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  • Corsair Carbide Air 240: Der Mini der Carbide-Air-Reihe im Test
    Quelle: PC Games Hardware

    Corsair Carbide Air 240: Der Mini der Carbide-Air-Reihe im Test

    Ein annähernd würfelförmiges Format, eine zweigeteilter Innenraum und viele Wabengitterelemente für eine gute Luft-Zu- und -abfuhr, das sind die Markenzeichen der Corsair-Gehäuse der Carbide-Air-Modellreihe. Wir holen uns den kleinsten Vertreter, das für Mikro-ATX- und Mini-ITX-Platinen entwickelt Carbide Air 240 ins Testlabor und überprüfen, ob der Mini dieselben guten Kühleigenschaften bietet wie sein großer Bruder, das Carbide Air 540.


    Leistungsstarke Mini-Rechner, mit denen man im Wohnzimmer am Full-HD-Fernseher spielen kann, haben sich mittlerweile bei Videospiel-Fans als Alternative zu den aktuellen Konsolen etabliert. Natürlich erkennen auch die Hersteller diesen Trend und führen für den Couch-Gamer, der seinen Rechner selbst zusammenbauen möchten, immer mehr Mini-PC-taugliche Hardware im Portfolio. Dazu gehören Mini-PC-kompatible Micro-ATX-/Mini-ITX-Boards, CPU-Turmkühler mit geringer Bauhöhe und Grafikkarten mit PBCs im ITX- oder Nano-Format.

    Die wohl größte Auswahl allerdings gibt es bei den Gehäusen in denen die Komponenten eines Spiele-Minis eingebaut werden können. Hier erweitern die Hersteller ihre Modellreihen oft um eine speziell für den Aufbau eines Spiele-Minis konzipierte kleine Variante. Das von uns getestete Corsair Carbide Air 240 ist ein gutes Beispiel für diese Strategie. Das Carbide Air 540 machten vor längerer Zeit schon mit seiner enormen Kühlleistung auf sich aufmerksam und die soll auch der kleinste Vertreter der Carbide-Air-Modellpalette bieten. Ob das mit einem auf 33 Liter geschrumpften Innenraum überhaupt möglich ist und wie gut sich das Corsair Carbide Air überhaupt als Heim für leistungsstarke Hardware wie einen Core i7-6700K und eine Geforce GTX 1070 eignet, überprüfen wir im folgenden Test.

    Ausstattung: Gar nicht mal schlecht für einen Mini

          

    Corsair Carbide Air 240: Der Mini der Carbide-Air-Reihe im Test (1)Corsair Carbide Air 240: Der Mini der Carbide-Air-Reihe im Test (1)Quelle: PC Games HardwareMit seinem Innenraumvolumen von lediglich 33 Litern ist das Carbide Air 240 zwar eine stark geschrumpfte Variante des Carbide Air 540 (63 Liter). Die Grundidee beim Innenraum-Design und Belüftungskonzept ist jedoch bei allen Carbide-Air-Modellen identisch: Das fast würfelförmige Format macht die eine Aufteilung in ein Mainboard-Segment und in eine zweite Sektion für Netzteil und Laufwerke möglich. Bei diesem Zweikammer-Layout sind die Lüfter näher an die temperaturkritischen Komponenten positioniert und können die Komponenten ungehindert von Laufwerkshalterungen kühlen. So findet man auch im Carbide Air sehr viele Montageplätze für Lüfter und sogar WaKü-Radiatoren: im Deckel und hinter der Front nehmen wahlweise zwei 120-mm-Lüfter oder eine 240-mm-Wärmetauscher Platz, die Bodenpartie lässt sich gar mit drei 120-mm-Propellern bestücken. Zwei weitere 80-mm-Modelle lassen sich innen am Heck anbringen. Ausgeliefert wird das Carbide Air 240 mit drei 120-mm-Lüftern, davon befinden sich zwei im Frontbereich während der dritte im hinteren Teil des Deckels befestigt ist. Für einen gut kühlenden Luftstrom, bei dem die beiden 120-mm-Lüfter viel Frischluft durch die Wabengitterfront in den Innenraum befördern und bei dem der dritte Luftquirl die Abluft durch den ebenfalls mit Mesh-Elementen bestückten Deckel herauspustet, sollte die werksseitige Lüfterbestückung ausreichen.

