Phanteks Enthoo Primo: Big-Tower mit zwei 480-mm-Radiatoren im PCGHX-Test
Das Community-Mitglied Badt hat im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum ein Review zum Enthoo Primo aus dem Hause Phanteks veröffentlicht. Besonderes Augenmerk wird neben dem Erscheinungsbild auf die Wasserkühlungskapazitäten geworfen, indem sowohl im Deckel als auch im Boden je ein 480 mm großer Radiator verbaut wird.
Im Herbst des vergangenen Jahres stellte Phanteks mit dem Primo das erste Gehäuse aus der Enthoo-Serie vor und hob dabei besonders die Möglichkeiten für Wasserkühlungen hervor. Genannt wurden zahlreiche Radiatorkonfigurationen, Bohrungen für Röhrenausgleichsbehälter, ein Sockel für DDC- und D5-Pumpen sowie ein Lüfter-Hub für bis zu 11 Ventilatoren. Ob das junge niederländische Unternehmen seine Versprechen halten kann, zeigt ein Test im PCGX-Forum von Community-Mitglied Badt.
Da ein solcher Big-Tower für gewöhnliche Luftkühlungssysteme reichlich überdimensioniert sein dürfte, lag das Hauptaugenmerk auf Wasserkühlungen. Verbaut wurde das E-ATX-Mainboard G1.Sniper 5 von Gigabyte samt Intel Core i5-4670K sowie eine EVGA Geforce GTX 780 Ti. Bei den Radiatoren setzt Badt auf den UT60 sowie Monsta aus Alphacools Nexxxos-Serie, die 60 respektive 80 mm dick sind. Bis auf kleinere "Umbauten" am Boden gab es keine Probleme, was bei solchen Ausmaßen bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist.
Größte Kritikpunkte stellen das fehleranfällige Haltesystem für die zahlreichen Abdeckungen und Filter dar. Obwohl die Spaltmaße nicht überall optimal stimmen, kann die Qualität insgesamt doch punkten. "Alles in allem bekommt man für ca. 220 Euro ein sehr durchdachtes und edel anmutendes Gehäuse, das sich keinesfalls hinter der teils deutlich teureren Konkurrenz zu verstecken braucht." Für diejenigen, denen das Primo zu groß ausfallen sollte, hat Phanteks mittlerweile auch die beiden Midi-Tower Luxe und Pro aus der Enthoo-Serie angekündigt.
