehlungen: Der Markt für AMD- und Nvidia-Grafikkarten ist für viele Anwender ein undurchsichtiger Dschungel. PC Games Hardware gibt daher stets einen aktuellen Überblick über Tests und Kaufempfehlungen für Geforce- und Radeon-Beschleuniger. mehr... [701 Kommentare]
609°
 - 
Die bekannte Demo-Party Revision 2014 fand wie üblich am Osterwochenende vom 18. April bis zum 21. April 2014 im E-Werk in Saarbrücken statt. Auch dieses Mal gab es viele beeindruckende Demos zu sehen, darunter auch "The Timeless" von Mercury. Mit OpenGL und weniger als 64 KB an Code gewann diese fantastische Demo auf der Revision in der Sparte PC 64k. mehr... [4 Kommentare]