Project S: Nanoxias teuerstes Gehäuse mit Mainboard-Schublade
Nanoxia hat das Project S offiziell veröffentlicht. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung in Höhe von 250 Euro handelt sich um das bislang teuerste Gehäuse des Herstellers. Als Besonderheit wird der Mainboard-Schlitten genannt, der sich wie eine Schublade herausziehen lässt. Der Deckel besteht zudem aus Hartglas.
War das Deep Silence 6 (Rev. B) mit einer UVP von 210 Euro bislang Nanoxias teuerstes Gehäuse, übernimmt diesen Posten mit 250 Euro nun das Project S. Dabei handelt es sich nicht, wie sonst typisch, um einen gedämmten Midi- oder Big-Tower. Stattdessen möchte man ein Edelgehäuse anbieten. Nanoxia sieht die liegende Nutzung vor, das Project S kann allerdings auch stehend eingesetzt werden. Liegend betrachtet besteht der komplette Deckel aus Hartglas. Die Front wird aus gebürstetem Aluminium gefertigt und hat einen RGB-LED-Streifen integriert. Das I/O-Panel bietet neben Audio-Anschlüssen und 2 × USB 3.0 Typ A auch 1 × USB 3.1 Typ C und einen Schalter zur Farbauswahl der RGB-LEDs. Da der eigentliche Körper aus Stahl besteht, fällt das Gehäuse mit seinen 490 × 250 × 460 mm (B×H×T) und 11,68 kg relativ schwer aus.
Als Besonderheit des Project S wird der interne Aufbau dargestellt. Der Mainboard-Schlitten lässt sich in der Front wie eine Schublade herausziehen und so komplett entfernen. Auf diesem Schlitten werden alle Komponenten installiert. Mainboards werden in den Formaten Mini-ITX, Micro-ATX und ATX unterstützt. Für Datenträger gibt es links einen Schacht, der zwei 3,5- oder 2,5-Zoll-Plätze bietet. Drei weitere 2,5-Zoll-Laufwerke finden ein gutes Stück hinter der Front auf einzeln entnehmbaren Halterungen ihren Platz. 5,25-Zoll-Schächte gibt es keine.
Leider sind die Seiten vom Mainboard-Schlitten niedriger gehalten, als es möglich gewesen wäre. Folglich passen rechts und links nur drei beziehungsweise zwei (anstelle der Datenträger) 120- und keine 140-mm-Lüfter. Vorne kann die gesamte höhe für zwei 120/140-mm-Ventilatoren genutzt werden. Dementsprechend kann man in der Front einen 360- und rechts einen 280-mm-Radiator unterbringen. Ein weiterer 120-mm-Lüfter findet hinten seinen Platz.
Das silberne Project wird bereits für knapp 210 Euro ausgeliefert. Die Schwarze Version ist hingegen noch nicht verfügbar und kostet folglich noch 240 Euro.