    Corsair Carbide Air 240: Blick in den Innenraum

    before
    after


    Corsair Carbide Air 240: Der Mini der Carbide-Air-Reihe im Test (4)Corsair Carbide Air 240: Der Mini der Carbide-Air-Reihe im Test (4)Quelle: PC Games HardwareIn der hinteren, durch eine Blechwand mit Aussparungen zur Kabeldurchführung vom Mainboard-Bereich abgetrennten Sektion, findet man die beiden demontierbaren Laufwerkskäfige, in die drei 3,5-Zoll-HDDs und drei 2,5-Zoll-SSDs/HDDs werkzeuglos eingebaut werden können. Auf einen Montageplatz für ein optisches 5,25-Zoll-Laufwerk muss der Käufer des Carbide Air 240 allerdings verzichten. Dafür fällt die restliche Ausstattung mit einem magnetischen Staubschutz für das Seitenteil, einem schraubenlosen System zur Befestigung der Steckkarten, den individuell anbringbaren, selbstklebenden Standfüßen, zwei USB-3.0- und Audio-Anschlüsse sowie einem Staubfilter an der Front, dem Deckel und dem Boden für ein Mini-Gehäuse ganz ordentlich aus.

    Eigenschaften: Leistungsstarke Hardware problemlos eingebaut

          

    Obwohl sich durch das Zweikammersystem der Platz für die Montage der mit einer GTX 1070 im Mini-ITX-Format bestückten Platine reduziert, verläuft deren Einbau ohne Probleme. Die Kabel vom Netzteil, dessen Länge keinen Beschränkungen unterliegt, lassen sich ordentlich zu den Anschlüssen an der Platine, den gut entkoppelten Laufwerken und der Grafikkarte (maximale Länge: 29 cm) führen. Lediglich beim dem zum Einsatz kommenden Turmkühler ist Vorsicht geboten, denn der darf nicht höher als 12 cm ausfallen. Da mittlerweile auch einige Modelle mit geringer Bauhöhe wie beispielsweise der Noctua NH9DL (Höhe:11,3 cm) oder der Be quiet Shadow Rock Low Profile (Höhe: 8,1 cm) erhältlich sind, sollte eine ordentliche Prozessorluftkühlung kein Problem sein.

    Die Fertigungsqualität des Corsair Carbide Air 240 liefert ebenfalls keinen Anlass zur Kritik. Von den Einschüben in den Laufwerkskäfigen sowie der Abdeckung von Deckel und Front abgesehen, besteht das kleinste Carbide-Air-Gehäuse aus Stahl. Scharfe Schnittkanten konnten wir, wie von einem Gehäuse mit einem Preis von 95 Euro erwartet, ebenfalls nicht feststellen und dank des Stegs, der den Innenraum in zwei Bereiche teilt, ist das Carbide Air 240 besonders verwindungssteif. Wer wie wir eine Platine mit M.2-Anschluss nutzt und keine weiteren Laufwerke in das Gehäuse einbauen will, der freut sich darüber, dass er den 3,5-Zoll-Laufwerkskäfig für eine bessere Belüftung der Rückseite des Platinensockels ausbauen kann.

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    PC-Gehäuse: Test, Kaufberatung und Bestenliste (Update: September 2016)
      • Von Merowinger0807 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Klarsicht2017
        "Kommt ganz aufs verbaute Board an... meine RX 480 ist auch nur etwa 1cm vom CPU-Kühler entfernt (ist jedoch dem Topblower-Design des Kühlers und der Anordnung der PCIe Steckplätze vom Board geschuldet)

        Ist daher mMn. eher nicht aufs Case zurückzuführen. "

