CES 2017 - In Win: Futuristische Gehäuse aus Aluminium und Temperglas
Für wen Geld keine Rolle spielt, ist bei In Wins Edel-Cases Tou 2.0 und D-Frame 2.0 an der richtigen Stelle. Die Taiwaner bieten jedoch auch günstigere Gehäuse und den neuen, in Reihe schaltbaren Aurora-Lüfter mit Fernbedienung.
Gleich fünf neue Gehäuse stellte In Win auf der CES 2017 in Las Vegas vor. Der Hersteller war der erste, der das nun überall zu sehende Temperglas zum PC-Bau einsetzte und noch heute einsetzt. Etwa beim Spitzenmodell Tou 2.0, das wie ein Zeitreisender aus einer fernen Zukunft erscheint. Der Full Tower aus einem mit Temperglas bedeckten Aluminiumgestänge kommt mit einem Berührungssensor an der Vorderseite, der die Intensität der RGB-Beleuchtung regelt. So wirkt das Gehäuse entweder durchsichtig oder blockiert einen Blick nach innen. Ebenfalls beleuchtet: das Case-exklusive Netzteil vom Typ In Win SIV-1065W. EK Water Blocks sorgt für die Wasserkühlung des grade einmal 200 Mal angefertigten Schmuckstücks. Der Preis ist entsprechend: rund 1000 US-Dollar will In Win für das Tou 2.0 haben.
Kühlmittel im Metallrahmen
Das erstmals auf der vergangenen Computex in Taiwan gezeigte D-Frame 2.0 wurde ebenfalls zusammen mit EK Water Blocks entwickelt. Hier läuft die Kühlflüssigkeit durch den runden Metallrahmen des Gehäuses, dessen Temperglas mit goldenen Schrauben am Platz gehalten wird. Die Spalten zwischen Rahmen und Glas machen jedoch auch hier häufiges Staubputzen zur Pflicht, will man die Komponenten im Gehäuseinneren so richtig glänzen sehen. Wer nicht auf einen goldenen Rahmen steht, kann das D-Frame 2.0 auch in blau oder grün ordern - für 1.200 US-Dollar.
Erschwinglicher sind da die Case-Varianten 301 und 303, die mit ihrer klassischen Form beinahe brav wirken. Doch ins 303 Type C hat In Win LED-Leisten am Boden der Seitenwände eingelassen, die das hier eingesetzte Temperglas zum Leuchten bringen - beziehungsweise die Grafiken und Schriftzüge, die darauf aufgedruckt sind. In der Praxis ein sehr cooler Look. Sehr cool auch die zwei Mods Medieval Metal und CSAT, die beide auf In Wins 509-Gehäuse basieren.
Aurora-Lüfter mit Fernbedienung
Quelle: PC Games Hardware
Aurora
Ray Lam aus der kalifornischen In-Win-Niederlassung stellte uns stolz den neuen Aurora-Lüfter vor. Der Clou dieses natürlich RGB-beleuchteten Windmachers: Bis zu 20 davon lassen sich per kurzem Kabel in Reihe schalten. Das verbessert nicht nur den Luftstrom im Gehäuse, sondern sieht auch noch extrem aufgeräumt aus. Letzteres zeigte eine von 14 Aurora-Lüftern in einer Wand des In-Win-Messestandes. Unseren Vorschlag, zukünftig auch mit Innenarchitekten zusammenzuarbeiten, quittierte Lam mit einem Grinsen - noch bleibt der PC Hauptaugenmerk der Taiwaner.
Farbe und Geschwindigkeit sowie der Blinkrhythmus beziehungsweise das Zusammenspiel von Aurora- und Gehäusebeleuchtung per Fernbedienung lassen sich kontrollieren. Sollte dieser mal der Saft ausgehen oder sie zwischen den Polstern des Sofas verschwinden, lassen sich die Auroras auch per PC-Software nachjustieren.
Netzteile mit Beleuchtung
In Win stellte auf der CES außerdem noch einige Netzteile vor. Die Modelle C 1050W und C 1250 W sind die Flaggschiffe der modularen Classic-Serie, die mit einer Platinum-Zertifizierung, japanischen Kondensatoren, Lüftersteuerung, Beleuchtung und sieben Jahren Garantie ausgeliefert werden. Eine Stufe darunter: die ebenfalls modulare Premium-Serie mit Gold-Zertifizierung in den Leistungsstufen 650, 750 und 850 Watt - japanische Kondensatoren, Lüftersteuerung, RGB-Logo und fünf Jahre Garantie inklusive.
An Einsteiger richten sich die Force-Reihe, die nicht modular in Europa unter dem Untertitel F2 erscheint: mit 500 und 600 Watt, aber ohne Zertifizierung. Das erklärt uns Ray Lam folgendermaßen: Um eine solche zu erhalten, muss das Netzteil Spannungen von 100 bis 240 Volt verarbeiten können. Da in Europa der US-Umwandler fehlt, um das Netzteil preiswerter anbieten zu können, gab es kein Bronze-Siegel, das das US-Modell F1 besitzt. Doch da beide Reihen baugleich sind, ist die Effizienz von F1 und F2 identisch. Force Modular, die modulare Ausgabe der Force-Serie, besitzt wieder eine weltweite Bronze-Zertifizierung.
Auf das CFO6A..oder so ..bin ich gespannt