Nanoxia Deep Silence One im ersten Hands-On-Test

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Der deutsche Hersteller präsentiert mit dem Deep Silence One ein Gehäuse, das vor allem Silent-Fans begeistern soll. Neben einer Gehäusetür werden auch Dämmmatten im Inneren verbaut, sodass der Grundstein für ein Silent-System bereits gelegt ist. Im Handel ist das Gehäuse derzeit für etwa 110 Euro erhältlich. PCGH macht den Hands-on-Test.

Nanoxia Deep Silence One - Hands-On-Test (19) Quelle: Nanoxia World Nanoxia Deep Silence One - Hands-On-Test (19) Das Deep Silence One von Nanoxia ist mit einigen Features ausgestattet, die einen besonders guten Kompromiss aus Kühlung und Silent-System ermöglichen sollen. Zum einen ist das Innere mit Dämmmatten ausgekleidet und auch an der Front sind Türen angebracht, zum anderen sind allerdings auch Möglichkeiten vorhanden, das Gehäuse weiter zu öffnen und so an heißen Sommertagen für ausreichend Belüftung zu sorgen. Nanoxia tauft dieses Feature "Air-Chimney-Prinzip".

Durch die Öffnung des Deckels soll man warme Luft auch oben aus dem Gehäuse steigen lassen können. Ein Verschließen ist aber auch sehr einfach möglich. Ansonsten sind vor den Lüftern auch Staubfilter verbaut, die die Verschmutzung des Gehäuses verlangsamen sollen. Auch die Anschlüsse im I/O-Bereich lassen sich bei Bedarf verbergen, sodass das Gehäuse besonders schlicht wirkt. Dabei sind neben zwei USB-3.0-Ports auch zwei mit dem älteren USB-2.0-Standard vorhanden. Auch ein Anschluss für Mikrofon und Kopfhörer ist zugänglich. Neben einer schwarzen Variante soll es auch Ausführungen in Anthrazit, Weiß und Silber geben.

In Bezug auf die Lüfter ist zu sagen, dass bereits zwei 120-mm-Modelle und ein 140-mm-Ventilator mitgeliefert werden. Diese sitzen in der Front und im Heck. Im Deckel können noch zwei, unten noch einer und in der linken Gehäusewand ein weiterer 120- oder 140-mm-Lüfter eingesetzt werden. Das Gehäuse misst 517 mm x 220 mm x 532 mm (H x B x T). Gefertigt wird der Midi-Tower aus Stahl und Kunststoff. Damit kommt auch das durchschnittliche Gewicht von 11,34 Kilogramm zustande.

Beim Ausbau eines Festplattenkäfigs können auch Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 445 Millimetern verbaut werden. Ansonsten sind bis zu 315 Millimeter möglich. Mainboards finden bis hin zum XL-ATX-Format Platz. Durch die recht großen Aussparungen im Mainboard-Tray und die Gummierung dieser ist auch ein effizientes Kabelmanagement möglich. Für Laufwerke stehen drei 5,25-Zoll-Schächte und acht 3,5-Zoll-Einschübe bereit. In den Festplattenkäfigen können auch problemlos 2,5-Zoll-Laufwerke verschraubt werden.

Overclocker können auch leicht eine Wasserkühlung verbauen. Dafür ist im Deckel Platz für einen 240-mm-Radiator. Sollte man völlig auf die HDD-Käfige verzichten können, so besteht auch die Möglichkeit einen weiteren 240-mm-Radiator hinter der Front zu verbauen. Alternativ sind auch vier gummierte Schlauchdurchführungen eingebaut, die weitere Möglichkeiten für eine individuelle Gestaltung der Wasserkühlung geben. Im PCGH-Preisvergleich ist das Nanoxia Deep Silence One ab knapp 110 Euro gelistet.

Ein ausführlicher Test des Deep Silence One mit Messwerten folgt.

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rail Freizeitschrauber(in)
        anstatt mal was zu seiner frage zu sagen wg stahlblech usw kommst du hier mit oberlehrerhaften und bauernschlauen kommentaren...tztz
      • Von Rail Freizeitschrauber(in)
        anstatt mal was zu seiner frage zu sagen wg stahlblech usw kommst du hier mit oberlehrerhaften und bauernschlauen kommentaren...tztz
      • Von Eddy@Nanoxia PC-Selbstbauer(in)
        Wer mit Gewalt an Teilen herum zerrt, bekommt alles irgendwann klein. Ansonsten bricht da nichts ab. Das wäre ja auch fatal für die RMA. Würde man hier zu labil fertigen, wäre die RMA-Quote derart hoch, dass man dauerhaft Probleme hätte.
      • Von Gamer1970 Software-Overclocker(in)
        Macht auf mich einen sehr guten Eindruck, mir gefallen besonders die bereits verbauten Dämmstoffe/Lüfter, und der generelle Aufbau, die Zugänglichkeit der Käfige/Lüfter/Luftfilter.

        Ich habe aber meine Bedenken hinsichtlich aller ausklappbaren Teile... sieht im Video für mich danach aus, als könnten diese Teile sehr leicht abbrechen, wie stabil sind alle diese Teile eigentlich? Ist das alles Plastik, oder ist das aus Stahlblech?

        Wenn das alles Stahlblech ist, würde ich das Gehäuse mal auf meinen Wunschzettel schreiben, ich plane nämlich eine komplette Auf-/Umrüstung und will mein altes (sehr schickes, transparentes, aber auch leider seeeehr lautes) Gehäuse in Rente schicken.
      • Von kbyte Freizeitschrauber(in)
        Zitat von LiKe-A-Ph03NiX
        Ich weiß nicht so Recht, aber irgendwie gefällt mir das Gehäuse nicht so richtig, bzw. das R4 gefällt mir um Einiges besser. Trotzdem schön, dass auch andere Hersteller außer Fractal diesen Weg gehen und bezahlbare, schlichte und leise Gehäuse anbieten
        lol, das R4 hat zwar ein paar Löcher mehr, aber wenn du meinst, dass das zum Gefallen beiträgt, dann wär vielleicht ein Bench-Table deine Empfehlung...
      • Von L-man Software-Overclocker(in)
        sldo für mich sieht es auf Bild 11 so aus als könnte man einen Radi in der Front UND einen HDD Käfig verbauen anders als im Text geschrieben, kann aber auch eine optische Täuschung sein.
      Direkt zum Diskussionsende
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