        Kann ich mir echt nicht vorstellen, dass die MSI 1070 mit einem anderen Board reinpassen würde. Die Graka stößt nicht am Board an, sondern geht aufgrund der Breite der Karte über dem Rahmen des Gehäuses hinaus (demnach konnte zumindest bei mir das Gehäuse auf der Seite mit dem Sichtfenster nicht geschlossen werden). Zwischen dem Sichtfenster und meiner aktuellen Asus Strix 1070 sind aktuell auch nur wenige Millimeter Abstand.
        Gewisse Beschränkungen bei den Maßen der Grafikkarte gibts natürlich dennoch...
        Jedoch sollte jede halbwegs normale Grafikkarte (welche innerhalb der von Corsair angegebenen Maßbeschränkungen bleibt) in das Gehäuse passen.
        Bei meiner XFX GTR RX480 habe ich zum Seitenfenster auch nur noch etwa nen knappen Zentimeter. Stromanschluss von oben machts nicht besser und das Kabel hat noch etwa nen guten mm Luft zum Fenster aber wenn man was kleines kompaktes auf dem Schreibtisch haben will muss man irgendeinen Tod sterben. Deswegen muss man sich halt vorher schlau machen ob es überhaupt passt.
      • Von Klarsicht2017 Schraubenverwechsler(in)
        "Kommt ganz aufs verbaute Board an... meine RX 480 ist auch nur etwa 1cm vom CPU-Kühler entfernt (ist jedoch dem Topblower-Design des Kühlers und der Anordnung der PCIe Steckplätze vom Board geschuldet)

        Ist daher mMn. eher nicht aufs Case zurückzuführen. "

        Kann ich mir echt nicht vorstellen, dass die MSI 1070 mit einem anderen Board reinpassen würde. Die Graka stößt nicht am Board an, sondern geht aufgrund der Breite der Karte über dem Rahmen des Gehäuses hinaus (demnach konnte zumindest bei mir das Gehäuse auf der Seite mit dem Sichtfenster nicht geschlossen werden). Zwischen dem Sichtfenster und meiner aktuellen Asus Strix 1070 sind aktuell auch nur wenige Millimeter Abstand.
      • Von Filmrissverleih Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich habe mein Air240 seit ca. einem Jahr im Einsatz und finde die größe genau richtig für auf dem Schreibtisch.

        Positiv:
        - Es lässt sich sehr gut zerlegen zum Hardware einbauen.
        - Aufstellmöglichkeit -> Waagerecht oder Senkrecht
        - Mit einem ITX Board passen auch 2x 240er Radiatoren rein

        Negativ:
        - Auswahl der GraKa eingeschränkt, die Höhe ist entscheidend, viele Custom Designs passen nicht.
        - Haltenasen der Plastikverkleidungen brechen relativ schnell

        Soweit bin ich zufrieden, aber ich schaue schon länger nach einem gleichwertigen Case und da gibt es nicht viel Konkurrenz.
      • Von PCGH_Thilo Graue Eminenz
        Zitat von Klarsicht2017
        Einige Anmerkungen zu den Schachpunkten des Gehäuses habe ich dennoch:
        Da hätte es mich vorhin beim Lesen fast zerrissen.
      • Von Merowinger0807 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von MiezeMatze
        Wie geht denn das? Ich sehe da 4!!! Slots... wie kannst du da nicht jede erdenkliche 1070 einbauen?


        Kommt ganz aufs verbaute Board an... meine RX 480 ist auch nur etwa 1cm vom CPU-Kühler entfernt (ist jedoch dem Topblower-Design des Kühlers und der Anordnung der PCIe Steckplätze vom Board geschuldet)

        Ist daher mMn. eher nicht aufs Case zurückzuführen.
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Corsair Carbide Air 240: Der Mini der Carbide-Air-Reihe im Test
Ein annähernd würfelförmiges Format, eine zweigeteilter Innenraum und viele Wabengitterelemente für eine gute Luft-Zu- und -abfuhr, das sind die Markenzeichen der Corsair-Gehäuse der Carbide-Air-Modellreihe. Wir holen uns den kleinsten Vertreter, das für Mikro-ATX- und Mini-ITX-Platinen entwickelt Carbide Air 240 ins Testlabor und überprüfen, ob der Mini dieselben guten Kühleigenschaften bietet wie sein großer Bruder, das Carbide Air 540.
http://www.pcgameshardware.de/Gehaeuse-Hardware-213436/Tests/Corsair-Carbide-Air-240-1223414/
21.03.2017
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2017/03/Test_Corsair_Carbide_Air_240_01-pcgh_b2teaser_169.jpg
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