Parvum Systems S2.0: Handgefertigtes Acryl-Gehäuse kommt für 185 Euro nach Deutschland
Ein englisches Duo hat 2012 die Gehäusemanufaktur Parvum Systems gegründet und zeichnet sich nur handgearbeitete Acryl-Cubes aus, als einziges Hilfsmittel dienen dabei CNC-Fräsen. Nun bringt der Onlinehändler Caseking das jüngst vorgestellte S2.0 auch nach Deutschland. Dabei gibt es zahlreiche Farbkombinationen, die allesamt für 185 Euro die virtuelle Ladentheke wechseln.
Quelle: Caseking
Parvum Systems S2.0 in diversen Farbkombinationen verfügbar
Im hartumkämpften Markt für (Mini-)Gehäuse hat sich das junge Unternehmen Parvum Systems hervorgetan. Ursprünglich mussten die Produkte aus England eingeführt werden, allerdings hat man mittlerweile die Produktionskapazitäten erhöht. Zugleich haben die Engländer mit Caseking einen Partner gefunden, der den Vertrieb hierzulande übernimmt. Das beinhaltet das S2.0 getaufte Cube-Gehäuse, welches das S1.0 mit einigen Überarbeitungen beerben soll. Das Konstrukt besteht komplett aus Acryl, das recycelt aus Europa stammt.
Zwei "Schichten", die beide in unterschiedlichen Farben gehalten sind, bilden die Außenhülle. Bei den Ausmaßen von 275 x 332 x 430 mm (BxHxT) bringt das S2.0 rund 5 Kilogramm auf die Waage. Unterstützt werden Mainboards in den Formfaktoren Mini-ITX sowie Micro-ATX, wobei die Platine vertikal an einer Zwischenwand verschraubt wird. Der Hersteller setzt auf eine Trennung zwischen zwei Kammern, wovon die linke das Hauptsystem beherbergt und die rechte, hintere die sekundären Bauteile. Festplatten und Netzteil finden ihren Platz folglich im Verborgenen.
Zur Belüftung setzt Parvum Systems auf jeweils zwei 120-mm-Bohrungen in der Front sowie im Deckel. Dort können auch 240-mm-Radiatoren mit einer Dicke von 90 respektive 60 mm (inklusive Lüfter) angebracht werden. Zusätzlich werden auf der Rückseite drei Mini-Lüfter mit einem Durchmesser von 80 mm unterstützt. CPU-Kühler dürfen maximal 150 mm hoch sein, Grafikkarten bis zu 375 mm lang. Das Netzteil saugt seine Luft direkt von außen an und darf bis zu 240 mm lang sein. Staubfilter sind im Übrigen nicht im Lieferumfang enthalten und müssten gegebenenfalls nachgekauft werden.
Für Massenspeicher kann der Festplattenkäfig insgesamt zwei 3,5- oder vier 2,5-Zoll-Modelle beherbergen, von Letzteren können zwei zusätzliche auch an der Zwischenwand montiert werden. Das I/O-Panel bietet nebst Audio-Anschlüssen zwei USB-3.0-Ports. Aufgrund der Handfertigung werden für ein Gehäuse 185 Euro fällig. Wie bereits angesprochen, sind verschiedene Designs exklusiv bei Caseking verfügbar.
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Das Acryl ist mehr als dick und super Kratzunempfindlich.
Ich habe das S1.0 im Einsatz, also dieses Gehäuse nur ohne die Füße und die höhere Decke. Bin extrem zufrieden und das Gehäuse ist das so ziemlich durchdachteste was ich bisher in den Händen hatte.
mit 185€ wüsste ich was besseres, sorry!
Schön is anders
Zu teuer, zu empfindlich, zu unpraktikabel. Und wirklich schön sieht es jetzt auch nicht aus.
Würde generell ja Dank des Bausatzes einiges an Eigenumbauten erlauben bei geeignetem Werkzeug. Zb. den Korpus aus Alu und die farbigen Elemente aus Holz. Generell mal eine interessante Idee auch wenn der Preis für den Bausatz eher abschreckt